Zum Pushkar-Fest nach Rajasthan
Unsere Reise führt Sie in das Reich der Raiputen-Könige. Sie sehen prachtvolle Paläste, stolze Festungen und legendäre Tempel. Sie erleben den schillernden Alltag in Dörfern und Städten und nächtigen meist in so genannten „Heritage Hotels“, in denen die Erinnerung an die Geschichte allgegenwärtig ist, aber auch in luxuriösen Zeltcamps. Erleben Sie die Höhepunkte Rajasthans: Die rosarote Stadt Jaipur mit dem Palast der Winde, Udaipur-die Stadt des Sonnenaufgangs, die Wüstenstadt Jaisalmer und Agra mit dem Taj Mahal. Ein ganz besonderes Erlebnis ist der Besuch des Wallfahrtsortes Pushkar, wo im Herbst das größte religiöse Fest Rajasthans stattfindet: Zum Vollmond im Hindumonat Kartik pilgern tausende Gläubige nach Pushkar, um dort Brahma zu huldigen. Gleichzeitig findet in dem kleinen Ort ein farbenprächtiger Jahrmarkt mit dem berühmten Viehmarkt statt.
18.10.2009: Flug von innerdeutschem Flughafen via München nonstop nach Delhi mit Lufthansa.
19.10.2009: Ankunft in Delhi. Empfang am Flughafen, Transfer zum Hotel und Check Inn. Im Anschluss Stadtrundfahrt in Delhi: In New Delhi mit seinen breiten Boulevards und modernen Gebäuden sehen Sie das Regierungsviertel und das India Gate. Weiter geht es zur 73 m hohen Siegessäule Qutab Minar südlich von Delhi und zum Grabmal des Mogul-Kaisers Humayun – Vorbild des berühmten Taj Mahal.
In Alt Delhi besuchen Sie das "Rote Fort" und die Freitagsmoschee, von hier aus haben Sie einen herrlichen Blick auf die quirlige Basarstraße Chandni Chowk.
20.10.2009: Nach dem Frühstück, Fahrt ins Shekhawati-Gebiet nach Mandawa, berühmt für seine bemalten Herrenhäuser (Havelis). Die Kaufleute der Gegend kamen durch Opium, Gewürze und Baumwolle zu Reichtum, den sie mit prunkvollen, befestigten Handelshäusern zur Schau stellten. Besichtigung der Orte mit ihren Havelis. Übernachtung.
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21.10.2009: Fahrt nach Bikaner. Am frühen Nachmittag erreichen Sie die 1488 gegründete Stadt am Rand der Wüste Thar. Das gewaltige Junagarh Fort aus dem 16. Jahrhundert mit seinen Bastionen, Wällen, Pavillons und Palästen wurde nie erobert. Feine Wand- und Deckengemälde, Intarsien und Marmorgitter zieren seine Paläste. Acht Kilometer vor der Stadt besuchen Sie die staatliche Kamelfarm, die Reitkamele für die Grenztruppen züchtet. Fahrt zum Karni Devi Tempel in Deshnoke. Tausende von Ratten werden hier von den Gläubigen mit Süßigkeiten und Getreide verwöhnt. Übernachtung in Bikaner.
22.10.2009: Durch die Wüste Thar geht es heute nach Jaisalmer ganz im Nordwesten Rajasthans unweit der Grenze zu Pakistan. Der Bhatti-Prinz Rawa Jaisal Singh gründete 1156 mitten in der Wüste Thar die Oase von Jaisal – was der Name Jaisalmer übersetzt bedeutet. Die auf einem Berg erbaute und zusätzlich mit hohen Mauern geschützte Stadt hielt allen Angriffen stand und wirkt auch heute wie ein Ort aus längst vergangenen Jahrhunderten. Zum großen Wohlstand Jaisalmers führte vor allem die günstige Lage an den alten Kamelrouten nach Pakistan und Afghanistan. Die Kaufleute verdienten hier mitten in der Wüste so viel Geld, dass sie wunderschöne Havelis mit kunstvoll verzierten Balkonen und bemalten Fassaden bauen ließen. Der goldgelbe Sandstein aus der Region bot ein ausgezeichnetes Material für die Steinmetze. Durch die Trennung Pakistans von Indien verlor die Stadt an Bedeutung und viele Bewohner mussten neue Erwerbsquellen suchen.
Nachmittags Möglichkeit zum Kamelritt in die Wüste. Übernachtung in Jaisalmer.
23.10.2009: Stadtbesichtigung: In Jaisalmer gibt es viele sehr schöne Havelis, die auf ihre Entdeckung warten. Das prächtigste unter ihnen ist das Patwonki-Haveli, das von dem steinreichen Brokat-Händler Patwa für seine fünf Söhne gebaut wurde und auch aus einer Gruppe von fünf Häusern besteht. Es liegt etwas versteckt in einer engen Gasse. Man hat bei diesen unbewohnten Häusern, die man sich auch von innen ansehen kann, das Gefühl, in Geschichten aus dem Märchen einzutauchen. Fahrt nach Manwar bzw Khimsar. Die heutige Nacht verbringen Sie in einem luxuriösen Zeltcamp mitten in der Wüste.
24.10.2009: Nach dem Frühstück Weiterfahrt nach Jodhpur, wegen der blau getünchten Häuser Blue City genannt. Jodhpur ist die zweitgrößte Stadt Rajasthans. Im 16. Jahrhundert wurde sie zum wichtigsten Handelsplatz an der Karawanenroute zwischen den Häfen Gujarats und China. Aus dieser Zeit stammt auch die zehn Kilometer lange Stadtmauer mit ihren sieben, mächtigen Toren, über der sich das mächtige "Meherangarh-Fort" erhebt. Fahrt nach Luni, ca 30 km von Jodhpur entfernt. Hier werden die berühmten Mewar Pferde (Sichelohrpferde) gezüchtet. Übernachtung in Luni, bei Jodhpur.
25.10.2009: Nach dem Frühstück Besichtigung von Jodhpur. Die starke Festung wurde seit ihrer Errichtung 1459 zwar mehrmals angegriffen, jedoch nie eingenommen. Das Fort beherbergt heute ein hervorragendes Museum mit eindrucksvollen Zeugnissen aus der Rajputen-Zeit: Sänften aus purem Silber, Elefantensättel aus Elfenbein, königliche Wiegen, ein achteckiger Thron, eine Miniaturen- und eine Waffensammlung. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen des dörflichen Lebens in Rajasthan. Sie fahren durch die malerischen Orte und haben Gelegenheit bei der einen oder anderen handwerklichen Arbeit zuzusehen. Übernachtung in Luni.
26.10.2009: Fahrt nach Ranakpur. Die Jain-Tempel Ranakpurs liegen versteckt in einem Tal der Aravalli-Berge und gehören zu den schönsten ihrer Art in Rajasthan. Der Haupttempel aus weißem Marmor besteht aus 29 Hallen, die von 1444 mit Ornamenten und Figuren reich verzierten Säulen getragen werden. Fahrt durch das Kumbhalgarh-Naturschutzgebiet - letztes Refugium des indischen Wolfs- nach Kumbhalgarh. Besichtigung der Kumbhalgarh-Festung, des zweitgrößten Forts Rajasthans, das sich majestätisch auf einem steil abfallenden Felsen 1190 Meter über der Ebene erhebt. Von hier aus haben Sie einen wunderschönen Blick auf die Aravalli-Berge. Übernachtung in Sardagarh.
27.10.2009: Weiterfahrt nach Udaipur, idyllisch zwischen Seen und Hügeln gelegen und auch Stadt des Sonnenaufgangs genannt. Die Stadt wurde 1567 vom Maharana Udai Singh am vier Kilometer langen und drei Kilometer breiten, künstlichen Pichola-See gegründet. Mitten im See liegen zwei kleine Palast-Inseln: Jag Mandir und Jag Niwas. Auf Jag Mandir findet sich ein besonders schönes Beispiel rajputisch-mogulischer Architektur, das sogar den Bau des Taj Mahal beeinflusst haben soll. Der Sommerpalast auf der Insel Jag Niwas, der um 1740 entstand, wurde 1963 zum wohl schönsten Hotel Indiens umgebaut: dem Lake Palace Hotel, das heute von der Taj Hotelgruppe betrieben wird. Der herrliche weiße Palast wurde schon oft als Filmkulisse (James Bond: Octopussy) genutzt und hat entscheidend zum Maharaja-Mythos beigetragen. Zwei Übernachtungen in Udaipur.
28.10.2009: Vormittags Stadtbesichtigung: Besuch des direkt am Ufer des Sees gelegenen Stadtpalastes. Das prächtige Gebäude beherbergt heute das Shiv Nivas Hotel und ein Museum, während ein weiterer Teil des Palastes noch heute von der Familie des Maharana von Udaipur bewohnt wird. Von den hohen Zinnen des Palastes aus haben Sie einen herrlichen Blick auf den See und den Lake Palace. Die Ausstellung zeigt neben den berühmten Miniatur-Malereien Gegenstände aus dem täglichen Leben der Maharanas von einst. Danach Besuch des Jagdish Tempels, der dem Gott Vishnu geweiht ist, und des Sahelion-ki-Bari, dem bezaubernden Garten der Hofdamen. Anschließend gemütliche Bootsfahrt auf dem Pichola-See (abhängig vom Wasserstand). Übernachtung in Udaipur.
29.10.2009: Weiterfahrt zum Wallfahrtsort Pushkar, einer der heiligsten Stätten der Hindus, die dem Gott Brahma geweiht ist. Pilger kommen von weit her zu einem der drei königlichen Badeplätze, um ein rituelles Bad an den Ghats zu nehmen. Der Brahma Tempel ist der bedeutendste und einer von nur drei Tempeln in ganz Indien, die dieser Gottheit geweiht sind. Nachmittags Besichtigung des Ortes und Teilnahme am Pushkar Mela (religiöses Fest). Am Vollmondtag erreicht dieses größte Fest, Vieh- und Jahrmarkt Rajasthans seinen Höhepunkt. Tausende Schausteller, Asketen, Bauern, Nomaden, Viehhändler, Musikanten und Wahrsager geben sich mit Ihren Tieren ein Stelldichein in der Wüste. Übernachtung im Zelt.
30.10.2009: Nach dem Frühstück Besuch des Pushkar Festivals. Besuch des Viehmarktes, Attraktionen sind die Geschicklichkeitsturniere, Tanz- und Musikaufführungen, politische Reden im Stadion und natürlich der größte Kamelmarkt. Im Anschluss daran Weiterfahrt nach Jaipur – auch "Pink City" genannt. Rosa ist in der rajputischen Kultur die Farbe der Gastfreundschaft und so wurden die vormals grauen Häuser 1883 zum Besuch von Prinz Albert in der traditionellen Grußfarbe angestrichen. Übernachtung in Jaipur.
31.10.2009: Besuch des berühmten Forts von Amber. Vor der Gründung Jaipurs war das an einem steilen Berg liegende Fort Hauptstadt des Rajputen-Reichs. Innerhalb des Forts liegt der Haustempel, der der Göttin Kali geweiht ist; sowie der berühmte Spiegelsaal mit seinen wunderbaren Mosaikarbeiten. Eingebettet zwischen den hohen Mauern ist ein kleiner Garten, und immer wieder hat man von den Galerien einen weiten Blick über das Tal. Besichtigung von Jaipur, der heutigen Hauptstadt von Rajasthan: Palast der Winde Hawa Mahal, hinter dessen Scheinfassade die Damen des Hofes das städtische Leben beobachten konnten, ohne selbst gesehen zu werden; Stadtpalast, in dessen Audienzhalle riesige Amphoren aus purem Silber zu bestaunen sind, die dem Transport von heiligem Gangeswasser auf Reisen des Maharajas dienten. Ein Banner auf dem Palast zeigt an, ob die Familie des Maharajas, die noch einen Seitenflügel des Palastes bewohnt, zu Hause ist. Direkt neben dem Palast befindet sich das legendäre Freilichtobservatorium, das als einziges der vier in Indien noch erhaltenen Anlagen komplett mit historischen Instrumenten ausgestattet ist. Übernachtung in Jaipur.
01.11.2009: Auf dem Weg nach Agra, dem Glanzlicht der Mogulkultur, Stopp in Fatehpur Sikri. 1571 von Kaiser Akbar erbaut, musste die Stadt wenig später wegen Wassermangels aufgegeben werden. Nun liegen die gut erhaltenen Paläste und Moscheen verlassen. Weiterfahrt nach Agra. Übernachtung in Agra.
02.11.2009: Nach dem Frühstück besuchen Sie das unvergleichliche Taj Mahal, das Großmogul Shah Jahan für seine Lieblingsfrau errichten ließ. Das 1652 nach 22jähriger Bauzeit fertiggestellte Mausoleum aus weißem Marmor gilt als eines der sieben Weltwunder. Shah Jahan wurde von seinem Sohn Aurangzeb daran gehindert, für sich selbst ein ebenbürtiges Grabmal aus schwarzem Marmor zu bauen. Entrüstet über die Verschwendung stürzte Aurangzeb den Vater. Fahrt zum Agra Fort. Einst standen 500 Bauten innerhalb des mächtigen Doppelwalls! Besonders sehenswert: die Säulenhalle, die Perlen- und die Haremsmoschee sowie der Jasmin-Turm, in dem Shah Jahan jahrelang von seinem Sohn eingesperrt wurde. Rückfahrt nach Delhi. Übernachtung.
03.11.2009: Transfer zum Flughafen Delhi. Rückflug mit Lufthansa via München (nonstop) zu innerdeutschen Flughäfen.
Diese Reise ist auch als Privatreise geplant!
Wer die Reise zum Pushkarfest lieber privat unternehmen möchte findet >>HIER<< weitere Informationen dazu.





























