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![]() | Newsletter April 2010 Donnerstag, 17. Mai 2012 |
| Unsere Themen im April 2010 | ||||
| 1. Eine unheimliche Wolke und ihre unerwarteten Folgen 2. Stabwechsel bei COMTOUR - Lockruf der Heimat 3. Abschied vom Ambassador: "King of the Road" wird Kultobjekt 4. Maharaja-Mythos: Im Fernsehen, im Museum und live in Indien mit COMTOUR 5. COMTOUR vor Ort in Indien: Mit dem Maharaja-Express auf Jungfern-Fahrt 6. COMTOUR vor Ort in Indochina: Entdeckungen in Vietnam und Kambodscha 7. Noch Plätze frei für Klosterfest-Reise - Ladakh auch beim Weltblicke-Festival auf Zollverein: 8. Der Natur auf der Spur: Mit viventura nach Ecuador und Galapagos 9. Mit Kleinbus, Kamel und auf Schusters Rappen durchs Pamirgebirge 10. Zum Vormerken: Haus der Spezialisten on Tour in Hamburg | ||||
| 1. Eine unheimliche Wolke und ihre unerwarteten Folgen | ||||
Der Vulkanausbruch auf Island hat gezeigt, dass die Natur sich nicht an die Gesetze der Menschen und Regierungen hält, und dass Gesetze und Regeln angesichts globaler Probleme allenfalls Notlösungen darstellen. Anders als bei Naturkatastrophen sind durch die Eruption keine Menschen zu Schaden gekommen. Aber manche Menschen haben sich offensichtlich selbst im Epi-Zentrum einer persönlicher Katastrophe gesehen. Während zu Beginn des Flug-Embargos noch weitgehend Einsicht in die Notwendigkeit der getroffenen Maßnahmen herrschte, änderte sich schon nach zwei Tagen das Bild. Ungeduld machte sich breit. Viele waren bereit, alle Sicherheitsbedenken zu vergessen, um als erste ans Ziel zu kommen - um jeden Preis. Die Ungewissheit, wie es weitergehen könne, wann sich der Flugverkehr wieder normalisieren werde, ließ viele buchstäblich die Nerven verlieren. Dabei hätte jedem klar sein müssen, dass Abhilfe nicht erzwungen werden konnte. Wie hätten Fluggesellschaften, gestrandete Gäste einfach auf den nächsten Flug umbuchen können, wenn das Ende des Flugverbots gar nicht abzusehen war? Wie hätten die Sicherheitsbehörden den Flugbetrieb wieder erlauben können, wenn eine Katastrophe zu befüchten war? Auch bei COMTOUR lagen die Nerven blank in diesen Tagen. Auf der einen Seite die verzweifelten Anrufe der gestrandeten Urlauber, die von uns und unseren Partnern wahre Wunder erwarteten, auf der anderen Seite unsere eigene Hilflosigkeit, denn eine Lösung des Problems war nicht in Sicht. Die Büros der Fluglinien waren nicht zu erreichen, stundenlang versickerten Telefongebühren in den Warteschleifen kostenpflichtiger Hotlines. Aber welchen Bescheid hätte man uns dort auch geben können, angesichts der unklaren Lage? Als dann das Flugverbot aufgehoben war, erwarteten viele, die schon seit Tagen auf eine Fluggelegenheit gehofft hatten, dass Sie nun als erste an der Reihe seien. Aber sollte das heißen, dass andere, die bereits auf der entsprechenden Maschine gebucht waren, nun ihrerseits auf einen späteren Flug vertröstet werden sollten? Das Chaos wäre unübersehbar geworden. Grundsätzlich ist anzuerkennen, wie sich nach Ende des Flugverbots alle Fluggesellschaften, Reiseveranstalter und Reisebüros bemühten, schnellstmöglich wieder Normalität herzustellen. Während des Höhepunkts der Krise hätten wir uns allerdings von den Airlines bessere Informationen und "Gebrauchsanweisungen" gewünscht, wie mit Stornierungen, Umbuchungen und Neubuchungen umzugehen sei. Die meisten unserer Gäste haben anerkannt, dass wir auch in dieser schwierigen Lage geduldig versuchten, Lösungen zu finden. Und auch die wenigen, die uns und unseren Partnern in ihrer Verzweiflung Unfähigkeit und Tatenlosigkeit vorwarfen, haben schließlich doch zugegeben, dass alle Beteiligten das menschenmögliche unternommen haben, zu Lösungen zu kommen. Die COMTOUR-Geschäftsleitung bedankt sich bei allen, die in diesen Tagen einen klaren Kopf bewahrt haben, die sich rund um die Uhr um die Belange der Gäste gekümmert haben: den Mitgliedern des Teams in Essen, den Mitarbeiterrn der Fluggesellschaften, den Kollegen vor Ort im Zielgebiet und den Urlaubern, die Ruhe bewahren konnten. Für die Zukunft wünschen wir uns eine gründliche Erforschung des Gefahrenpotentials und vor allem: RESPEKT VOR DEN GESETZEN DER NATUR! | ||||
| 2. Stabwechsel bei COMTOUR - Lockruf der Heimat | ||||
Ein trauriger Anlass wurde vor wenigen Tagen vom gesamten COMTOUR-Team mit einer fröhlichen Rundfahrt im Duisburger Hafen und einem Abendessen "gefeiert". Schuld daran war unser Kollege Sven Schoppmann, der fast sechs Jahre lang eine feste Größe im COMTOUR-Team war. Sven, den unsere Gäste als kenntnisreichen und geduldigen Reiseberater schätzen, folgt dem Ruf der Liebe und der Heimat und hat jetzt bei einem Reiseveranstalter in Münster angeheuert. Sven, der schon während seines Studiums einige Monate in China war, wird künftig Reisen ins Reich der Mitte organsieren. Wir bedanken uns bei Sven für seinen unermüdlichen Einsatz, seinen trockenen Humor und sein loyales Engagement bis praktisch zur letzten Minute. Wir gratulieren seinem neuen Arbeitsgeber zu einem erstklassigen Mitarbeiter und wünschen Sven viel Spaß bei seinem neuen Job. Sven hinterlässt eine Lücke, aber wir haben Glück im Unglück, denn bereits Anfang April konnten wir mit Steffen Wagener einen neuen Mitarbeiter im Team begrüßen. Er hat in den vergangen 10 Jahren in der Nähe von Freiburg (Breisgau) gelebt und gearbeitet. Dort war er bei travel-to-nature, unserem Partner aus dem Haus der Spezialisten, unter anderem für die Indien-Programme zuständig. Mit dem Wechsel zu COMTOUR kehrt Steffen in heimatliche Gefilde zurück. Er ist nämlich am Niederrhein geboren und aufgewachsen. Bei COMTOUR wird Steffen in der Ayurveda-Abteilung unter anderem seine Erfahrungen aus dem Basis-Projekt Sreekalamandala einbringen. Lesen Sie mehr über Steffen auf Wir über uns. | ||||
| 3. Abschied vom Ambassador: "King of the Road" wird Kultobjekt | ||||
Ein halbes Jahrhundert war er der unangefochtene "King of the Road" - der Hindustan Ambassador. Der buckelige Veteran des indischen Automarkts nach dem Modell des britischen Oxford Morris von 1948 prägte Jahrzehnte das indische Straßenbild zwischen Kashmir und Kanya Kumari. Selbstverständlich war das Auto für viele Touristen ein alter Bekannter: nicht gerade praktisch, wie sich beim Verstauen des Gepäcks zeigte, nicht gerade bequem, was Rücken und Sitzfleisch der Passagier schmerzhaft zur Kenntnis nahmen, nicht immer zuverlässig, aber im Ernstfall mit kleinem Werkzeug (Schraubenzieher und Hammer) zu motivieren.
Doch die Tage des Erfolgsmodells sind gezählt. Neue Automarken drängen in den Vordergrund. Neben indischen Herstellern machen sich japanaische und koreanische Hersteller stark und jetzt wollen sich auch die Deutschen ein Stück vom Kuchen sichern. Mercedes, BMW und Skoda produzieren schon seit einiger Zeit in Indien und gerade hat Volkswagen die Eröffnung einer Produktionsstätte für den Golf mit einer gigantischen Anzeigenkampagne gefeiert. Die Zeiten des Ambassador gehen unweigerlich zu Ende. Daran sind u.a. die schlechte Umweltbilanz und der kräftige Durst des in die Jahre gekommenen "Botschafters" schuld. Aus manchen Großstädten ist er bereits ganz verbannt und auch als Überland-Taxi hat er wegen des Treibstoff-Verbrauchs kaum Chancen gegen praktische SUV-Modelle wie den Chevrolet Tavera, den Toyata Innova oder den Mahindra Scorpio. Nostalgische Indienfans, die heute noch unbedingt mit einem Ambassador reisen wollen, sollten sich darüber klar sein, dass das Vehikel durchaus als Oldtimer gelten kann - auch in Sachen Sicherheit und Treibstoffkonsum mit den entsprechenden Kosten. | ||||
| 4. Maharaja-Mythos: Im Fernsehen, im Museum und live in Indien mit COMTOUR | ||||
Märchenhafte Wahrheiten präsentiert der Schauspieler Maximillian Schell am Sonntag, 25. April, um 19.30 Uhr im ZDF. In der neuen Folge der aufwändigen kulturhistorischen Reihe "Terra X" geht es um das Imperium der indischen Maharajas. In faszinierenden Nachstellungen und bislang nicht gezeigten Filmaufnahmen aus den Privatarchiven der Maharajas gewinnen die Zuschauer Einblick in eine exotische Welt, die verschwenderischen Luxus zum Herrschaftsprinzip erklärte und damit über Hunderte von Jahren überlebte. Das selbe Thema steht im Mittelpunkt der opulenten Ausstellung "Maharaja - die Pracht, der indischen Fürstenhöfe", die noch bis zum 22. Mai in der Hypo-Kunsthalle in München bewundert werden kann. Zu den Originalschauplätzen des Maharaja Mythos führt ein 16-tägiges Reiseprogramm, das COMTOUR zu drei Terminen als Gruppenreise durchführt: im November 2010 sowie im Februar und April 2011. Als Individualprogramm ist diese Reise jederzeit möglich. Als Einstimmung lädt COMTOUR am 8. Mai um 11.45 Uhr zu einer Sonderführung durch die Ausstellung ein. Maximal 20 Personen können daran teilnehmen. Wer dabei sein möchte, sollte uns schnellstmöglich eine Mail mit dem Stichwort Maharaja an info@comtour.de schicken. Nur Anmeldungen der ersten 20 Personen können berücksichtigt werden.
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| 5. COMTOUR vor Ort in Indien: Mit dem Maharaja-Express auf Jungfern-Fahrt | ||||
Ein neuer Superluxus-Zug soll in Indien dem legendären „Palace on Wheels“ Konkurrenz machen. Unser Kollege Slobodan Kuzman und Fotograf Jakob Studnar waren bei der Jungfernfahrt von Calcutta über Bodh Gaya, Varanasi, Bhandvgah, Khajuraha, Gwalior, Agra und Delhi dabei und informierten sich über den Luxus und das Angebot auf der einwöchigen Zugreise sowie die Sehenswürdigen des umfangreichen Ausflugprogramms. Ihr erstes Urteil: ein einmaliges Erlebnis, aber gemessen an dem stolzen Preis von 800 US-Dollar pro Tag und Person in der preiswertesten Doppelkabine müssen noch einige Kinderkrankheiten des Pakets schnellstens auskuriert werden. Zum Bespiel verträgt das Ausflugsprogramm noch kleine Feinabstimmungen und am Abend sollte es mehr Unterhaltungsangebote geben. | ||||
| 6. COMTOUR vor Ort in Indochina: Entdeckungen in Vietnam und Kambodscha | ||||
Unsere Kollegin Tina Giebels hat im März / April 2010 die neuen COMTOUR-Reiseziele in Vietnam und Kambodscha besucht. Neben Hanoi, Halong, Saigon, Phan Thiet und dem Mekong-Delta standen auch die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh und die weltberühmte Tempel-Stadt Ankor Wat auf dem Programm. Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen kehrte Sie zurück: Freundliche Menschen, bunte Märkte, lange Sandstrände und uralte Kultur. Die Metropolen Saigon und Phnom Penh haben es Tina besonders angetan. So empfiehlt sie, bei einer Reise nach Kambodscha, auf jeden Fall auch Phnom Penh einen Besuch abzustatten. Für Liebhaber der Hausboot-Touren in Kerala testete Tina eine Mekong-Tour, individuell für max. 4 Personen mit der Song Xanh Sampans. Wir freuen uns, Ihnen Ihre maßgeschneiderte Indochina-Reise zusammenstellen zu können. | ||||
| 7. Noch Plätze frei für Klosterfest-Reise - Ladakh auch beim Weltblicke-Festival auf Zollverein: | ||||
Das Programm des 11. Weltblicke-Festivals steht fest: Am 20. uns 21. November gibt es im Rahmen des Multivisions-Festivals auf der Zeche Zollverein in Essen wieder eine Reihe hochkarätiger Präsentationen. Für Indienfans ist natürlich die Multimediaschau von Dieter Glogowski über Ladakh von besonderem Interesse. Dabei geht es natürlich auch um die spektakulären Klosterfeste, die auch im Mittelpunkt einer COMTOUR-Reise vom 7. bis 24. Juni stehen. Für diese Reise sind noch einige wenige Plätze frei. Wer noch mitfahren will, sollte sich schnell anmelden. Das Detailprogramm gibt es hier. COMTOUR wird sich übrigens beim Weltblicke-Festival mit einem Stand präsentieren. | ||||
| 8. Der Natur auf der Spur: Mit viventura nach Ecuador und Galapagos | ||||
COMTOUR zeigt Ihnen den Weg zu den schönsten und interessantesten Reisezielen auf dem Globus. Auch dort, wo wir selbst nicht aktiv sind, können wir Ihnen optimale Reiseerlebnisse in COMTOUR-Stil und -Qualität vermitteln. Dazu sind unsere Partner aus dem "Haus de Spezialisten" da, die sich in den entsprechenden Gegenden besonders gut auskennen. In Südamerika zum Beispiel unser Partner viventura. So entführt Sie viventura beispielsweise vom 02.09 bis zum 25.09. auch zu einer 24-tägigen Gruppenreise nach Ecuador und zu den vorgelagerten Galapagos Inseln. "Unglaublich, aus welcher Nähe ich die Tiere fotografieren konnte!", sagen viele Reisende nach dem Besuch der Galapagos-Inseln. Da die Tiere auf der Insel keine natürlichen Feinde haben, rennen sie nicht vor den Reisenden weg. Jede Insel bietet eine andere Tierwelt, die Teilnehmer dank des Insel-Hoppings erleben können. Die Galapagos-Inseln sind aber nur eine Station auf der Reise durch das abwechslungsreiche Ecuador. Die Reisenden erleben auch den Amazonas-Regenwald, übernachten in einem ursprünglichen Andendorf und lernen das viventura Team in Quito kennen. Die Reise kostet pro Person im Doppelzimmer 3.499,00 €. Aktuell gibt es bei Buchung einen Rabatt in Höhe von 100,00 €. Wer einen Gutschein von einem Partner-Veranstalter aus dem "Haus der Spezialisten" vorlegt, kann sich über einen weiteren Preisnachlass in Höhe von 50,00 € freuen. Die ausführliche Reisebeschreibung gibt es hier. | ||||
| 9. Mit Kleinbus, Kamel und auf Schusters Rappen durchs Pamirgebirge | ||||
Nomad, unser HDS-Spezialist für Reisen zu den Menschen in der islamischen Welt, bietet jetzt auch eine Expedition nach Tadjikistan in Zentralaisen an. Ziel der außergewöhnlichen Trekkingtour ist der östliche Pamir, ein wildes Hochplateau von der Größe der Schweiz. Die Nomaden nennen es Bam-i Dunya: Dach der Welt. Zu seinen stummen Wächtern zählen einige der höchsten und unzugänglichsten Gebirgszüge der Erde. | ||||
| 10. Zum Vormerken: Haus der Spezialisten on Tour in Hamburg | ||||
Reiselustige aus dem norddeutschen Raum sollten sich den 19. September 2010 frei halten. Dann laden die sechs im "Haus der Spezialisten" zusammengeschlossenen Reiseveranstalter zur einer gemeinsamen Präsentation nach Hamburg ein. Den ganzen Tag gibt es im Teehaus Yu Garden an der Feldbrunnenstraße 67 hier reichlich Gelegenheiten, sich über die Programme der einzelnen Veranstalter zu informieren und ein buntes Unterhaltungsprogramm sowie kulinarische Köstlichkeiten zu genießen. Über die Details informieren wir demnächst. Hier geht es zur gemeinsamen Homepage der Spezialisten. |
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