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Königliche Berge und geheimnisvolle Schwestern

Nordost Indien

Nordost Indien

Der Nordosten Indiens ist wahrscheinlich die am wenigsten bekannte Region des Landes. Tatsächlich unterscheidet er sich kulturell und ethnisch deutlich vom Rest Indiens. Während sich die meisten Inder stolz zu „Mutter Indien“ bekennen, pochen die Volksgemeinschaften und Stämme in den Grenzregionen zwischen Indien, China, Nepal, Bhutan und Bangladesh auf ihre Eigenständigkeiten. Erst mit dem Ende der britischen Kolonialherrschaft wurden sie eher unfreiwillig der Indischen Union zugeschlagen.

Das weitgehend von nepalesisch-stämmigen Gurkhas besiedelte Darjeeling ist heute Teil Westbengalens. Das einstige Bergkönigreich Sikkim wurde nach der Unabhängigkeit Indiens de jure ein souveräner Staat, de facto war es aber ein indisches Schutzgebiet mit beschränkten eigenen Rechten. Bei einer Volksbefragung stimmte die überwiegende Mehrheit 1975 für einen Beitritt zur Indischen Union.

Die sogenannten Sieben Schwestern liegen jenseits von Bangladesh im äußersten Nordosten und sind nur über einen schmalen Korridor mit dem großen indischen Staatsgebiet verbunden. Zu ihnen gehören die kleinen indischen Staaten Arunachal Pradesh, Meghalaya, Mizoram, Nagaland, Tripura, Assam und Manipur. Sie alle sind tief in ihren authentischen Traditionen verwurzelt und begegnen den Anordnungen der Zentralregierung im weit entfernten Delhi mit gehörigem Misstrauen. Entsprechend starken Zulauf haben separatistische Bewegungen. Das führt dazu, dass Reiseprogramme für diese Regionen sensibel geplant und flexibel durchgeführt werden müssen.

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