Im Land der Maharajas
Sonderreise zu den Originalschauplätzen der Ausstellung "Maharaja – Die Pracht der indischen Fürstenhöfe"
in der Hypo-Kunsthalle München vom 12. Februar bis 23. Mai 2010
Die Reise führt in 16 Tagen zu den berühmtesten Wallfahrtsorten des Maharaja-Mythos nach Amritsar, Jodhpur, Sadargarh, Udaipur, Chittorgarh, Bundi Ranthambore, Jaipur, Agra und Gwalior -Originalschauplätze blutiger Bruderzwiste, siegreicher Schlachten, verheerender Niederlagen, grausamer Jagdsafaris und zauberhafter Romanzen. Sie besuchen die sagenhaften Wohnpaläste, die wehrhaften Festungen und prunkvollen Schlösser der Herrscherfamilien erleben aber auch den Alltag der Handwerker und Bauern, die mit ihrer Hände Arbeit die Grundlagen zum Luxusleben ihrer Herren legten.
Das Programm wird als Gruppenreise mit maximal 16 Teilnehmern im November 2010 sowie wie im Februar und April 2011 durchgeführt, ist aber auch zu jedem weiteren Termin für Individualreisende oder Kleingruppen buchbar.
Ergänzt werden kann die Reise um einen viertägigen Abstecher nach Mysore, der prächtigsten Königsstadt im Süden Indiens.
Besuchern der Maharaja-Ausstellung vom 12. Februar bis 23. Mai 2010 in der Hypo-Kunsthalle München gewährt COMTOUR bei Buchung der Reise gegen Vorlage der Eintrittskarte einen Rabatt von 100,00 €.
Informationen zur Ausstellung unter: www.hypo-kunsthalle.de
Reiseprogramm:
1. Tag: Flug von Frankfurt über Doha nach Amritar
2. Tag: Empfang am Flughafen Amritsar. Transfer zum Hotel. Mit über einer Million Einwohnern ist Amritsar die größte Stadt im indischen Bundesstaat Punjab. Sie liegt 24 km von der pakistanischen Grenze entfernt. Amritsar ist das spirituelle Zentrum der Sikhs und wurde nach dem heiligen Teich benannt, in dem der goldene Tempel, ihre größte Sehenswürdigkeit, steht. Wörtlich übersetzt bedeutet Amritsar "Nektarteich der Unsterblichkeit". Ran Das, der vierte Guru der Shikhs, gründetet die Stadt 1579 als Ort der Andacht.
Maharaja Hintergrundinformationen: Maharaja Ranjit Singh
Abends Besuch des Goldenen Tempels. Seit 1604 wird an diesem Gebetsort das heilige Buch der Sikhs "Granth Sahib" aufbewahrt. Das Buch wird allmorgendlich um 5 Uhr früh in einer Art Prozession von dem Parlament der Stadt zum Tempel und abends um 21 Uhr wieder zurück gebracht. Tagsüber sitzen neben dem Granth sogenannte "Ragis", Sänger die immerfort aus dem Buch rezitieren.
Um den Tempel zu betreten, muss man am Eingang seine Schuhe abgeben, seine Füße waschen und eine Kopfbedeckung tragen. Es ist nicht erlaubt, Zigaretten, Alkohol oder Drogen in den Tempelbereich mitzubringen.
Übernachtung
3. Tag: Stadtbesichtigung von Amristar. Hauptsehenswürdigkeit ist der Goldene Tempel, das höchste Heiligtum der Sikhs. Arjun Dev der fünfte Guru der Sikhs errichtete den Tempel im 16. Jahrhundert inmitten eines Sees. Nach folgenschweren Heimsuchungen durch islamische Eroberer wurde der große Tempel in der zweiten Hälfte des 18. Jh. wieder aufgebaut. Erst Anfang des 19. Jh. ließ Ranjit Singh den Tempel mit vergoldeten Kupferplatten bedecken, was ihm seinen Namen "Har Mandir", Goldener Tempel einbrachte. Das Tempelinnere ist mit aufwändigen Marmorschnitzereien versehen und im Heiligtum unter dem Baldachin wird das heilige Buch der Sikhs, das "Granth Sahib", aufbewahrt. Sehr sehenswert ist auch das Museum, das zum Tempel gehört. Dort werden Gold- & Silberschätze, Juwelen und Kunsthandwerksgegenstände ausgestellt.
Fahrt zum Grenzübergang Wagah
Allabendlich lockt ein politisches Zirkusstück Besuchermassen von beiden Seiten an die pakistanisch-indischen Grenze. Ungezählte Souvenir- und Imbissstände lassen darauf schließen, dass hier ein gutes Geschäft zu erwarten ist. Denn täglich findet hier kurz vor Sonnenuntergang das Spektakel statt: die Flaggenzeremonie oder Wachablösung. Die letzten 500 Meter zum Grenzzaun müssen zu Fuß zurückgelegt werden. Das ganze Spektrum der indischen Gesellschaft scheint sich zu versammeln. Aus der Masse heraus ragen die Sikhs mit ihren langen Bärten, den farbenfrohen Turbanen und dem Kirpan, einem traditionellen Dolch. Vorbei an den Gebäuden der indischen Grenztruppen und des Zolls schiebt sich der Menschenstrom in Richtung der Teilungslinie, die mit weißer Farbe markiert ist. Auf der indischen Seite steht in Gardeuniform ein Posten der Grenztruppen. Am Grenzübergang sind Tribünen aufgebaut. Auf der pakistanischen Seite warten die traditionell gekleideten Pakistani nach Geschlechtern getrennt auf den Beginn der Vorstellung. Die Tribünen auf der indischen Seite bieten Platz für 5000 Zuschauer. Die Stimmung erinnert mehr an die Atmosphäre vor dem Anpfiff eines Fußball-Freundschaftsspiels als an ein politisch hochbrisantes Ritual. In den Fankurven werden auf der einen Seite die grün-weißen Fahnen mit dem Halbmond, auf der anderen die safran-weiß-grünen Trikoloren geschwenkt, die zuvor von Grenzsoldaten an ausgewählte Zuschauer verteilt wurden. Wenig später kommen rhythmisches Klatschen und Sprechchöre hinzu. Wenn schließlich die Zeremonie beginnt, sind die Besucher nicht mehr zu halten. Jeder Exerzierschritt der eigenen Soldaten in Richtung Grenzzaun wird stürmisch gefeiert und niemanden hält es mehr auf den Plätzen. Die Sprechchöre werden lauter. Die Massen toben, wenn sich indische und pakistanische Posten Auge in Auge gegenüber stehen. Wenige Minuten später werden die Fahnen eingeholt und die Tore auf beiden Seiten mit lautem Krachen zugeknallt. Das Spektakel ist vorüber. Übernachtung
4. Tag: Transfer zum Flughafen Amritsar. Flug nach Delhi. Flug nach Jodhpur. Transfer zum Hotel
Jodhpur im Osten der Wüste Thar hat etwas über 900 00 Einwohner. Die Stadt wurde 1459 durch Roa Jodha, dem Oberhaupt eines Rajputen-Clans, gegründet. An einer belebten Handelsroute gelegen, wurde sie durch den Handel mit Opium, Sandelholz, Datteln und Kupfer reich. Jodhpur ist wegen der Farbe der Häuser auch bekannt als die Blaue Stadt bekannt. Traditionell kennzeichnete die Farbe Blau die Zugehörigkeit der Bewohner zur Kaste der Brahmanen, allerdings haben heute auch Nicht-Brahmanen diesen Brauch übernommen. Man sagt der Farbe nach, dass sie ein effektives Mittel zur Abwehr von Moskitos sei.
Die Stadt wird überragt von der historischen Festungsanlage Meherangarh und ist umgeben von einer 10 Kilometer langen Mauer mit acht Toren. Zudem befindet sich in der Nähe der eindrucksvolle Umaid-Bhavan-Palast, der größte private Wohnsitz der Welt. Ein Teil wird noch immer von der Familie des Maharahas bewohnt, im anderen ist ein Luxushotel untergebracht.
Jodhpur ist auch Sitz einer Universität sowie eine Garnisonsstadt. Die größten Wirtschaftszweige sind die Metall- und Textilindustrie. Übernachtung.
Maharaja Hintergrundinformationen: Die Maharajas von Jodhpur
5. Tag: Besichtigung von Jodhpur. Die starke Festung Mehrangarh wurde seit ihrer Errichtung 1459 zwar mehrmals angegriffen, jedoch nie eingenommen. Das Fort beherbergt heute ein hervorragendes Museum, mit eindrucksvollen Zeugnissen aus der Rajputen-Zeit: Sänften aus purem Silber, Elefantensättel aus Elfenbein, königliche Wiegen, ein achteckiger Thron, eine Miniaturen- und eine Waffensammlung. Besichtigung des Forts und der Begräbnisstätte der Herrscher von Marwar.
Bummel über den quirligen Sadar Bazar in der Altstadt. Hier werden Armreifen, Lederpantoffeln und handbedruckte Stoffe feil geboten. Probieren Sie Jodhpurs Köstlichkeiten, die feinen Jalebis (Süßigkeiten), speziell das mawe ki kachori Gebäck (Mürbeteig) und eine erfrischende Lassi (Joghurtmilch).
Besuch des Museums im Umaid Bhawan Palace.
Abendessen im Umaid Bhawan Palace im á-la-Carte Restaurant “Risala“, das Erinnerungen an den Edelmut der Lanzenreiter von Jodhpur heraufbeschwört. Hier werden einfallsreiche Gerichte aus kontinentalen und indischen Spezialitäten serviert und durch eine breite Auswahl an erlesenen importierten und einheimischen Weinen abgerundet. Übernachtung
6. Tag: Weiterfahrt nach Ranakpur (185 km, ca. 4 Stunden). Ranakpur ist einer einen der fünf heiligsten Orte der Jains. Die schon über 500 Jahre alten Tempel sind hervorragend erhalten. Der Chaumukha-Tempel mit seinen drei Stockwerken besitzt die komplexeste und ausgefeilteste Architecktur. Er hat 29 Hallen, 80 Kuppeln und 1444 Säulen, von denen nicht zwei gleich aussehen.
Weiterfahrt nach Sardargarh (75 km, ca. 1,5 Stunden)
Das zu einem Hotel umgebaute Sardargarh Fort zählt ohne Zweifel mit zu den schönsten Burganlagen Rajasthans. Die im 18. Jahrhundert errichtete weitläufige Anlage drohte zu zerfallen, bis ein Nachfahre des Erbauers sich des schweren Erbes annahm und mit seiner Frau begann, diese Burg zu restaurieren und zu einem Hotel umzubauen.
Das Abendessen wird auf der Dachterrasse bei stimmungsvoller Beleuchtung und Kulturdarbietungen einheimischer Künstler serviert. Die Besitzer kümmern sich liebevoll um die Gäste und geben Einblicke in das indische Leben einer Fürstenfamilie. Die 40 Bediensteten stammen alle aus dem am Fuß der Burg gelegenen Dorf Lawa und wurden von den Hausherren persönlich ausgebildet.
Sardar Singh, einer der mächtigsten Dhodhias baute das Sardargahr Fort von 1738-1743. Er war auch für den Bau des berühmten Lake Palace in Udaipur verantwortlich, der von Maharana Jagat Singh II, dem Herrscher von Udaipur in Auftrag gegeben wurde. Übernachtung
7. Tag: Weiterfahrt nach Eklingji (15 km, ca. 30 Minuten). Die Tempelanlagen von Eklingji sind berühmt für ihre filigranen Skulpturen. 108 Tempel, aus dem 8. Jahrhundert sind dem Gott Shiva geweiht. Besichtigung der Tempelanlagen von Eklingji
Weiterfahrt nach Udaipur (37 km, ca. 40 Minuten)
Empfang am Flughafen
Udaipur, idyllisch zwischen Seen und Hügeln gelegen und auch "Stadt des Sonnenaufgangs" oder "Venedig des Ostens" genannt. Die Stadt wurde 1567 vom Maharana Udai Singh am vier Kilometer langen und drei Kilometer breiten, künstlich angelegten Pichola-See gegründet. Der See war bereits zuvor von einem wohlhabenden Kaufmann angelegt und unter verschiedenen Herrschern mehrfach erweitert worden. Mitten im See liegen zwei kleine Palast-Inseln: Jag Mandir und Jag Niwas. Einst Lustschlösser, wurden die Inseln nach Jagat Singh I. benannt. Auf Jag Mandir befindet sich heute ein besonders schönes Beispiel rajputisch-mogulischer Architektur, das sogar das Taj Mahal beeinflusst haben soll. Der Sommerpalast auf der Insel Jag Niwas, der um 1740 entstand, wurde 1963 zum „Lake Palace“, dem wohl schönsten Hotel ganz Indiens umgebaut. Das aus Marmor und Sandstein errichtete Gebäude dient auch heute noch als beliebte Filmkulisse (James Bond "Octopussy") und hat entscheidend zum Maharaja-Mythos beigetragen. Übernachtung
8. Tag: Zum Besitz des Maharanas von Udaipur zählen die luxuriösen Hotels Shiv Niwas und Fateh Prakash. Der große Stadtpalast, zu dem die beiden Hotels gehören, liegt am Ufer des Pichola-Sees, der das Stadtbild von Udaipur beherrscht.
Die Verwaltung des "Jag Niwas", des heutigen" Lake Palace", hat der Maharana an eine große Hotelkette abgegeben, während die beiden Häuser in seinem Citypalast an Land unter eigener Verwaltung stehen.
Mit dem Bau des City-Palasts hatte bereits der Stadtgründer Udai Singh begonnen, der seine Hauptstadt von Chittorgarh hierher verlegte. Aber erst ab 1614 gewann die Anlage nach mehreren Bauphasen allmählich ihre heutige Größe.
Der alte königliche Palast vermittelt königliche Tradition und Lebensstil und ist mit antiken Möbeln, originalen Bildern und prunkvollen Zimmern ausgestattet. Man fühlt sich direkt in der Zeit zurückversetzt. Die ruhige Umgebung und der malerische Blick auf den Pichola-See und das Lake Palace Hotel sind einzigartig. Die große Durbar-Halle, das exklusive Galerie-Restaurant und die glitzernde Kristallgalerie vervollständigen die königliche Ausstattung. Ein Teil des Palastes beherbergt heute das großartige Palast-Museum.
Direkt daneben befindet sich der Privatpalast von Maharana Arvid Singh, dem amtierenden Oberhaupt des Hauses Mewar. Für einen Besuch im Museums sollte man sich ein paar Stunden Zeit nehmen, denn es gibt schöne Ausstellungsstücke und prächtige Räume und Höfe zu sehen.
Stadtbesichtigung: Besuch des direkt am Ufer des Sees gelegenen Stadtpalastes. Von den hohen Zinnen des Palastes aus haben Sie einen herrlichen Blick auf den See und den Lake Palace. Die Ausstellung zeigt neben den berühmten Miniatur-Malereien Gegenstände aus dem täglichen Leben der Maharanas von einst. Danach Besuch des Jagdish Tempels, der dem Gott Vishnu geweiht ist, und des Sahelion-ki-Bari, dem bezaubernden Garten der Hofdamen. Anschließend gemütliche Bootsfahrt auf dem Pichola-See (abhängig vom Wasserstand). Stilvolles Abendessen im Fateh Prakash Palace. Übernachtung
9. Tag: Weiterfahrt nach Chittorgarh (114 km, ca. 2,6 h). Die Romantik der ritterlichen Rajputen vereinigt sich in der Festung von Chittorgarh, hoch oben auf einem Berg gelegen. Während seiner langen Geschichte wurde die Festung Chittor dreimal von Feinden überfallen, und dreimal endete der Überfall nach Art der Rajputen: Die Männer legten ihre gelben Hochzeitsgewänder an und ritten von der Festung aus in den sicheren Tod. Zur gleichen Zeit entzündeten die Frauen ein großes Feuer und begingen rituellen Selbstmord (bekannt als Jauhar) in den Flammen.Besichtigung der Festung von Chittorgarh.
Weiterfahrt nach Bundi (136 km, ca. 3 Stunden)
Die Kleinstadt Bundi ist mit Sicherheit eines der besten Beispiele unverfälschter Rajputen-Traditionen ohne mogulische Einflüsse. In dem von Mauern umgeben Stadtzentrum scheint seit Jahrhunderten die Zeit stehen geblieben zu sein. Auf dem Basar bieten Händler, Handwerker und Bauern in ihrer bunten, traditionellen Kleidung ihre Waren an. Hoch oben über der Stadt trohnt der Palast aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Räume sind mit prächtigen Wandmalereien ausgestattet, die typische Szenen des rajputischen Alltags und höfischer Tradition zeigen. Vom Palast hat man eine sehr gute Sicht auf die Gassen und Dächer der Altstadt. Der Schriftsteller Rudyard Kipling (Autor des „Dschungelbuchs“ und Agentenromans „Kim") lebte einige Zeit in Bundi. Für ihn war der Palast von Bundi ein Bauwerk, „das selbst im Tageslicht den Eindruck vermittele, es sei der Phantasie rastloser Träume entsprungen – eher das Werk von Kobolden, denn von Menschen". Eine weitere Attraktion von Bundi sind rund 50 Stufenbrunnen. Am spektakulärsten ist der Rani-ji-ki-Baori, der 1699 vom Rajputen-Herrscher Rao Raja Singh für seine Frau Nathwati errichtet wurde. Über mehrere Ebenen führen mit prächtigen Säulen verzierte Treppen hinab auf den Grund des Brunnens, wo die Seitenwände mit Darstellungen der Inkarnationen Vishnus verziert sind. Transfer zum Hotel. Besichtigung von Bundi. Übernachtung
10. Tag: Weiterfahrt nach Ranthambore (182 km, ca. 4 Stunden). Im Land des Tigers war die Tigerjagd ein gesellschaftlicher Höhepunkt. Die Jagd auf den König der Tiere galt unter den Maharajas als besonders edle und männliche Freizeitbeschäftigung. Der damalige Maharaja von Gwalior, Madhav Rao Sindia, gilt als der größte Tigerjäger aller Zeiten. Die unter seiner Regie getöteten Tiger hätten angeblich eine Kette von 2.5 Meilen Länge ergeben. Diese Tradition fand eine Fortsetzung bei den britischen Kolonialherren, die die Tigerjagd in Indien als wahren Sport betrieben und tausende von Tigern erlegten. Gab es um 1900 etwa 40.000 Tiger in Indien, waren es 70 Jahre später nur noch 1.800. Die Tigerjagd ist zum Glück seit 1972 verboten.
Ranthambore wurde 1952 als einer der ersten Nationalparks dem Project Tiger unterstellt, wobei die Parkverwaltung konsequenter als irgendwo sonst den speziellen Lebensbedürfnissen dieser scheuen Wildkatzen Rechnung trug. Seit Beginn der groß angelegten Rettungsaktion vor über 20 Jahren vermehrte sich die Tigerpopulation in Ranthambore auf heute etwa 40 Tiere. In kaum einem anderen Nationalpark Indiens sind die Chancen, einen Tiger zu Gesicht zu bekommen, größer als in Ranthambore. Hierzu trägt auch bei, dass sich die Tiger innerhalb des Parkgeländes derart heimisch und sicher fühlen, dass sie immer häufiger bei Tageslicht auf Beutejagd gehen. Zudem ist der lichte Wald, der im Winter sein Laub verliert, leicht zu durchblicken und gewährt hervorragende Beobachtungsmöglichkeiten. So ist es ein unvergesslicher Eindruck, die Tiger durch die Ruinen des Forts streifen zu sehen.
Man sollte sich jedoch nicht allzu sehr auf die Foto-Jagd nach einem Tiger versteifen, ist es doch gerade die Vielfältigkeit von Natureindrücken, die den besonderen Charme von Ranthambore ausmacht. Besonders häufig sind die Sambarhirsche als Hauptbeutetiere des Tigers zu beobachten. Weitere in Ranthambore anzutreffende Säugetiere sind die indischen Gazellen, Chinkaras, Schakale und Antilopen. Äußerst selten werden Streifenhyänen und Leoparden gesichtet. Darüber hinaus haben über 270 Vogelarten das Gebiet zu ihrer Heimat gemacht. Neben Geiern und Adlern zählen Zugvögel wie der Schwarzstorch, die Streifengans und der Fischadler zu den meist zu sehenden Arten.
Das inmitten des Parks gelegene Fort, von dem sich ein wunderschöner Ausblick über die eindrucksvolle Parklandschaft bietet, weist noch heute deutliche Spuren vergangener Kämpfe auf und dokumentiert damit, dass das Gebiet in früheren Jahrhunderten kein unberührtes Naturparadies, sondern ein hart umkämpftes Schlachtfeld war. Die bereits im 10. Jahrhundert errichtete Trutzburg als Mittelpunkt eines lokalen Herrscherhauses wurde mehrfach erobert, so z.B. 1301 durch den Sultan von Delhi und 1569 durch die Truppen Akhbars. Später wurde aus dem wildreichen Gebiet das Jagdgebiet der Maharajas von Jaipur. Spätnachmittags Jeep- oder Canter-Safari ins Schutzgebiet. Übernachtung

- Jaipur, Amber Fort
11. Tag: Frühmorgens Jeep- oder Canter-Safari ins Schutzgebiet. Weiterfahrt nach Jaipur (157 km, ca. 3,5 Studen).
Jaipur, die Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan mit knapp 2,5 Millionen Einwohnern, liegt 300 Kilometer südwestlich von Delhi und 200 Kilometer westlich von Agra. Sie ist Industriestadt (Metall-, Textil-, Schmuck-, chemische Industrie), Kulturzentrum mit Universität, Theater, Kinos, Museen, Zoo und Kunstdenkmälern sowie Verkehrsknoten (Straße, Eisenbahn, Flughafen). In der Umgebung wird Bergbau und Landwirtschaft betrieben. Die Stadt wurde am 17. November 1727 von Maharaja Jai Singh II. (1686-1743) gegründet und gehört damit zu Rajasthans jüngeren Städten. Jaipur wird auch Pink City (die "rosa Stadt") genannt. Die Bezeichnung bezieht sich auf die rosarote Farbe der Gebäude im Altstadtviertel. Den Anstrich erhielt sie Ende des 19. Jahrhunderts in Vorbereitung auf den Besuch von Prinz Albert von England (1819-1861), dem Ehemann der britischen Königin Victoria (1819-1901). Rosarot ist Rajasthans traditionelle Farbe der Gastlichkeit. Übernachtung
12. Tag: Ausflug zum zwölf Kilometer entfernten Amber Fort, einer imposanten Bergfestung. Die Kachhawa-Rajputen gründeten hier im 11. Jahrhundert ihre Hauptstadt, die erst 1728 mit der Errichtung der neuen Stadt Jaipur an Bedeutung verlor. Innerhalb des Forts gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten: das Hauptheiligtum – der Kali-Tempel – der der Herrscherfamilie vorbehalten war, die Säulenhalle Diwan-i-Am aus rotem Sandstein, der Spiegelpalast Sheesh Mahal und die Ruhmeshalle Jag Mandir.
Besichtigung von Jaipur: Palast der Winde „Hawa Mahal", hinter dessen Scheinfassade die Damen des Hofes das städtische Leben heimlich beobachten konnten; Stadtpalast, in dessen Audienzhalle riesige, aus reinem Silber gefertigte Amphoren zu bestaunen sind, die dem Transport von heiligem Gangeswasser auf Reisen des Maharajas dienten. Neben dem Palast befindet sich das legendäre Freilichtobservatorium Jantar Mantar, das als einziges der vier in Indien noch erhaltenen Anlagen vollständig mit historischen Instrumenten ausgestattet ist. Am Abend lohnt ein Bummel über den geschäftigen Basar im Stadtzentrum. Übernachtung
13. Tag: Weiterfahrt nach Fatehpur Sikri (170 km, ca. 4 Stunden). Das heute als „Tote Stadt" bezeichnete Fatehpur Sikri war im 16. und 17. Jahrhundert die Residenz des Kaisers Akbar und hatte damals mehr Einwohner als Agra. Heute leben dort noch etwa 30.500 Menschen. Die Stadt verdankt ihre Bedeutung dem Moslem-Heiligen Salim Chishti, der sich gegen Mitte des 16. Jahrhunderts hierhin zurückzog, um zu meditieren. Kaiser Akbar besuchte den heiligen Mann und erbat dessen Segen, sowie die Geburt eines Sohnes. Als die Hindu-Gemahlin Akbars einen Thronfolger zur Welt brachte, gab der Kaiser ihm den Namen des Heiligen, ließ den Palast Rang Mahal erbauen und verlegte seinen Regierungssitz nach Fatehpur Sikri.
Die Stadt wurde um einen Sandsteinfelsen herum erbaut und ihre Gestaltung offenbart den bewussten Versuch, durch die Anordnung von Gebäuden und unbebauten Plätzen, großzügige räumliche Effekte zu erzielen. Noch nur wenigen Jahren musste die neue Hauptstadt wegen Wassermangels wieder aufgegeben werden.
Weiterfahrt nach Agra (36 km, ca. 1 Stunde).
Agra liegt am Ufer des Flusses Yamuna im Westen des Bundesstaats Uttar Pradesh und war mit Unterbrechungen von 1526 bis 1648 die Hauptstadt des Mogulreiches. Aus dieser Zeit ist die Burgfestung von Großmogul Akbar (das Rote Fort) mit dem Palast von Shah Jahan und der Perlmoschee (Moti Masjid) erhalten.
Weitaus berühmter aber ist das Taj Mahal, das Shah Jahan in Agra als Mausoleum für seine Gattin und sich selbst erbauen ließ. Sowohl das Rote Fort als auch das Taj Mahal sind seit 1983 Denkmäler des UNESCO-Weltkulturerbes.
Heute ist Agra eine eher schmutzige Industriestadt, deren Besuch nur wegen dem einzigartigen Taj Mahal und des Forts einen Besuch lohnt. Transfer zum Hotel.
Vom Roten Fort hat man einen herrlichen Blick auf das Taj Mahal. Die Festung diente im 16. und 17. Jahrhundert mit Unterbrechungen als Residenz der Moguln. Es liegt am Ufer der Yamuna und ist etwa 2,5 Kilometer vom Taj Mahal entfernt. Wie dieses wurde auch das Rote Fort 1983 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
Der Bau des Forts wurde 1565 unter Akbar dem Großen, der die Hauptstadt von Delhi hierher verlegen ließ, aufgenommen und unter seinen Nachfolgern, vor allem unter Shah Jahan, in der zweiten Hälfte des 16. und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erweitert. Die Ummauerung war bereits 1571 abgeschlossen. Während Akbar vorwiegend in rotem Sandstein mit Marmoreinlagen bauen ließ, bevorzugte Shah Jahan weißen Marmor mit Verzierungen aus Gold und Halbedelsteinen als Baumaterial. Als 1648 die Hauptstadt nach Delhi zurückverlegt wurde, verlor auch das Rote Fort an Bedeutung. Nach seiner Machtergreifung 1658 stellte Aurangzeb seinen Vater Shah Jahan im Roten Fort unter Hausarrest, wo dieser 1666 auch starb- mit Blick auf das geliebte Taj Mahal.
Hauptsehenswürdigkeit von Agra ist das Taj Mahal. Die „Krone des Ortes" ist ein 58 m hohes und 56 m breites Mausoleum auf einer 100 m × 100 m großen Marmorplattform. Der Großmogul Shah Jahan ließ dem Bau zum Gedenken an seine 1631 verstorbene Hauptfrau Mumtaz Mahal (Arjumand Bano Begum) erbauen. Das Taj Mahal liegt in einem 18 Hektar großen Garten, dessen Zentrum ein längliches Wasserbecken bildet. Das sagenhafte Taj Mahal zählt heute zu den 7 Weltwundern und ist mit Sicherheit das meistfotografierte Gebäude Indiens, wenn nicht der Welt. Eine weit verbreitete Legende besagt, dass ursprünglich noch ein gleiches Bauwerk aus schwarzem Marmor als Mausoleum für Shah Jahan selbst auf der anderen Seite des Flusses Yamuna geplant war, das aber nicht verwirklicht wurde. Schah Jahan wurde zuvor von seinem Sohn Muhammad Aurangzeb Alamgir entmachtet und verbrachte den Rest seines Lebens als Gefangener. 1666 wurde er neben seiner Gattin beigesetzt. Sein Grab zerstört dabei die Symmetrie des Gebäudes, was als Beleg dafür bewertet werden darf, dass er vorhatte, sich ein eigenes Grabmal zu errichten, zumal er, um diese Symmetrie zu bewahren, ein Rasthaus auf der östlichen Seite des Gebäudes errichten ließ, das der Moschee auf der westlichen Seite durchaus ähnlich ist. Auch befindet sich das Taj Mahal nicht im Zentrum des angelegten Gartens, wie üblich bei persischen Grabmälern, sondern am nördlichen Rand, was auch nahelegt, dass ein weiteres Grabmal auf dem gegenüberliegenden Ufer geplant war, denn die zwei vom Fluss getrennten Gebäude wären wiederum im Zentrum des nunmehr großen Gartenareals gewesen. Dies hätte dem persischen Verständnis vom Himmel als von einem Charbagh, einem Garten in vier Quadranten, durch die vier Wasserkänale von einem zentralen Gebäude, das den Thron Gottes darstellen soll, in die vier Richtungen fließen, entsprochen. Das Grabmal Humayuns z. B. in Delhi bleibt dieser Konzeption treu, weil hier das Mausoleum sich ganz in der Mitte eines Charbaghs befindet.
Das Baumaterial für das Taj Mahal wurde aus ganz Indien und Asien herangeschafft. Über 1000 Elefanten wurden dafür benötigt. 28 verschiedene Arten von Edelsteinen und Halbedelsteinen wurden in den Marmor eingefügt.
Besichtigung Taj Mahal zum Sonnenuntergang. Übernachtung
14. Tag: Weiterfahrt nach Gwalior (118 km, ca. 3 Stunden). Um die Gründung Gwaliors rankt sich eine schöne Legende: Der unheilbar an Lepra erkrankte Fürst Suraj Sena jagte einst auf dem steilen Felsen Gopagiri. Durstig geworden, bat er einen meditierenden Wanderasketen um einen Schluck Wasser. Die dargebotene Erfrischung löschte nicht nur den Durst, sondern bewirkte auch die sofortige Heilung der Krankheit. Aus Dankbarkeit errichtete Suraj Sena ein Fort und erweiterte den Teich, aus dem er den heilenden Trank erhalten hatte, zum heute noch existierenden Suraj Kund. Mit dem Bau des Forts begann dann auch die wechselvolle Geschichte von Verteidigung und Eroberung.
Gwalior nimmt eine strategische Position in der Gird Region Nordindiens ein. Die Stadt mit ihrem berühmten Fort war in der Vergangenheit bereits das Zentrum mehrerer historischer Königreiche Nordindiens. So war Gwalior unter anderem die Hauptstadt des gleichnamigen Staates und Fürstentums der Maharadschas von Scinidia. Die Stadt ist voll von Relikten aus jener Zeit. Besondere Beachtung verdient die Festung von Gwalior.
Die Festung steht auf einer Klippe aus Sandstein und erhebt sich 91 Meter über die umliegende Ebene. Der Aufstieg zu diesem mittelalterlichen Bollwerk, mit dessen Bau im 5. Jahrhundert begonnen wurde, führt durch sechs große mit Skulpturen geschmückte Tore. Rings um die Grundmauern der Festung sind riesengroße Statuen von Jain Heiligen zu sehen. Innerhalb der Festungsmauern befinden sich Paläste, Tempel und Zisternen.
Der Man Mandir Palast, der innerhalb der Festungsmauern liegt, wurde 1486 bis 1516 unter Radscha Man Singh erbaut und spiegelt den hohen Standard der Hindu Architektur jener Zeit wider. Die reich geschmückte Ostfassade zählt zu den meistfotografierten Bauwerken Indiens. Ihre sechs Rundtürme werden von kleinen Kuppeln gekrönt, die einst vergoldet waren und mit blauen, grünen und gelben Kacheln verziert sind. Die wunderschön dekorierten kleinen Räume an den beiden Innnenhöfen waren aufgrund ihrer kleinen Eingänge vermutlich für die Damen des Königshofes vorgesehen. Die Eisenringe in den Wänden wurden für Schaukeln und dekorative Wandbehänge verwendet.
Die Maharajas von Gwalior gehörten zu den ranghöchsten Herrschern Indiens. Von Ihrem unermesslichen Reichtum und ihrer Macht bekommt man beim Besuch des Museums, das nur einen kleinen Teil des großen Stadtpalastes einnimmt, eine Ahnung.
Hier kann man auch die silberne Spielzeugeisenbahn bewundern. Der Maharaja von Gwalior hatte das Hobby, elektrische Modelleisenbahnen zu sammeln. Sein Speisesaal war mit der Küche durch Tunnels verbunden, auf denen elektrische Züge das Festessen herbeischafften. Der Maharaja saß während des Dinners am Kopfende der Tafel und bediente ein Schaltpult mit Schaltern, Knöpfen und Kontrollampen und ließ so nach Lust und Laune den einzelnen Gästen Essen vorfahren. Es wird von einem höchst wichtigen Mahl berichtet, bei dem der Herrscher die Kontrolle über seine Züge verlor.
Bis heute spielen die Scindias eine große Rolle in der indischen Politik. Maharaja Madhavrao Scindia war in den 90er Jahren Tourismusminister Indiens, er wurde sogar als künftiger Premierminister gehandelt; kam aber im Oktober 2001 unterwegs zu einer Wahlkampfveranstaltung bei einem Flugzeugunglück ums Leben. Übernachtung
15. Tag: Flug nach Delhi. Stadtrundfahrt in Delhi: In New Delhi mit seinen breiten Boulevards und modernen Gebäuden sehen Sie das Regierungsviertel und das "India Gate". Weiter geht's zur 73 m hohen Siegessäule "Qutab Minar" südlich von Delhi und zum Grabmal des Mogul-Kaisers Humayun - Vorbild des berühmten Taj Mahal. In Alt Delhi besuchen Sie das "Rote Fort" und die Freitagsmoschee, von hier aus haben Sie einen herrlichen Blick auf die quirlige Basarstrasse Chandni Chowk. In den engen Gassen bewegt man sich am besten mit einer Fahrrad-Rikscha vorwärts. Übernachtung
16. Tag: Transfer zum Internationalen Flughafen Delhi. Flug von Delhi nach Doha
Weiterflug von Doha nach Frankfurt
Auf folgendem Link finden Sie ein Verlängerungsprogramm zu dieser Reise:
| Gruppenreise "Im Land der Maharajas" | |||
| Leistungen | Flug mit renommierter Fluggesellschaft von ab Frankfurt oder München via Delhi nach Amritsar und zurück von Delhi in der Economy Klasse, innerindische Flüge von Amritsar via Delhi nach Jodhpur und von Gwalior nach Delhi, 14 Übernachtungen im Doppel- bzw. Einzelzimmer mit Frühstück, (in Bundi mit Halbpension, in Ranthambore mit Vollpension), Spezielle Abendessen in Jodhpur, Udaipur und Jaipur, alle genannten Transfers und Programme wie beschrieben im klimatisierten Fahrzeug mit Fahrer, begleitende Deutsch sprechende Reiseleitung, Eintrittsgelder, persönliche Infomappe mit allen wichtigen Daten für Ihre Reise, Reiselektüre, 24-Stunden erreichbare Telefonnummer Ihres Kundenbetreuers in Indien, Wochenend- und Feiertagshotline in Deutschland, Insolvenzsicherungsschein. Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen | ||
| Reisetermin: | DZ | EZZ | |
| 17.11.2010 - 02.12.2010 | 3.330 € | 990 € | |
| 09.02.2011 - 24.02.2011 | 3.330 € | 990 € | |
| 14.04.2011 - 29.04.2011 | 3.330 € | 990 € | |
| Privatreise: | Als Privatreise ab 02 Personen mit lokalen Englisch sprechenden Reiseleitern: Preis pro Person im Doppelzimmer: 3.690 € Einzelzimmerzuschlag: 990 € Zuschlag pro Person für begleitende Deutsch sprechende Reiseleitung: 270 € | ||
| Nicht inbegriffen: | Visagebühren Indien, Trinkgelder, Kofferträgergebühren, persönliche Ausgaben, Reiseversicherungen oder eventuell anfallende Photo- und Videogebühren.
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Vorgesehene Hotels |
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Ort |
Hotel |
Amritsar | Ranjit Svassa |
| Jodhpur | Taj Hari Mahal (Superior Pool View) |
| Sardagarh | Sardagarh (Suite) |
| Udaipur | Fateh Prakash (Dovecote) |
| Bundi | Haveli Brij Bushanjee |
| Ranthambore | Taj Sawai Madhopur Lodge (Superior) |
| Jaipur | Taj Jai Mahal Palace (Luxury) |
| Agra | Welcome Grand Imperial (Heritage) |
| Gwalior | Taj Usha Kiran Palace (Superior) |
| Delhi | The Oberoi Maidens |
























