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![]() | Newsletter September 2010 Donnerstag, 17. Mai 2012 |
| Unsere Themen im August 2010 | ||||
| 1. HdS-on Tour in Hamburg begeisterte Reiselustige 2. Olaf Krüger mit dem Gisela-Bonn-Preis ausgezeichet 3. Daniela Flörsheim stellt in Bombay aus 4. Taj Hotels taufen Hotels um 5. Mit dem Wohnmobil auf dem Fünften Kontinent unterwegs 6. Mit Viventura Patagoniens Schönheit hautnah erleben 7. Neue Luxushotels in Nordindien 8. Neue Flugsteuer sorgt für Turbulenzen 9. Immer neue Überraschungen bei Visa für Indien 10. Design aus den Slums indischer Metropolen | ||||
| 1. HdS-on Tour in Hamburg begeisterte Reiselustige | ||||
Reise-Impressionen aus der Welt der HdS-Spezialisten lockten am 19. September mehr als 700 Besucher ins Yu Yuan Teehaus nach Hamburg. Ein buntes Unterhaltungsprogramm, spannende Vorträge und besondere Workshops begeisterten die Gäste, die zum Teil eigens von weither nach Hamburg angereist waren, um die Spezialisten und ihre Angebote kennen zu lernen und mit den Experten neue Reisepläne zu diskutieren. Großen Zulauf hatte COMTOUR-Mitarbeiterin Smitha Joy, die zahlreichen interessierten Gästen zeigte, wie die traditionelle indische Damenbekleidung, der Saree richtig getragen wird. Einige Kursteilnehmerinnen hatten sogar die eigenen Sarees von zu Hause mitgebracht und ließen sich von Smitha regelrecht einwickeln. Modisch auf einer ganz anderen Welle ging es bei der von nomad präsentierten Kaffeetüten-Modenschau her. Wer erwartet hatte, dass hier Kleidung aus Filtertüten präsentiert würden, konnte stattdessen witzige und abenteurliche Kostüme bewundern, die ausschließlich aus bunt schillernden Kaffee-Verpackungen geschneidert waren. Viele Gäste, die eigentlich nur "einmal vorbeischauen wollten", hatten stundenlang ihren Spaß. Klar, dass die nächste Veranstaltung unter dem Motto HdS-on-Tour bereits ausgemachte Sache ist. Über den Termin und den Veranstaltungsort wollen die Spezialisten bald informieren. Bis dahin lohnt es sich, die Internetseiten der Veranstalter-Gemeinschaft regelmäßig zu besuchen. | ||||
| 2. Olaf Krüger mit dem Gisela-Bonn-Preis ausgezeichet | ||||
Der Fotograf Olaf Krüger, von dem viele Fotos in den COMTOUR-Katalogen und auch auf unseren Indien-Seiten im Internet stammen, erhielt jetzt den Gisela-Bonn-Preis, wohl die höchste Auszeichnung für herausragende Leistungen um die deutsch-indischen Beziehungen. Der Preis erinnert an die Journalistin und Publizistin Gisela Bonn und wird vom Indian Council for Cultural Relations (ICCR) verliehen. Olaf Krüger studierte Kunstgeschichte und Germanistik und unternahm als Fotojournalist und Buchautor zahlreiche Reisen um den Globus. 1990 besuchte Krüger erstmals Indien, darauf folgten zwanzig weitere Reisen in das Land, das er gerne als „Lebensaufgabe“ bezeichnet. Die Neugierde, die Land und Menschen bei ihm weckten, war der Grundstein für seine Indienbegeisterung. "Indien ist ein Land, das einen nicht wieder loslässt!" notierte er in sein Tagebuch, und diese Worte haben für ihn auch heutzutage ihre Gültigkeit nicht verloren. Auf seinen ausgedehnten Reisen fasziniert ihn die Aufgeschlossenheit der Menschen ebenso wie die allgegenwärtige Farbenpracht. Oft bietet ihm gerade das indische Alltagsleben außergewöhnliche Fotomotive. Mit dem Gisela-Bonn-Preis wird nicht nur die hohe Qualität der fotografischen Arbeit Krügers gewürdigt sondern auch sein besonderer Fokus auf Sonderthemen. Die fotografische Illustrationder Arbeit der „Dabawallahs“ aus Mumbai, die 2008 in der ZEIT erschien, steht stellvertretend für diese besondere Art des Fotografierens. Auf seinen Bildern wird das einfache Leben der Menschen gezeigt. Dabei schafft es Krüger, den Stolz und die Würde der „Dabawallahs“ abzubilden. Das Interesse des Betrachters wird durch einen fotografischen Stil geweckt, der es versteht, das Schicksal der Menschen vollständig zu dokumentieren. Mehr über Olaf Krüger, seine Arbeit, seine Buchprojekt und die Termine seiner Multimedia-Präsentationen gibt es hier. | ||||
| 3. Daniela Flörsheim stellt in Bombay aus | ||||
Seit Daniela Flörsheim 2006 erstmals Indien erlebte und dabei bis zur Quelle des Ganges vorstieß, hat sie der Subkontinent nicht mehr losgelassen. Mehrere Reisen folgten zwangsläufig, für deren Planung und Duchführung COMTOUR natürlich der ideale Partner war. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse und Einflüsse flossen auch in die Arbeit der international bekannten Künstlerin und Meisterschülerin von Joseph Beuys ein. Sie stehen auch im Mittelpunkt einer Ausstellung, die jetzt in einer der wichtigsten Galerien für zeitgenössische Kunst in Indien gezeigt wird: vom 11. bis 17. Oktober 2010 ist eine Auswahl von Ölbildern der Düsseldorfer Malerin in der Jehangir Art Gallery in Bombay zu sehen. Die Galerie liegt in unmittelbarer Nähe des Prince-of-Wales-Museums und gehört zum Pflichtprogramm jedes Bombay-Besuchs. Während der Ausstellung wird Daniela Flörsheim täglich von 11 - 13 Uhr und von 17 - 19 Uhr persönlich anwesend sein. Daniela Flörsheim studierte an der Akademie der Schönen Künste in Düsseldorf. Mit 22 Jahren absolvierte ihre Studium als jüngste Meisterschülerin von Joseph Beuys mit Auszeichnung. Daniela wird international repräsentiert von Galerien und Museen und ist in bedeutenden Sammlungen zu sehen. Ausstellungen (Auswahl von Einzel- und Gruppenausstellungen): 1972 Kunsthalle Düsseldorf, Gallery House London; 1984/85 R. Feldmann, NY; 1986 Art Now, Göteborg ; 1986 Museum of Art, Dallas; 1985 East Infection Zero One Gallery Hollywood; 1994 Frauen-Museum, Bonn; 2002 Goethe-Institute Santiago de Chile; 2002 FIFA World Cup , Seoul; 2005 Philipp March, The Art Corner, Munich, Beauty and Beast, Edition Kunstwerk Düsseldorf etc.. Die Ausstellung in Bombay ist ihre erste Ausstellung in Indien. | ||||
| 4. Taj Hotels taufen Hotels um | ||||
Das Management von Indiens traditionsreichster Hotelgruppe Taj scheint mit dem eigenen Namen nicht mehr so ganz glücklich. Nachdem bereits vor gut einem Jahr die Taj Gateway Hotels umgetauft wurden und jetzt nur noch als Gateway Hotel ohne den vertrauten Zusatz "Taj" vermarktet werden, firmieren jetzt weitere bekannte Hotels der Gruppe unter dem Namen "Vivanta by Taj", zum Glück jedoch meist noch mit einer Namensergänzung, die Rückschlüsse auf den bisherig Namen zulässt. Auch die Zimmerkategorien wurden neu benannt, was in den nächsten Monaten bei den Gästen sicherlich noch für Irritationen sorgen wird. Hier eine Übersicht übr die neuen und alten Namen: Vivanta by Taj – President, Mumbai (früher Taj President, Mumbai) Vivanta by Taj – Ambassador, New Delhi (früher Ambassador Hotel, New Delhi) Vivanta by Taj – MG Road, Bangalore (früher Taj Residency, Bangalore) Vivanta by Taj – Whitefield, Bangalore Vivanta by Taj – Connemara, Chennai (früher Taj Connemara, Chennai) Vivanta by Taj – Sawai Madhopur Lodge, Ranthambore (früher Sawai Madhopur Lodge, Ranthambore) Vivanta by Taj – Hari Mahal, Jodhpur (früher Taj Hari Mahal, Jodhpur) Vivanta by Taj – Fisherman’s Cove, Chennai (früher Fisherman’s Cove, Chennai) Vivanta by Taj – Malabar, Cochin (früher Taj Malabar, Cochin) Vivanta by Taj – Kumarakom, Kerala (früher Taj Garden Retreat, Kumarakom) Vivanta by Taj – Kovalam, Kerala (früher Taj Green Cove Resort, Kovalam) Vivanta by Taj – Trivandrum, Kerala (früher Taj Residency, Trivandrum) Vivanta by Taj – Holiday Village, Goa (früher Taj Holiday Village, Goa) Vivanta by Taj – Fort Aguada, Goa (früher Fort Aguada Beach Resort, Goa) Vivanta by Taj – Panaji, Goa Vivanta by Taj – Gomti Nagar, Lucknow (früher Taj Residency, Lucknow) Vivanta by Taj – Blue Diamond, Pune (früher Taj Blue Diamond, Pune) Vivanta by Taj – Bentota, Sri Lanka (früher Taj Exotica, Bentota) Vivanta by Taj – Coral Reef, Maldives
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| 5. Mit dem Wohnmobil auf dem Fünften Kontinent unterwegs | ||||
In Zusammenarbeit mit den Magazinen Promobil und Caravaning legt COMTOUR im Frühjahr 2011 wieder eine vierwöchige Sonderreise nach Australien und Neuseeland auf. Die Traumreise mit Wohnmobil, Bus und Flugzeug legt den Teilnehmern (vom 12. März bis 10. April 2011) die faszinierende Welten der Südhalbkugel zu Füßen. Die Gäste erleben das friedfertige Naturparadies Neuseeland und staunen über imposante Naturwunder Australiens. Am Great Barrier Reef sogar unter Wasser. Anmelde-Schluss: 22. November 2010 Eine ausführliche Beschreibung gibt es hier. | ||||
| 6. Mit Viventura Patagoniens Schönheit hautnah erleben | ||||
Patagonien entdecken mit unserem Partner viventura, dem Südamerika-Spezialisten aus dem Haus der Spezialisten. | ||||
| 7. Neue Luxushotels in Nordindien | ||||
Mit den holperigen Vorbereitungen der Commonwealth Games, die am Samstag, 2. Oktober vom englischen Thronfolger Prince Charles in Delhi eröffnet werden, hat Indien bisher noch kaum Lob eingeheimst. International wird über Pleiten und Pannen beim Bau der Wettkampfstätten und Sportlerunterkünfte gespottet. Manche Gebäude wurden erst in letzter Minute, andere überhaupt nicht fertig und wieder anderer kollabierten schon als Rohbau. Pünktlich und solide fertiggestellt wurden jedoch einige Luxushotels in der indischen Hauptstadt und den neuen Vasallen-Vorstädten. So eröffnete ganz in der Nähe der Stadien das neue The Claridge's Surajkund mit insgesamt 150 Gästezimmern, darunter mehrere Suiten. Goa und Bombay waren die ersten Standorte, die Captain Krishna Nair, eine der schillerndsten Figuren der indischen Tourismusszene, für seine Leela-Hotels aussuchte und von dort aus zu eine neue Kette von Luxushotels aufbaute. Leela bietet heute an etlichen Orten den bekannten Größen wie Taj und Oberoi zunehmend Paroli. Vor allem in enger Zusammenarbeit mit Leela Kempinski entstanden Hotels, die heute zu den besten in Indien gerechnet werden können, zuletzt das Leela Palace Kempinski Udaipur und in Kürze das Leela Palace Kempinski New Delhi. Damit hat Leela nach dem Leela Residences Kempinski Gurgaon zwei Luxusherbergen in der Metropole. Auch Oberoi legt in Delhi zu. Im Dezember soll in der moderen Vasallenstadt Gurgaon die Oberoi-Kette, die dort schon das hochklassige Trident Hotel betreibt, jetzt das mondäne The Oberoi Gurgaon eröffnet werden, das den Luxus des altbekannten The Oberoi im Zentrum von Delhi noch weit übertrifft. Oberoi ist damit dreimal in der unmittelbaren Umgebung der indischen Hauptstadt vertreten. An Tophotels sollte also in Delhi demnächst kein Mangel mehr bestehen. Es bleibt zu hoffen, dass sich dies auch mäßigend auf die zum Teil maßlos überzogenen Preise auswirkt. Vielleicht gibt es ja auch Chancen, dass nach den Commonwealths Games Sportlerunterkünfte zu preiswerten Hotels der Mittel- und Standardklasse ausgebaut werden. Denn die fehlen nicht nur in Delhi sondern auch in vielen anderen indischen Städten ganz dringend. | ||||
| 8. Neue Flugsteuer sorgt für Turbulenzen | ||||
Gewissermaßen in einer Nacht- und Nebelaktion hat Finanzminister Schäuble eine neue Geldquelle für den maroden Staatshaushalt erschlossen. Irgendwoher müssen die Millionen ja kommen, die unsere Regierung den umtriebigen Bankmanagern glaubt schuldig zu sein. Also wurde flugs eine Steuer auf alle Flüge von deutschen Flughäfen aus dem Hut gezaubert. Und damit auch ja niemand noch vor Inkrafttreten der neuen Regelung Flüge weit im vorraus buchen konnte, wurde das Stichdatum festgesetzt, ehe noch das Parlament darüber debattiert hatte. Ab 1. September wird die Abgabe für jeden Flug erhoben, der ab 1. Januar 2011 angetreten werden soll. Für Fernflüge sind dann pro Ticket 45,00 € extra fällig. Wie Reiseveranstalter, die ja oft Pauschalpreise inklusive Flug anbieten, an die sie gegenüber den Gästen langfristig gebunden sind, damit umgehen, bleibt diesen überlassen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Regierenden. Man hat ja sonst nichts zu tun. | ||||
| 9. Immer neue Überraschungen bei Visa für Indien | ||||
Erst kürzlich wurde das Visa-Verfahren für Indien neu organisiert, und so sind nun mehr unterschiedliche Service-Agenturen mit der Annahme der Abwicklung für die einzelnen Konsulate in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München betraut. Doch nun gibt es wieder neue Irritationen. Ohne große Vorankündigung wurden neue Antragsformulare eingeführt, die jetzt auch die Frage enthalten, ob Antragsteller verwandtschaftliche Beziehungen nach Pakistan haben. Ein Zeichen für die inzwischen fast hysterische Angst indischer Behörden vor Terrorattacken aus dem Nachbarland. Tatsächlich wurden ja auch die brutalen Anschläge in Bombay (im November 2008) in Pakistan geplant. Insoweit kann man den Grund der Frage verstehen. Nicht einzusehen ist dagegen, dass jetzt für die einzelnen Konsulate, deren Zuständigkeit nach den deutschen Bundesländern geregelt ist, unterschiedliche Formulare benutzt werden müssen. Formulare, die bespielsweise von der Homepage der indischen Botschaft in Berlin heruntergeladen wurden, werden von den Konsulaten in Hamburg, Frankfurt und München nicht akzeptiert. Dies führt oft zu einem gehörigen Zeitverlust, sodass im schlimmsten Fall das Visum nicht rechtzeitig ausgestellt werden kann. Zumal die mit der Visa-Vergabe betrauten offiziellen Dienstleister oft zu langsam reagieren und meist telefonisch nicht zu erreichen sind. COMTOUR empfiehlt deshalb dringend, die Dienste einer professionellen Visum-Zentrale in Anspruch zu nehmen. Dies ist zwar etwas teurer, dafür aber absolut zuverlässig. Die Antragsteller werden nämlich jederzeit über Status der Bearbeitung informiert. Dort kann man auch das garantiert aktuell richtige Formular bekommen. CIBT organisiert nicht nur Visa für Indien, sondern auch für andere COMTOUR-Reiseländer. Folgen sie diesem Link. | ||||
| 10. Design aus den Slums indischer Metropolen | ||||
Wohin mit dem Müll? Das ist nicht nur hierzulande ein immer drängenderes Problem. Viele Indienbesucher beklagen sich über das Ausmaß an Plastik-Müll, der sich in manchen Ecken der indischen Städte auftürmt. In Indien, aber auch in anderen Schwellen- und Entwicklungsländern gibt es jedoch viele Menschen, die mit der Verwertung von Müll ihren Lebensunterhalt bestreiten. Zum Teil mit recht verblüffenden und originellen Ideen. So entstehen in den Slums von Delhi und Calcutta aus Plastkmüll schicke Taschen und Accecoires, die von jungen europäischen Designern entworfen wurden. Heute leben in Indien bereits rund 100 Familien von der Herstellung der hippen Produkte. Hierzulande werden die modischen Müll-Artikel von dem jungen holländischen Unternehmen rag-bag in ausgesuchten Geschäften angeboten. Rag-bag ist auch bei alternativen Messen vertreten, so zum Beispiel bei der Re-Use (Recycling-Design), die vom 16. bis 30 Oktober im Aktionsraum 1A in Recklinghausen stattfindet. Details gibt es hier. |
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