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Tropisches Inselparadies

Andamanen

Andamanen

Das indische Unionsterritorium der Andamanen und Nikobaren etwa 1200 Kilometer vor der indischen Ostküste und gehört zu den am wenigsten erschlossenen Gebieten der Erde. Die meisten der insgesamt 572 Inseln sind unbewohnt und von dichten Urwäldern überwuchert. Die Inselgruppe der Nicobaren im Süden des Archipels darf selbst von Indern nur mit Sondergenehmigung besucht werden.

Schon in prähistorischer Zeit lebten Menschen auf den Inseln. Die Urbevölkerung der Andamanen bilden die sprachlich, genetisch und kulturell miteinander verwandten Völker der Großandamaner, Jarawa, Onge und Sentinelesen. Sie sind dunkelhäutig und kraushaarig (sogenannte Negritos) und leben als Jäger und Sammler. Die Ureinwohner der Nikobaren, die Nikobaresen und Shompen, zeigen mongolide Züge.

Nur noch acht Prozent der Gesamtbevölkerung zählen zu den Ureinwohnern. Während die andamanische Urbevölkerung vom Aussterben bedroht ist und nur noch wenige hundert Menschen zählt, stellen die Ureinwohner auf den Nikobaren noch fast zwei Drittel der Bevölkerung.

Während der britischen Zeit dienten die Inseln als Straflager für politische Gefangene. Vom verheerenden Tsunami im am Zweiten Weihnachtstag 2004 wurden auch die Andamanen und Nikobaren stark betroffen. Unter den vielen Menschen, die bei der Katastrophe ums Leben kamen, waren aber kaum Angehörige der Ureinwohner-Stämme. Diese hatten gespürt, wie das Unheil herannahte und sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

Die Inseln sind zum großen Teil von dichtem Regenwald bewachsen, der unter strengem Naturschutz steht. Nur vereinzelt dürfen Bäume gefällt werden. Scharfe Fischerei- und Jagdvorschriften schützen auch die außergewöhnliche Artenvielfalt der Meeresfauna.

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