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Als sich COMTOUR 1991 mit Reiseprogrammen für das selbst bei Insidern kaum bekannte Reiseziel Kerala stark machte, ahnten höchstens die Gründer, wohin dies schließlich führen sollte. Heute ist Kerala (neben dem traditionell populären Rajasthan) Indiens beliebtestes Reiseziel.
Dass die "Entdeckung" von Kerala für den Tourismus ausgerechnet dem Engagement eines jungen deutschen Veranstalters zu verdanken ist, verwunderte die „Times of India“ bereits 1994. In einem ganzseitigen Artikel über COMTOUR stellte die renommierte Tageszeitung fest, der deutsche Veranstalter habe in kürzester Zeit mehr für die Entwicklung des Tourismus in Kerala getan, als die indischen Tourismusbehörden in 100 Jahren tun könnten. Auch in der deutschen Presse wird die Arbeit von COMTOUR regelmäßig gewürdigt. Für viele Journalisten ist COMtOUR der kompetente Ansprechpartner, wenn es um Reisethemen über Indien geht. Auch die meisten Fernsehberichte über Reisen in Indien greifen auf Erfahrungen und Kontakte des COMTOUR-Teams zurück.
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Von Oben links nach rechts: Peter Lammers, Tina Giebels, Hans-Jörg Hussong, Kerstin Knuth, Smitha Joy. Unten von Links nach Rechts: Sven Schoppmann, Rainer Bethscheider, Stefan Dunker, Daniela Schulte und Slobodan Kuzman |

Das COMTOUR-Team
1991 wurde COMTOUR communication & tourism als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gegründet und 1997 in eine GmbH umgewandelt. Die drei gleichberechtigten Gesellschafter/innen (Hans-Jörg Hussong, Tina Giebels, Kerstin Knuth) arbeiten alle im Unternehmen mit und teilen entsprechend ihrer besonderen Begabungen und Kenntnisse die Aufgaben. Alle drei planen und organisieren besondere Reisen nach Wünschen der Gäste. Die Kompetenz und Kreativität des Teams hat sich auch in Indien herumgesprochen. Deshalb gilt COMTOUR als Pionier mit einem Gespür für ausgefallene Reise-Ideen.
1981 wurde ich als Journalist erstmals nach Indien geschickt und war auf das Schlimmste gefasst. In meinem Kopf geisterten die Klischees von Hunger, Elend und Schmutz, die unverständlicher Weise noch heute das Indienbild in den Medien beherrschen. Stattdessen erlebte ich ein faszinierendes Land mit einer großartigen Kultur und atemberaubenden Landschaften. Die Begeisterung hat auch nach inzwischen gut 70 Reisen nicht nachgelassen. Im Gegenteil. Am meisten beeindruckt mich immer wieder die fast beschämende Herzlichkeit vor allem der einfachen Menschen. Fragt man mich nach meiner Lieblingsregion in Indien, fällt die Antwort von Reise zu Reise schwerer. Zu vielfältig ist dieses riesige Land. Am meisten fühle ich mich aber doch wohl in Kerala zu Hause, und auch in Calcutta könnte ich durchaus leben.
Schon als Jugendliche träumte ich von Indien, ohne eigentlich klare Vorstellungen davon zu haben, was mich so sehr faszinierte. Ich war also auf eine herbe Enttäuschung gefasst, als ich nach dem Biologie-Studium der Sache endlich auf den Grund gehen konnte. Die erste Reise auf eigene Faust, führte nach Kerala. Zum Glück, denn Südindien ist wirklich "Indien für Einsteiger", genau das Richtige, um ein Gespür für Sitten und Menschen Indiens zu bekommen, ohne allzu viel Lehrgeld zu zahlen. Was ich während vieler weiterer Reisen gesehen und erlebt habe, hat nun gar nichts mit meinen diffusen Kindheitsträumen zu tun. Aber das jetzt viel klarere Indienbild ist noch viel faszinierender: Die eindrucksvollen Zeugnisse großer Kulturen, die bunten Farben, die auch hartem Alltag einen fröhlichen Anstrich verleihen und die einfachen Menschen, die unser immer wieder vormachen, mit wie wenig man wirklich glücklich sein kann. Man findet sie überall, in Rajasthan genauso wie in Sikkim und Darjeeling, in Karnataka und in Tamil Nadu. Deshalb wird jede Reise nach Indien für mich zum Highlight.
Ich hatte gerade den Vertrag für eine verantwortliche Position im Management eines großen Reiseveranstalters in der Tasche, als mich ein Freund zu einer Reise nach Indien überredete. Schon bald nach der Ankunft wusste ich, dass mich dieses seltsame Land nicht so schnell loslassen würde. Und schnell war mir auch klar, dass sich Indien nicht in die starre Struktur eines Pauschalveranstalters einpassen lässt. Aber genau deshalb habe ich die Entwicklung von COMTOUR von Anfang an unterstützt und stieg schließlich ganz in das Unternehmen ein. Trotz spürbarer Nachteile gegenüber der früheren Tätigkeit – mehr Arbeit, weniger Geld – habe ich diesen Schritt nie bereut. Der Spaß, den Gästen immer genau die Reiseprogramme zu schneidern, die sie für immer zu Indienfans machen, zählt mehr. Denn auch meine eigene Begeisterung wächst mit jeder Reise. Das Größte bisher war eine Tour nach Ladakh im Himalaya, wohin es mich schon wieder zieht. Aber Indien ist ja so riesig.
Vor meinem Praktikum bei COMTOUR hatte ich mich kaum intensiv mit Indien beschäftigt. Dabei kommen meine Eltern ursprünglich aus Kerala (Südindien). Ich bin aber hier in Deutschland geboren und aufgewachsen und zur Schule gegangen. Zwar habe ich schon etliche Male Ferien in Indien gemacht, aber das waren in erster Linie Verwandtenbesuche. Immerhin habe ich dabei ganz gut Malayalam, die Landessprache in Kerala, gelernt und meine Englischkenntnisse verbessert. Als ich mich vor dem Praktikum über COMTOUR informierte, stellte ich erstaunt fest, dass es sich um einen Reiseveranstalter handelt, der sich auf Indienreisen spezialisiert hat. Später erfuhr ich, dass mein unaussprechlicher Nachname (Ezhuthanavayalil), der mir bisher bei Kontakten nicht gerade half, diesmal ein Grund dafür war, dass ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde. Bei COMTOUR hatte man nämlich aus dem Namen abgeleitet, dass ich aus Kerala stamme. Aus dem Praktikum ist mittlerweile ein Ausbildungsverhältnis geworden, bei dem ich täglich mehr über die Kultur und das Land meiner Eltern erfahre. Die Begeisterung, mit der die Kolleginnen und Kollegen bei COMTOUR Indien den Deutschen näher bringen, steckt an. Bei COMTOUR lerne ich von Tag zu Tag mehr über die Kultur Indiens kennen und habe viel Kontakt mit Menschen aus meiner Heimat.
Als ich vor mittlerweile acht Jahren zum ersten Mal die Möglichkeit hatte einen Einblick in ein Unternehmen zu werfen, war meine erste Adresse Comtour, an die ich durch meine Schwester aufmerksam wurde. Sie wusste, dass ich bereits damals viel Interesse an der Reisebranche hatte, denn in Kindestagen spielte ich mit einem Freund lieber „Reisebüro“ als mit Autos.. Es war die große weite Welt die mich schon damals reizte. Nach einem Praktikum bei Comtour begann ich hier 2004 meine Ausbildung. Indien wurde in dieser Zeit für mich immer mehr zu einem interessanten Reiseziel und ich wusste, dass ich eines Tages unbedingt in das Ursprungsland des Pfeffers reisen will. Nun war es soweit, im ersten Jahr meiner Ausbildung flog ich zusammen mit anderen Reisefreunden der Touristikbranche im Rahmen einer Informationsreise nach Sri Lanka. Als ich wiederkam strahlte ich über beide Ohren und hatte nur ein Ziel. „Jetzt geht es nach Indien“! Gesagt, getan. - Keine vier Monate nach der Sri Lanka Reise machte ich mich gemeinsam mit meinem Arbeitskollegen auf nach Südindien.. Und es war wunderbar! Mittlerweile ist aus der Ausbildung eine Festanstellung geworden, Indien und Sri Lanka meine Traumziele, welche ich mir nicht mehr wegdenken möchte! Übrigens! Meine Eltern konnte ich mittlerweile auch schon zu Indienfans machen. Vielleicht bald sogar auch Sie!
Auf COMTOUR bin ich während meines Tourismus-Studiums aufmerksam geworden. Meine Erfahrungen von meiner ersten Rucksack-Reise in Indien kamen mir während meines Praxissemesters bei COMTOUR sehr zu Gute. Spätestens jetzt hatte mich das Indien-Fieber endgültig gepackt, und meine zweite Reise in dieses faszinierende Land der Kontraste folgte. Auch später ist der Kontakt zum COMTOUR-Team nie abgebrochen. Nach Beendigung meines Studiums und einem mehrmonatigen Aufenthalt in China hat es mich schließlich erneut nach Essen-Kettwig verschlagen. So ist es mir gelungen, mein Hobby mit dem Beruf zu verbinden.
Seit meiner Kindheit in Jugoslawien interessieren mich andere Länder und fremde Kulturen. Nachdem ich nun im August 2006 meine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation bei COMTOUR begonnen habe, arbeite ich nicht nur in einer modernen und internationalen Reiseagentur. Tagtäglich lerne ich auch mehr über die mir persönlich (noch) unbekannten touristischen Ziele in Indien und entdecke Neues. Und genau durch COMTOUR habe ich die Möglichkeit etwas näher dieses riesiges Land kennen zu lernen.
Wahrscheinlich besuche ich das Land demnächst einmal persönlich, bis dahin bin ich unter anderem für die Zusammenstellung ihrer Reiseunterlagen zuständig.
Zurzeit studiere ich Tourismus an der Fachhochschule Gelsenkirchen, Abteilung Bocholt. Mein Ziel und mein Traum waren es schon immer, in der Tourismusbranche zu arbeiten. Deshalb habe ich zuvor eine Ausbildung zur Reiseverkehrkauffrau abgeschlossen. Schon damals habe ich gemerkt, dass ich mehr über die Entwicklung von Reiseprogrammen erfahren wollte. Die Arbeit bei einem Reiseveranstalter stand dabei im Vordergrund. Dabei kam mir das Praxissemester von fünf Monaten, als Bestandteil des Studiums, sehr gelegen. So bin ich zu Comtour gekommen. Das Besondere bei Comtour ist die Spezialisierung auf Indien und Sri Lanka. Ich hatte das Glück Indien im Zuge der Arbeit bereisen zu dürfen und habe dadurch einige Einblicke gesammelt. Ohne jegliche Erwartungen im Vorfeld bin ich mehr als nur positiv überrascht worden. Bislang habe ich nur den Süden Indiens gesehen. Und dennoch kann ich jetzt schon sagen, dass die Vielfalt des Landes unbeschreiblich und sehr interessant ist. Aber meine Kollegen/innen sagen, dass man selbst nach vielen Indienreisen nie genug über das Land wissen kann. Bleibt abzuwarten was für Erfahrungen und Eindrücke ich aus den zukünftigen Reisen, in den anderen Teilen des Landes, sammeln werde.
Während des Praktikums konnte ich viele verschiedene und interessante Arbeitsbereiche von Comtour kennen lernen. Die gute Zusammenarbeit hat mich weiter begeistert. So freut es mich umso mehr, dass ich auch nach meinem Praktikum weiter als Teilzeitkraft hier arbeiten darf. Zurzeit arbeite ich an meiner Diplomarbeit mit dem Thema " Touristische Zielgebiete als Marken - am Beispiel Indien".
Ungewöhnliche Reise-Ideen sind das Markenzeichen von COMTOUR. So wurden die Hausboot-Touren auf den romantischen Backwaters von Kerala zuerst von COMTOUR angeboten. Dafür gab es bereits 1994 die Goldene Palme von GEO SAISON (die erste überhaupt).
Mit der Silbernen Palme wurde die Städtereise nach Calcutta ausgezeichnet. Den Internationalen Umweltpreis des Deutschen Reisebüroverbands (DRV), die Grüne Palme und den Tourismuspreis von SONNTAG AKTUELL erhielt COMTOUR für das Baumhausabenteuer im Regenwald von Kerala.
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