Ladakh & Nubra-Tal
"Wenn ein Tal nur über einen hohen Pass zu erreichen ist, kommen nur gute Freunde oder schlimme Feinde." Viele Jahrhunderte galt diese tibetische Weisheit für Ladakh. Weil diese Gegend so schwer erreichbar war, hat sich hier eine einzigartige Kultur entwickelt, der die Bewohner bis heute treu geblieben sind. Nach der Zerstörung fast aller Klöster und der Unterdrückung des geistlichen Lebens in Tibet durch die Chinesen ist Ladakh nun neben Bhutan das einzige Land, in dem der tibetische Buddhismus praktiziert wird. Erst 1994 wurden die an der Grenze zu China gelegenen Täler Nubra und Spiti für den Tourismus geöffnet. Auf dem Landweg ist Ladakh nur im Sommer zu erreichen. Eine Straße führt von Srinagar aus über den Zoji-La-Pass nach Leh, die andere von Manali im Kulu-Tal über Keylong in Lahaul, wobei der zweithöchste befahrbare Pass der Welt überquert werden muss.
Beste Reisezeit: Anfang Juni bis Ende September.
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Die Reise beginnt mit einem aufregenden Flug von Delhi über den Himalaya nach Leh. Von der Hauptstadt Ladakhs aus lernen Sie auf Ausflügen zu verschiedenen Klöstern und Kulturstätten die buddhistischen Traditionen kennen. Ein Höhepunkt ist die Fahrt über den höchsten befahrbaren Pass der Welt ins Nubra-Tal.
1. Tag: Ankunft in Delhi. Transfer zum Hotel in Delhi. Ausruhen. Übernachtung.
2. Tag: Flug nach Leh (ca. 1 Stunde). Transfer zum Hotel. Den Rest des Tages haben Sie Zeit, sich an die Höhe von 3500 Metern zu gewöhnen.
3. Tag: Leh liegt in einem fruchtbaren Seitental. Nach dem Frühstück besuchen Sie den Palast von Leh. Vom Königspalast aus dem 16. Jh. haben Sie einen fantastischen Blick auf Leh, an klaren Tagen sogar bis zu den Gipfeln der Zanskar-Gebirgskette. Fahrt zur Shanti-Stupa. Der imposante japanische Tempel versteht sich als Zentrum für Kontakte zwischen den verschiedenen buddhistischen Schulen. Besuch des Shankar Klosters, Nebenkloster der Spituk Gompa. Im Gebäude sind schöne Wandmalereien und eine überlebensgroße Figur der Retterin Tara in ihrer tantrischen Form mit je 1000 Köpfen, Händen und Beinen zu sehen.
4. Tag: Besuch der bedeutendsten Klöster in Ladakh: Hemis, Thiksey und Trakthok Gompa. Hemis Gompa, 45 km von Leh in einem Seitental gelegen, ist mit 500 Mönchen das grösste und reichste Kloster Ladakhs und wurde 1638 gegründet. Thiksey gehört zu den eindrucksvollsten Klosteranlagen in diesem Teil des Indus-Tales. Die Gelbmützen-Gompa von 1440 ist der Prototyp burgähnlicher Klöster, die seit dem 15. Jh. das Gesicht der Kulturlandschaft Ladakhs prägen. Vom Dach des Klosters, das den grössten goldenen Buddha des Landes besitzt, hat man einen weiten Blick über das Indus-Tal mit den Klöstern Stakna, Matho und Shey. Attraktion des Klosters Trakthok ist die Meditationshöhle von Guru Padmasambhava, der den Buddhismus nach Tibet gebracht haben soll. Übernachtung in Leh.
5. Tag: Heute geht es zu einem weiteren Juwel der Klosterarchitektur, nach Lamayuru. Die imposante Anlage ist in die bizarren Lehmformationen eines ausgetrockneten Sees eingebettet. Fahrt nach Uletokpo oder Alchi. Übernachtung.
6. Tag: Morgens unternehmen Sie eine kleine Wanderung zum Kloster Rizong, das in einem versteckten Seitental des Uletokpo-Flusses liegt. In diesem Kloster leben die Mönche nach den strengsten Regeln von ganz Ladakh. So dürfen sie weder Fleisch noch Eier und nicht einmal Zwiebeln essen. Besuch des 1000 Jahre alten Klostes von Alchi, das für seine reichen Wandmalereien und Holzschnitzereien berühmt ist, die die vergangene Kultur des Königreiches von Kaschmir widerspiegeln. Übernachtung.
7. Tag: Rückfahrt nach Leh. Unterwegs Besuch des Klosters Likir, das heute von Ngari Rinpoche, dem jüngeren Bruder des Dalai Lama, geleitet wird. Eine Sammlung wertvoller Thankas (Wandbehänge) erinnert an den einstigen Reichtum des Klosters.
8. Tag: Am frühen Morgen geht es mit dem Allrad-Fahrzeug über den höchsten, befahrbaren Pass der Welt, den Khadung-La (5606 m) ins Nubra-Tal. Erst seit wenigen Jahren ist es überhaupt möglich, diese bis dahin "verbotene" Gegend zu besuchen. Der ursprüngliche Name dieser Region, Ldumra, bedeutet übersetzt "Blumengarten" und ist wörtlich zu nehmen. Nubra ist tatsächlich viel grüner als Zentral-Ladakh. Die üppigen Oasen entlang des Flusses sind dicht mit Pappeln, Weiden und Rosenbäumen bewaldet. Am späten Nachmittag erreichen Sie nach einer abenteuerlichen Fahrt das auf 3400 Metern gelegene Tal. Übernachtung im Zeltcamp oder im Gästehaus.
9. Tag: Heute machen Sie eine ganztägige Erkundungstour. Besichtigung der alten Klöster in Hundar und Deskit. Fahrt zum Kloster von Sumur und Besuch der berühmten Mönchsschule. Wenn dann noch Zeit bleibt, machen Sie eine Wanderung zur Ensa-Gompa in einem kleinen Wald mit herrlichem Blick aufs Tal. Übernachtung im Zeltcamp oder Gästehaus.
10. Tag: Rückfahrt nach Leh. Rest des Tages zur freien Verfügung.
11. Tag: Ausflug zum 16 Kilometer südlich von Leh gelegenen Stok-Palast aus dem 19. Jahrhundert. Noch heute residiert hier die Königsfamilie. Im Museum sind sehenswerte Thankas und die Kronjuwelen des Landes zu bewundern. Weiterfahrt zum tibetischen Flüchtlingslager Choglamsar, wo sich auf einem von der indischen Regierung zur Verfügung gestellten Areal 1500 Tibeter angesiedelt haben. Besuch des SOS-Kinderdorfes, das 1975 mit Hilfe internationaler Spenden gebaut wurde.
12. Tag: Flug nach Delhi. Transfer zum Hotel. Rest des Tages zur freien Verfügung.
13. Tag: Halbtägige Stadtbesichtigung von Delhi und Übernachtung.
14.Tag: Transfer zum Flughafen Delhi.
| Vorgesehene Hotels zu "Ladakh & Nubra - Tal" | ||||
| Ort | Hotel | Delhi | The Park | |
| Leh | Caravan Centre | |||
| Alchi | Alchi Resort / Zimskang | |||
| Leh | Caravan Centre | |||
| Nubra | Zeltcamp | |||
| Leh | Caravan Centre | |||
| Delhi | The Park | |||
| Ladakh & Nubra Tal | TOUR LA 14 | |
| Leistungen | 14-tägige Individualreise ab/bis Delhi. Preise pro Person in €. Flug von Delhi nach Leh und zurück, Unterkunft in den genannten oder gleichwertigen Hotels oder Zeltcamps (Camping-Ausrüstung wird gestellt) mit Vollpension (in Delhi mit Frühstück). Reiseprogramm und Transfers wie beschrieben im nichtklimatisierten Fahrzeug mit Chauffeur, lokale englischsprachige Reiseleitung, Eintrittsgelder. Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen. DZ= Doppelzimmer, EZZ= Einzelzimmer-Zuschlag | |
| Saisonzeiten | ||
| DZ | EZZ | 01.10.2008 - 30.09.2009 | 1.490 € | 575 € |
| Achtung: | Bitte beachten Sie auch die "wichtigen Hinweise" zu Reisen im Hochgebirge. Beste Reisezeit: Juni bis September.
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Wichtiger Hinweis
Wichtiger Hinweis für alle Reisen ins Hochgebirge: |
Wie in jedem Hochgebirge ist die planmässige Durchführung der Reisen wetterabhängig. Programmänderungen und Verschiebungen können durch nicht voraussehbare Umstände auch sehr kurzfristig eintreten. Dies betrifft besonders die Flüge von/nach Leh, die nur bei guten Wetterverhältnissen durchgeführt werden. Monsunregen und widrige Winde im Industal führen wiederholt zu Flugausfällen. Die Touren setzen sportliche Einstellung sowie einen guten Gesundheitszustand voraus. Bitte lassen Sie sich vorher von Ihrem Arzt beraten. Die Fahrt erfolgt in landesüblichen Fahrzeugen (Autos oder Jeeps), die nicht mit unserem Standard und Komfort vergleichbar sind. Die Gebirgsstraßen sind nur teilweise geteert und oft in schlechtem Zustand. Die Gästehäuser und Zeltcamps haben nur einfachen Standard und bieten keinerlei Komfort. Bei Zeltübernachtungen ist es empfehlenswert, einen eigenen Schlafsack und eine Thermo-Matte mitzunehmen. |
















