Trans-Himalaja Jeep-Safari mit Übernachtungen bei ladakhischen Familien
Tourverlauf
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1. Tag: Sie werden am Flughafen abgeholt und zu Ihrem Hotel gebracht. Der Morgen steht zur Akklimatisierung zu Ihrer freien Verfügung. Nachmittags starten Sie Ihre Besichtigungstour durch Delhi an Humayuns Grabmahl, erbaut im indo-persichen Stil als ein Vorläufer des Taj Mahal in Agra, hier liegt der zweite Mughal Kaiser neben seinen Frauen. Das India Gate ist ein Kriegsdenkmal zu Ehren der 90.000 im ersten Weltkrieg gefallenen indischen Soldaten, darunter brennt das Amar Jawan Jyoti, die ewige Flamme in Erinnerung an alle gefallenen indischen Soldaten. Weitere Stationen sind das Rashtrapati Bhavan (Präsidentenhaus), das Parlament, die Ministerien und Connaught Place – das Herz New Delhis und ein lebhaftes Shopping-Zentrum. Übernachtung im Hotel.
2. Tag: Früh morgens werden Sie zum Bahnhof begleitet, dort steigen Sie in den Shatabdi Express und fahren nach Chandigarh. In Chandigar wechseln Sie das Transportmittel und fahren mit dem Auto weiter nach Mandi. Es ist eine interessante Strecke entlang des Ufers des Beas Flusses. Mandi war lange ein wichtiges Handelszentrum und der Weise Mandva soll hier meditiert haben. Die ehemalige Hauptstadt des alten fürstlichen Staats Mandi entwickelt sich schnell, hat aber viel von ihrem ursprünglichen Charakter und Charme behalten. Mandi ist bekannt für 81 Steintempel und ihre vielen verschiedenen Verzierungen. Die Stadt besitzt Überbleibsel alter Paläste, sowie Kolonialbauten.
3. Tag: Nach einem frühen Frühstück fahren Sie über Nagar nach Manali. Nagar war die hauptstadt der Kullu Rajas bis ins Jahr 1660. Das alte Schloss, das nun in ein Hotel umgebaut wurde, überschaut das gesamte Beas-Tal. In der Nähe des Schlosses stehe zwei alte Tempel. Nicholas Roerich, der berühmte russische Maler und Philosoph, lebte hier und sein kleines Haus ist in ein Museum umgewandelt worden.
Manali liegt kurz vor dem Ende eines Tals an der Straße nach Leh. Die Landschaft hier ist atemberaubend. Man sieht klar umrissene schneebedeckte Gipfel und den Beas Fluss, der mit sich mit seinem klaren Wasser durch die Stadt schlängelt. Auf der anderen Seite stehen Himalajazedern und Pinien, kleine Felder und Obstplantagen.
Nach Ankunft in Manali beziehen Sie Ihr Zimmer im Hotel. Der Rest des Tage steht Ihnen zur freien Verfügung, erforschen Sie doch die Stadt! Manali ist bekannt für Apfelplantagen, alte Holztempel sowie Volksmusik und Tanz. Übernachtung im Hotel.
4. Tag: Nach einem frühen Frühstück setzen Sie Ihre Reise auf der Trans-Himalaja-Route fort. Aus Manali fahren Sie Rhotang Pass hinauf (3.978 Meter). Auf Ihrem Weg dorthin fahren Sie durch dicht bewaldete Berghänge in denen einige pittoreske Wasserfälle zu sehen sind. Beim Durchfahren des Passes erreichen Sie den Lahoul-Distrikt. Auf der Abfahrt des Rhotang Passes erreichen Sie Gramphu, den Gabelungspunkt der Straße nach Spiti, von wo aus man eine herrliche Sicht auf das vergletscherte Tal des Chandra-Flusses erleben kann. Als nächstes erreichen Sie Keylong, die Regionshauptstadt von Lahaul-Spiti, gelegen am Zusammenfluss von Chandra und Bhaga. Keylong hat eine Besonderheit, ein kleines Fernmeldeamt mit Satellitenverbindung, von hier aus können glasklare Telefongespräche in alle Welt geführt werden. Von hier geht Ihre Fahrt weiter den Bhagafluss entlang bis Sie Ihre Station für die Nacht, Jispa, erreicht haben.
Übernachtung im Hotel.
5. Tag: Von Jispa klettert die Straße nach Patseo, wo sich das Landschaftsbild in einer Höhe von knapp 4.000 Metern mit einem mal schlagartig ändert. Erleben Sie es selbst! Ein wenig weiter befindet sich Zingzingbar, eine 30 minütige zick-zack Strecke durch steiniges Gelände und anschließend fahren Sie über den gewaltigen Baralacha La (4.830 Meter). Baralacha La bedeutet „Pass mit der Kreuzung auf dem Gipfel“. Hier treffen sich die Pässe Zanskar, Ladakh, Spiti und Lahoul. Es ist ebenso das Einzugsgebiet der Flüsse Chandra, Bhaga und Yunam. Unterhalb Baralacha La auf einer Höhe von 4.800 Metern die Quelle des Bhaga River in Surajtal. Die Abfahrt von Baralacha La führt in einen Talkessel, dessen Landschaft dem tibetischen Plateau ähnelt – öde Felsen mit komplexen Mustern und erstaunlichen Farben, die schwer zu beschreiben sind. Im Kessel befindet sich auch ein großer See, die Straße schlängelt sich rechts an ihm vorbei. Wenn Sie über das Wasser schauen, sehen Sie tolle Felsformationen.
Von den Bergen kommen Sie plötzlich auf eine weite Ebene, die Straße verläuft fast genau durch die Mitte, fast ebenso gerade wie eng. Die Ebene wird begrenzt durch felsige Berge, von denen einige Gipfel schneebedeckt sind. Es gibt eine tiefe Schlucht, die in einiger Entfernung links der Straße verläuft. Das ist Sarchu. Sarchu ist die Grenze zwischen den Bundesstaaten Himachal Pradesh und Jammu & Kashmir (Ladakh).
Übernachtung in einem Camp.
6. Tag: Früh am Morgen beginnt Ihre lange Fahrt durch Ladakh. Die Sanchu Ebene hinter Ihnen lassend, fahren Sie in ein schmales Tal mit steilen Felswänden zu beiden Seiten. Neben der Straße fließt ein Fluss. Die Zerklüftung der Felswände verleiht ihnen ein verworrenes Aussehen. Hier und da lässt dieses Aussehen die Felswände wie Festungen mit steiler Brüstung erscheinen. Der Hintergrund des blauen Himmels verstärkt die majestätische Pracht dieses kargen Gebirges. Einige Bailey Brücken überspannen schmale Flüsse auf dem Weg. Eine Stunde hinter Sanchu durchfahren Sie 21 Haarnadelkurven, bekannt als Gatta Loops, die Sie aus einer Höhe von 4.210 Metern auf 4.667 Meter bringen. Den ersten Pass, den Sie danach befahren werden heißt Nakee La (4.711 Meter). Der nächste Pass heißt Lachulung La auf 5.065 Metern.
Die Felszitadellen, die Sie vorher schon beobachten konnten, sehen Sie nun näher. Danach durchfahren Sie eine Schlucht neben einem Fluss. Einiges der Felswände in der Schlucht sehen aus wie riesige Ameisenhügel. Jede Kurve der Starße bietet unvergessliche Ausblicke auf die verworrenen Muster des Gesteins. In der Schlucht befindet sich Kangla La (4.878 Meter) wo sie den Fluss überqueren. Dann kommen Sie nach Pang.
Nach 15-minütiger fahrt über Pang, finden Sie sich in den Mori Ebenen wieder. Das Panorama der Weite und der Berge im Hintergrund ist atemberaubend. Durch die Mori Ebenen verläuft die Straße seicht nach rechts und Sie fahren in ein Tal hinab. Ein großer ausgetrockneter See mit einem gelben Sandbett befindet sich zu Ihrer rechten.
Weiter auf Ihrer Fahrt geht es über den zweithöchsten befahrbaren Pass der Welt – Taklang La mit 5.336 Metern. Staunen Sie über das sich bietende Farbspiel: Die Berge in nächster Nähe sehen grünlich-braun aus, die Berge in mittlerer Entfernung sehen purpur-grau aus und Schneebedeckte Gipfel sind in großer Ferne zu entdecken. Die Abfahrt des Passes dauert eine Stunde und am Ende befinden Sie sich auf einer Höhe mit einem Fluss, der aus schmelzendem Schnee entsteht. Dem Flussverlauf folgend bekommt die Straße ein leichtes Gefälle. Nach dieser Passüberquerung führt Sie die Straße wieder in die Zivilisation, wo sie durch malerische Dörfer mit gut bestellten Feldern fahren und zu guter Letzt treffen Sie bei Upshi auf den Indus. Von dort aus geht es in einstündiger Fahrt auf gut ausgebauter Straße flussabwärts den Indus entlang bis nach Leh. Nach den ganzen Bodenwellen und der Schinderei über die Pässe ist die sanfte schnelle Fahrt von Upshi nach Leh eine willkommene Abwechslung.
Am späten Abend erreichen Sie das Mahabodhi Eco Resort, wo Sie übernachten.
7. Tag: Der Morgen steht noch zu Ihrer freien Verfügung. Vielleicht entscheiden Sie sich den Main Bazaar entlang zu schlendern und die verschiedenen Menschen in der Menge zu beobachten. Wagen Sie dabei doch auch einen Blick in die Kuriositäten-Läden. Ein besonderer Anblick ist die lange Reihe von Frauen aus benachbarten Dörfern, die am Wegesrand sitzen und Körbe voll frischer Gemüse zum Verkauf anbieten. Hinter dem Main Bazaar liegt etwas ruhiger Chang Gali, dort finden Sie kleine Läden die Schmuck und Kunsthandwerk verkaufen. Noch weiter entdecken Sie verschlungene Gassen und aufgetürmte Häuser der Altstadt, die sich um den Fuß des Palace Hills schmiegen. In der anderen Richtung, den Bazaar hinunter, finden Sie die tibetischen Märkte, auf denen Sie um Perlen, Türkis, Korallen, Lapislazuli und viele andere Halbedelsteine und Schmuck feilschen können, sowie um geschnitzte Schatullen aus Yak-Horn, ausgefallene Messingschlösser, Porzellan und viele andere ausgefallene Dinge. Das Mittagessen können Sie in einem der zahllosen Restaurants einnehmen, einige sind sehr schön in Gärten oder am Bürgersteig gelegen und servieren sowohl tibetische und indische wie auch kontinentale Küche. Spazieren Sie auch zum Leh Palast und zur Shankar Gompa. Die kleine Gompa gehört zur Spituk Gompa, die von der ersten Inkarnation des Skyabje Bakula (Obermönch der Spituk-Köster) gegründet wurde.
Übernachtung im Resort.
8. Tag: Ihre heutige Fahrt, die in einer privaten Übernachtung bei einer ladakhischen Familie endet, führt Sie zunächst nach Likir, wo Sie das Kloster besichtigen. Der Name Likir stammt von Wort Lukhgil, was eingerollte Schlange bedeutet, denn Likir soll von zwei großen Schlangengeistern umgeben sein – Nanda und Taksako. Die Gompa soll aus dem 11. Jahrhundert stammen. Im 15. Jahrhundert gründete hier Lama Lhawag Lhotos den Gelug-par Orden. Likir ist eins der aktivsten Klöster der Region. Die Gompa besitzt eine gute Sammlung thangkas, von denen einige im Museum angeschaut werden können. Auf der Fahrt hoch zum Kloster ist das kürzlich aufgestellte kolossale, vergoldete Freiluft-Abbild des Maitreya ein beeindruckender Anblick.
Nach dem Klosterbesuch geht es in einstündiger Fahrt über drei Pässe zwischen 3.580 und 3.750 Metern Höhe nach Hemis Shukpachen. Dieses große Dorf hat seinen Namen von den Zedern, die es im Tal gibt. Nach Ihrer Ankunft werden Sie zum Haus der Einheimischen gebracht, bei denen Sie übernachten werden.
Spazieren Sie am Abend durch das Dorf und kommen Sie in Kontakt mit der Lokalbevölkerung, erfahren Sie mehr über die Lebensweise und die alltäglichen Arbeiten im Dorfleben. Übernachtung in privater Unterkunft bei einer ladakhischen Familie.
9. Tag: Sie beginnen ihren Trek heute von Hemis Shukpachen. nachdem Sie das Dorf durchquert haben, bringt Sie ein kurzer Aufstieg zu einem Pass. Von dort geht es steil den Berghang hinab. Nach erreichen des Tals erklimmen Sie einen steilen Hang zum Gipfel des Mebtek-La (3.720 Meter). Ihre Mühen, die Spitze zu erreichen werden belohnt, denn Sie können das Tal aus der Vogelperspektive sehen. Der Trek zum von hier aus ins malerische Dorf Ang ist eine leichte halbstündige Wanderung. Auf kurzem Wege erreichen Sie dann Tingmosgang, dem reichsten Tal in Ladakh mit Aprikosen, Äpfeln, Nüssen und schönen Häusern.
In Tingmosgang werden Sie wieder zum Haus der Einwohner gebracht, indem Sie heute übernachten. Am Abend machen Sie eine weitere Dorferfahrung, wenn Sie mit den Bewohnern in Kontakt treten, vielleicht bei einem Spaziergang durch die Aprikosengärten? Erfahren Sie die warme traditionelle ladakhische Gastfreundschaft während Ihrer privaten Unterkunft bei einer ladakhischen Familie.
10. Tag: Im 15. Jahrhundert Tingmosgang diente als eine der Landeshauptstädte Ladakhs. Obwohl das meiste der Festung nun in Ruinen liegt, sind drei Tempel noch gut erhalten und in Betrieb. Am Tag einer der drei wichtigen Ereignisse im Leben des Buddha (Geburt, Erleuchtung, Nirvana) kommen Menschen aus ganz Ladakh hier zusammen und opfern Butter für die Lampen, Räucherstäbchen und Blumen. Die Fahrt von Tingmosgang verläuft abwärts nach Nurla von wo aus sie rechts nach Lamayuru entlang der Hauptstraße fahren werden.
Nachdem Sie Ihr neues Hotelzimmer bezogen haben, besichtigen Sie das aus dem 11. Jahrhundert stammende Lamayuru Kloster, welches spektakulär an der Talsohle gelegen ist und ringsum von Bergen umschlossen wird. Der Legende nach bot Madhyantika, ein Jünger Buddhas, „torma“ (heiliges Essen) und Wasser um die Geister, die an dieser Stelle wohnten, milde zu stimmen. Dann fiel ein wenig Regen auf den Boden und Gerste entsprieß in Form des Yung-drung (Swastika). Der Große Yogi Naropa meditierte in einer Höhle, die heute einen Teil des Klosters ausmacht. Das Kloster wuchs mit der Zeit und neuere Bauten wurdden um einen großen Innenhof errichtet. Das Alter dieses Platzes wird bezeugt durch die große Anzahl von Chorten, ähnlich denen in Alchi.
Übernachtung im Hotel.
11. Tag: Auf Ihrem Rückweg von Lamayuru nach Leh, folgen sie dem rechten Weg einer Gabelung vor Saspool. Sie überqueren den Indus und fahren hoch nach Alchi um das Alchi Kloster zu besuchen. Alchi ist ein Komplex von tempeln inmitten des Dorfes und ist Ladakhs meistgefeiertes Kloster , es stammt auch aus dem 11. Jahrhundert. Der Komplex besteht aus fünf Tempeln sowie ein paar Chorten, die verstreut um den Komplex angeordnet sind. Der Dukhang und der dreistufige Sumstek sind die signifikantesten. Hier ist der Sitz des Ngri Rimpoche, eine Inkarnation, die im Moment vom Bruder des Dalai Lama verkörpert wird. Alchi Gompa ist das einzige Kloster, flach auf den Grund gebaut. Es ist sehr berühmt für Malereien und seine Archtitektur, die unter indischen und kaschmirischen Einfluss stand.
Nach dem Mittagessen setzen Sie Ihre Fahrt nach Leh fort., wo Sie am Abend ankommen werden.
Übernachtung im Mahabodi Eco Resort.
![]() Hemis-Gompa | |
![]() Thiksey |
12. Tag: Der Tag beginnt für Sie mit einer Fahrt auf einer breiten Straße den Indus entlang bis Hemis Gompa, im Dorf Karu überqueren Sie den Indus. Das wohl berühmteste aller Klöster in Ladakh ist Hemis, bzw. Changchub Samstangling (Der Liebespalast der anteilnehmenden Person). Es stammt aus dem 17. Jahrhundert, die Bauzeit betrug 40 Jahre. Heutzutage ist Hemis besonders für sein Festival bekannt, am Geburtstag von Guru Padmasambhava. Im Jahr des Affen (alle 12 Jahre) wird ein sehr großes thangka, auf dem Guru Padmasambhava abgebildet ist, von der obersten Terrasse über die fünfstöckige Fassade herabgelassen. Fein gefertigt mit Perlen und Applikationen, ist es der bekannteste und größte Schatz Ladakhs. Im zentralen Garten finden jeden Sommer die Maskentänze statt. Im Dukhang befinden sich noch Originale Wandmalereien aus dem 17. Jahrhundert. Das Gompa zeichnet sich auch durch eine exzellente Bibliothek aus, gut erhaltene Fresken und Wandmalereien, versilbert und vergoldete Chorten and ein lackierter Holzthron aus Kashmir.
Ein Besuch des Thikse-Klosters, einem der pulsierendsten und aktivsten Klöster der Region steht anschließend auf dem Programm. Erbaut wurde es im 16. Jahrhundert und gehört der Gelug-pa Sekte. Geleitet wird es von sukzessiven Reinkarnationen des Khanpo Rimpoche. Das Kloster hat 12 Stockwerke und ist gestrichen in Schattierungen tiefen Rots, Ockers und Weiß. Das Kloster wurde um einen zentralen Garten gebaut, der von drei Seiten von Gebäuden umstellt ist. An einem Ende liegt der Haupt-Dukhang, in dem mehrere religiöse Texte aufbewahrt werden. Hinter dem Hauptaltar liegt eine kleine Kammer mit Bilder von verehrten Gottheiten.
Bevor Sie wieder ins Resort zurückkehren, besuchen Sie noch Shey. Den kleinen See überblickend waren der Palast und das Fort Teil dieser ehemaligen Hauptstadt Ladakhs. Im 10. Jahrhundert legte Nyima-Gon, der erste Herrscher West-Tibets, hier das Fundament der ersten Dynastie. Unterhalb des Palasts sind ihm zu Ehren in einem großen Felsen die 5 Dhyani Buddhas eingraviert. Sein Sohn erbaute den Palast und machte Shey zur ersten Haupotstadt Ladakhs. Von nachfolgenden Herrschern wurde der Palast immer wieder vergrößert. Im Tempel befindet sich ein kolossales verkupfertes Bildnis des Sakyamuni Buddhas, von dem angenommen wird, das es das größte Sakyamuni Buddha Bildnis in der Welt des Mahayana Buddhismus ist. Die Bedeutsamkeit dieses Platzes wird durch die unzähligen vor und in Shey verstreuten chortens belegt.
Übernachtung im Mahabodi Eco Resort.
13. Tag: Die Reise auf der Straße von Leh ins Nubra Tal führt über den Khardung La – den höchsten befahrbaren Pass der Welt – in Höhe 5.602 Metern, ungefähr 39 Kilometer von Leh. Vom Pass aus können Sie südlich über das gesamte Indus Tal schauen, bis zu scheinbar unendlichen Spitzen und Rücken der Zanskar-Kette, nördlich erblicken Sie die Giganten des Saser Massivs. das Nubra Tal ist auch unter dem Namen Ldumra oder „Tal der Blumen“ bekannt. Es liegt im Norden Ladakhs zwischen Karakoram und dem ladakhischen Teil des Himalajas. Die Durchschnittshöhe des Tals beträgt 3.000 Meter. Die Dörfer sehen hübsch aus, mit Laubbäumen, Weiden und Pappeln. Bis zur Teilung war das Nubra Tal ein florierendes Handelszentrum, die alte Seidenstraße führte durch das Tal.
Bevor Sie zu Ihrem Camp in Hunder weiterfahren, legen Sie noch einen Halt ein um das Diskit Kloster zu besichtigen. Es liegt auf einem Felsen, der über einen Fluss ragt, aus dem die Energie für Millionen in dieser Region gewonnen wird. Das Kloster ist reich, voll von thangkas, großen Statuen, Bildnisse des Buddhas und alten Wandmalereien, denen man eine Menge Einflüsse zuordnen kann. Das Kloster wurde gegründet von Lama Sherab Zangpo von Stod um 1420. Diskit ist das Hauptdorf, oder die Hauptstadt des Nubra Tals, es gibt dort einen kleinen Markt mit einer Reihe von Geschäften.
Kurz bevor Sie Hunder erreichen, sehen Sie auf der rechten Seite Sanddünen. Sieht man die Dünen isoliert, könnte man meinen, in den Sanddünen der Wüste Thar in Rajasthan zu sein. Es ist in der Tat ein befremdlich wirkender Anblick, da zur linken der Straße die Felsigen Berge des für Ladakhs typischen Landschaftsbilds stehen und in weiterer Ferne Schneebedeckte Berge zu sehen sind.
Übernachtung im Camp.
14. Tag: Nach dem Frühstück haben Sie die einmalige Gelegenheit, auf einem Trampeltier (zweihöckriges Kamel) in einer solchen Höhe durch die Sanddünen mit Schneebedeckten Bergen am Horizont zu reiten. Danach fahren Sie weiter flussaufwärts entlang dem Saichen Fluss nach Panamik.
Panamik verfügt über ein paar heißer Quellen rechts von der Straße, kurz bevor man ins Dorf fährt. In der Vergangenheit war Panamik einer der Haupthaltepunkte auf der Seidenstraße, bevor die Karawanen die Berge von Kartakom und Ka-lu überquerten, da es keine weiteren Dörfer in den nächsten zwölf Tagen der Route gab. Die berühmten heißen Quellen von Panamik dienten den Reisenden als Bäder, Trinkwasser und für medizinische Zwecke.
Auf der Rückfahrt halten Sie am Samstanling Gompa, der von Lama Tsultims Nima gegründet wurde. Der gompa hat einige strikte Regeln, beispielsweise dürfen Frauen nicht nach Sonnenuntergang und vor Sonnenaufgang in das Kloster, es darf nicht geraucht werden etc. Von hier aus geht zurück nach Hunder.
Übernachtung im Camp.
15. Tag: Nach dem Frühstück fahren Sie wieder über den Khardung La nach Leh. Der Nachmittag steht zum Ausruhen zur Verfügung, machen Sie vielleicht noch einen Spaziergang über den Markt.
Übernachtung im Mahabodhi Eco Resort.
16. Tag: Frühzeitiger Transfer zum Flughafen Leh und Flug nach Delhi. Sie werden in Delhi vom Flughafen abgeholt und in Ihr Hotel gebracht. Der Nachmittag und Abend steht zu Ihrer freien Verfügung. Gehen Sie nach Herzenslust shoppen und nehmen Sie einige Souvenire mit nach Hause.
Übernachtung im Hotel.
17. Tag: Morgens setzten Sie Ihre Besichtigungstour vom Anfang fort und sehen Old Delhi und erleben noch einmal und diesmal intensiver diese überaus lebhafte Stadt. Die Besichtigungstopur beinhaltet u.a. das Rote Fort, erbaut 1638 von Shah Jahan, fortan Regierungssitz aller Moghulherrscher bis der letzte Herrscher enttrohnt wurde; die Jama Masjid, eine der größten Moscheen in Asien, erbaut 1656 und Chandni Chowk, Delhis Silberstraße. Auf dem Heimweg besichtigen Sie noch Raj Ghat, den samadhi Mahatma Ghandis.
Nachmittags fahren Sie noch am Purana Quila vorbei. Da sist einer der berühmtesten Monumente in Delhi. Danach geht es weiter zum Bahai Tempel. Der Bahai Glaube repräsentiert die Gleichheit aller Menschen und die Einzigartigkeit der Seele. Dasselbe Gefühl floss in den schönen und wissenschaftlich designten Bau des Bahai Tempels in Delhi ein, erbaut von Fariburz Sahba, einem iranischstämmigen kanadischen Architekten. Der Tempel hat die Form einer Lotus-Blüte, dem Symbol der Reinheit. Danach sehen Sie das Qutab Minar, ein 72 Meter hoher Turm, erbaut von Qutub-du-din Aibak im Jahre 1193. Der Turm hat 5 Stockwerke, jedes mit eigenem Balkon. Am Fuße des Turms befindet sich die Quwwat-ul Islam Moschee, die erste in Indien gebaute Moschee. Ein 7 Meter hoher Eidenblock steht im Innenhof der Moschee.
Später, am Abend, werden Sie rechtzeitig zum Flughafen gebracht um nach Hause zu fliegen.
| Trans-Himalaja Jeep Safari mit Homestay | TOUR LTHJ 17 / Programm im Internet | ||
| Leistungen | 18-tägige Individualreise ab / bis Delhi. Preise in € pro Person ab/bis Delhi. Flug von Leh nach Delhi, Zugfahrt von Delhi nach Chandigarh. Tourverlauf und Transfers wie beschrieben im nichtklimatisierten Fahrzeug (Auto bzw. Jeep) (in Delhi klimatisiert) mit Fahrer und englischsprachigen lokalen Reiseleitern, Unterkunft in genannten oder gleichwertigen Hotels im DZ/EZ mit Vollpension (in Delhi mit Frühstück) und in Zeltcamps bzw. einfachen Gästehäusern (Campingausrüstung wird gestellt), Eintrittsgelder. Beschaffung der Sondererlaubnis für das Nubra Tal. DZ = Doppelzimmer; EZZ = Einzelzimmerzuschlag. Teilnehmerzahl: 2 Personen | ||
| Reisezeit | Doppelzimmer | Einzelzimmer | |
| 01.10.08 - 30.09.09 | 2.070 € | 510 € | |
| Achtung: | Bitte beachten Sie auch die besonderen Hinweise für Reisen im Hochgebirge. | ||
| Vorgesehene Hotels zu "Trans-Himalaja Jeep-Safari" | ||||
| Ort | Nur eine Hotelkategorie | |||
| Delhi | The Park | |||
| Mandi | Visco Resorts | |||
| Manali | Manali Resort | Jispa | Ibex | Sarchu | Fixed Camp |
| Leh | Mahabodhi Eco Resort | |||
| Hemis | Shukpachen Home Stay | Tingsmogang | Home Stay | Lamayuru | Niranjana |












































