zurück
Individualreise Indien


Sommer in Südindien

20 Übernachtungen / 21 Tage

Chennai – Mahabalipuram – Gingee – Pondicherry – Swamimalai – Tanjore – Trichy – Chettinad – Madurai – Periyar Nationalpark – Kumarakom – Kochi – Backwaters – Mararikulam

Highlights

  • Weltkulturerbe Mahabalipuram
  • Französisches Erbe in Puducherry
  • Tempelstädte Tanjore, Trichy und Madurai
  • Geheimtipp Chettiand
  • Naturparadies am Periyar-See
  • Hausboot-Kreuzfahrt in den Backwaters
  • Baden in Kerala



Tourverlauf "Sommer in Südindien"

Tourverlauf „Sommer in Südindien“

Der Sommer ist ideal für eine Reise nach Südindien. Ab Mitte Juli, wenn der große Südwest-Monsum abgezogen ist, blüht und grünt es weithin, die Luft ist klar und rein. Wenn es gelegentlich noch einmal regnet, dann meist am späten Nachmittag und in der Nacht. COMTOUR hat deshalb ein besonderes Reiseprogramm zusammengestellt, das sich vor allem für die Sommerferien anbietet.

Die Tour beginnt in Chennai (ehemals Madras) an der indischen Südostküste und führt über die sagenhaften Tempelstädte in Tamil Nadu über die Berge der Western Ghats bis ins Tiefland von Kerala. Übernachtet wird meist in den vorbildlich geführten Luxushotels der cgh earth-Gruppe oder wo diese Gruppe nicht vertreten ist, in ähnlich guten Unterkünften.


Alle COMTOUR-Individualreisen sind beispielhafte Musterprogramme für eine erste Orientierung. Sie können an Ihre ganz persönliche Vorstellungen angepasst werden. Wenn wir wissen, wovon Sie träumen, arbeiten wir ein auf Sie zugeschnittenes Angebot aus, das Ihre Ansprüche an Reisedauer, Reiseverlauf, Hotelkategorie etc. sinnvoll mit den Möglichkeiten am entsprechenden Reiseziel kombiniert.

1. Tag: Empfang am Flughafen Madras. Transfer nach Mahabalipuram

Nach dem Tsunami vin 2004 neu aufgetauchte Strandtempel in Mahabalipuram

Nach dem Tsunami vin 2004 neu aufgetauchte Strandtempel in Mahabalipuram

Am Flughafen der südindischen Metropole Chennai (alter Name Madras) erwartet Sie Ihr Fahrer, der Sie zu Ihrer ersten Unterkunft am Strand von Mahabalipuram bringt.

Mahabalipuram wird auch Mamallapuram genannt. Der Ort wurde von Pallava-König Narasimha Varman (630-686) gegründet. Während seiner Regierung und der seines Nachfolgers entstanden die zahllosen Tempel, Höhlentempel, Skulpturen und Reliefs. Die beste Übersicht über den Ort hat man vom Olakkannesvara-Tempel. Das meist beeindruckende Heiligtum ist der – interessanterweise beiden Göttern, Shiva und Vishnu geweihte – Shore-Tempel aus dem 7. Jahrhundert, der direkt am Strand liegt und inzwischen zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Zu den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten dieses an Kulturdenkmalen so reichen Ortes, zählen die großen Felsreliefs. Eines davon ist das 32 x 12 Meter große Relief in der Mitte des alten Ortskerns, auf dem in verwirrender Vielfalt Götter, Halbgötter, Menschen und Tiere dargestellt sind. Eine Deutung besagt, dass es die Herabkunft der Flussgöttin Ganga auf die Erde zeigt. Eine andere sagt, es sei die Darstellung von Arjunas Buße, eines Asketen, der lange am Ganges gefastet und meditiert hatte.

Im Süden des Ortes liegen die „Fünf Rathas“, monolithische Kleintempel, die den Tempelwagen („rathas“) ähneln. Bemerkenswert ist u.a. die ebenfalls dort befindliche monolithische Elefantenskulptur in Lebensgröße. Die Kunst der Bildhauerei und der Steinmetze wird in Mamallapuram heute noch ausgeübt. Von hier werden Tempel in ganz Indien, ja in der ganzen Welt mit Skulpturen aus Speckstein und Granit beliefert.

Während des letzten großen Tsunami wurden am Strand Überreste einer weiteren Tempelanlage freigespült. Diese Reste, sowie die Arbeitsergebnisse von Unterwasserarchäologen lassen vermuten, dass vor der Küste noch eine riesige versunkene Hafenstadt zu finden ist.
Verpflegung: keine


2. Tag: Besichtigung von Mahabalipuram

Traumstrand in Mahabalipuram

Traumstrand in Mahabalipuram

In Mahabalipuram sind Tempel und Steinmetzarbeiten aus dem 7. und 8. Jahrhundert erhalten. Sie bestechen durch ihre Ursprünglichkeit und Schlichtheit. Die Strandtempel und das größte Felsrelief der Welt sind die berühmtesten Sehenswürdigkeiten des Ortes. Kurz vor Mahabalipuram liegt „Tiger Cave“, ein unvollendetes Amphitheater mit gemeißelten Tigerköpfen.

Abstecher zur bekannten Crocodile Bank. Die Crocodile Bank wurde zur Arterhaltung des indischen Marsh-Krokodils eingerichtet. In der Brut- und Aufzucht-Anlage bekommen Sie einen interessanten Überblick über den Artenreichtum. Angeschlossen ist eine Einrichtung des traditionellen Irula-Stammes, in der die einheimischen Giftschlangen „gemolken“ werden. Man gewinnt das Schlangengift für medizinische Zwecke, es wird daraus rettendes Serum hergestellt.
Verpflegung: Frühstück


3. Tag: Besichtigung des von Frauen organisierten Hilfsprojekts CWDR in Alambari und Weiterfahrt nach Pondocherry

Nähkurs im Frauenprojekt CWDR

Nähkurs im Frauenprojekt CWDR

Tagesausflug zum CWDR Projekt in Alambari.

Morgens werden Sie vom Hotel abgeholt und fahren Richtung Pondicherry zum Frauenprojekt CWDR. Hierbei handelt es sich um eine NGO (Non Government Organisation), die Frauen in den ländlichen Gebieten um Chennai und in den Slums der Stadt unterstützt. Von Unterricht im Nähen, über das Anlegen eines Küchengartens bis zum Aufklärungsunterricht, leistet das Projekt ganze Arbeit. Sie besuchen heute die Hauptstelle des Projekts und machen einen kleinen Rundgang durch die Räumlichkeiten sowie durch den Modell-Küchengarten und zum „Prototyp“ eines Bienenstocks. Dort wird den Menschen aus der Umgebung gezeigt, wie man Honig herstellt. Wenn noch etwas Zeit bleibt, machen Sie einen Spaziergang in das nahe gelegene Dörfchen, wo Ihnen einige der Bewohner mit ganzem Stolz zeigen können, welches Gemüse sie anbauen und was sie im Projekt gelernt haben.

Danach essen Sie in einem lokalen Restaurant ein südindisches Mittagessen. Nach dem Essen geht es weiter zu einem kleinen Fischerhafen. Hier steigen Sie auf ein Fischerboot um und werden von Fischern über den Fluss geschippert. Auf der Fahrt genießen Sie die Einsamkeit, können Kühe beim Grasen sehen und Einheimische, die im und um den Fluss ihrer Arbeit nachgehen. Nach einer Weile verlaufen der Strand und das Meer parallel zum Fluss bis letztendlich das Alamparai Fort auftaucht. Das Fort liegt völlig abgeschieden und genau das macht seinen Reiz aus. Spazieren Sie durch die Ruinen und genießen Sie den Blick von einem kleinen Aussichtspunkt über den Fluss und den tiefblauen Ozean.

Auf der Weiterfahrt nach Pondicherry machen Sie noch einen Stopp in einem Dorf, wo die Sie einen typischen „Chai“ (Tee) probieren.
Verpflegung: Frühstück und Mittagessen


4. Tag: Besichtigung von Pondicherry

Bar des Hotels Palais de Mahe

Bar des Hotels Palais de Mahe

Pondicherry – mit indischem Namen: Puducherry – ist die Hauptstadt des gleichnamigen Unionsterritoriums und bildet eine Enklave im Gebiet des Bundesstaates Tamil Nadu. Die Stadt kam 1673 unter französische Herrschaft und blieb bis 1954 die Hauptstadt Französisch-Indiens. Noch heute ist der französische Einfluss spürbar. Puducherry ist bekannt für sein europäisch anmutendes Stadtbild und den Sri Aurobindo Ashram.

Der Name Puducherry bedeutet auf der lokalen Sprache Tamil „neues Dorf“. Während der Kolonialzeit wandelte sich dieser Name in Pondicherry (engl.) bzw. Pondichéry (frz.). Der neue Name hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch bislang aber kaum durchsetzen können. Umgangssprachlich wird die Stadt oft auch kurz Pondy genannt.

Am Meeresufer Puducherrys verläuft die Straße Goubert Salai (ehemals Beach Road) mit einer knapp zwei Kilometer langen Strandpromenade zur Seeseite hin. Die beliebteste Flaniermeile Puducherrys wird vor allem an Wochenenden, wenn die Goubert Salai für den Verkehr gesperrt ist, gleichermaßen von Einwohnern der Stadt wie Touristen bevölkert. In der Mitte der Promenade befindet sich ein Denkmal für Mahatma Gandhi. Das vier Meter hohe Standbild Gandhis steht unter einem Pavillon und wird von acht Granitpfeilern umgeben, die aus der Festungsstadt Gingee stammen. Ursprünglich befand sich an der Stelle der Gandhi-Statue ein Denkmal für den französischen Gouverneur Joseph François Dupleix.
Besichtigung des französischen und tamilischen Viertels: Das French Quarter ist stark von der kolonialen Vergangenheit der Stadt geprägt. Hier haben sich zahlreiche Bauten, sowohl öffentliche Gebäude als auch Privathäuser, im französischen Kolonialstil des 18. und 19. Jahrhunderts erhalten. Die Kolonialbauten orientieren sich am Vorbild französischer Stadthäuser, sind aber etwa durch die Verwendung von Flachdächern an die lokalen Erfordernisse angepasst. Durch die historische Architektur und baumbestandene Straßen strahlt das French Quarter eine ruhige und zugleich mondäne Atmosphäre aus. Dank zahlreicher Hotels, Cafés und europäischer Restaurants erfreut es sich vor allem bei Touristen und in Puducherry ansässigen Ausländern großer Beliebtheit.

Zu den architektonisch bedeutendsten Kolonialbauten im French Quarter zählen das Hôtel de Ville (Rathaus) und der 1766-69 erbaute Raj Niwas (ehemalige Residenz des Gouverneurs von Französisch-Indien). Ebenfalls im French Quarter befinden sich das Pondicherry Museum, in dem antike Ausgrabungsfunde aus Arikamedu, eine Sammlung von Skulpturen und Exponate aus der Kolonialzeit ausgestellt sind. Es beherbergt auch die Romain-Rolland-Bibliothek, eine der ältesten öffentlichen Bibliotheken Indiens.

Im Westen von Puducherry liegt der 1926 gegründete Sri-Aurobindo-Ashram . Der bengalische Philosoph und Mystiker Aurobindo Ghose (Sri Aurobindo) war 1910 in die Verbannung in das französisch verwaltete Pondicherry gegangen, nachdem er von den britischen Kolonialherren wegen seiner politischen Aktivitäten in der indischen Unabhängigkeitsbewegung inhaftiert worden war. Hier wandte sich Aurobindo spirituellen Interessen zu, entwickelte die Lehre vom „Integralen Yoga“ und gründete zusammen mit der Französin Mirra Alfassa einen Ashram. Aurobindo und Alfassa, die von ihren Anhängern „Die Mutter“ (The Mother) genannt wird, sammelten eine immer größere Schar von Jüngern, darunter viele Europäer, um sich.

Heute ist der Sri-Aurobindo-Ashram nicht nur ein Anziehungspunkt für zahlreiche spirituell interessierte Reisende sondern ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Puducherry. Neben Schulen, Bibliotheken und Krankenhäusern gehören dem Ashram zahlreiche Werkstätten, Läden und Immobilien. Das Hauptgebäude des Sri-Aurobindo-Ashrams befindet sich in der Rue de la Marine und ist der Öffentlichkeit zugänglich. Im zentralen Hof befindet sich das Samadhi oder Mausoleum von Aurobindo und der „Mutter“.

1968 gründeten Mitglieder des Sri-Aurobindo-Ashrams unter der Führung von Mira Alfassa die Modellstadt Auroville als ein utopisches Wohn-, Lebens- und Bewusstseinsexperiment. Auroville liegt acht Kilometer nördlich von Puducherry und hat heute rund 2000 Einwohner. Der Entwurf für die Stadt stammt vom französischen Architekten Roger Anger, er war ursprünglich für 50.000 Einwohner konzipiert und ist erst teilweise verwirklicht worden.

Im Zentrum Aurovilles steht das Matrimandir („Tempel der Mutter“), ein futuristisch anmutendes Bauwerk in Form einer goldenen, sphärisch abgeflachten Kugel, das als Ort der Meditation und Kontemplation dient. Das Besucherzentrum zeigt in einer ständigen Ausstellung die Geschichte und Philosophie der Ansiedlung und informiert über aktuelle Projekte und Aktivitäten der Bewohner.
Für den Besuch von Auroville muss einen Tag zuvor das Eintrittsticket beantragt werden. Sollte es zu viele Anmeldungen geben, werden keine Eintrittskarten mehr für diesen Tag ausgestellt.
Verpflegung: Frühstück


5. Tag: Weiterfahrt über Gangaikondacholapuram nach Swamimalai

Reisfelder in Tamil Nadu

Reisfelder in Tamil Nadu

Der Ort wurde im 11. Jahrhundert vom Chola-Herrscher Rajendra I. als neue Hauptstadt gegründet. Nach seinem erfolgreichen Krieg gegen Kalinga (Orissa) und Bengalen 1022/23 entschied sich der Chola-König Rajendra I. (er regierte 1012 bis 1044), knapp 60 Kilometer nordöstlich von Tanjore, der Hauptstadt seines Reiches, eine neue Hauptstadt zu gründen. Diese erhielt in Gedenken an den Feldzug zum heiligen Fluss Ganges (Ganga) den Namen Gangaikonda Cholapuram. Über 200 Jahre lang blieb die Stadt Sitz der Herrscher des mächtigen Chola-Reiches, wurde aber vermutlich im 13. Jahrhundert von den aufstrebenden Pandya unter Jatavarman Sundara (1251 bis 1268) erobert und zu großen Teilen zerstört.

Im heutigen Dorf Gangaikonda Cholapuram sind von den Bauten der einstigen Chola-Hauptstadt nur noch Ruinen übrig. Lediglich der Shiva geweihte Brihadisvara-Tempel, in Grund- und Aufriss dem gleichnamigen Tempel in Tanjavur nachempfunden, ist fast vollständig erhalten. Im Tempelbezirk befinden sich noch weitere kleine Schreine sowie ein künstlich angelegter Teich, den Rajendra I. einst mit Gangeswasser, das ihm seine unterlegenen Feinde als Tribut zahlen mussten, füllen ließ.
Nach der Besichtigung Weiterfahrt nach Swamimalai.
Verpflegung: Frühstück


6. Tag: Tagestour nach Tanjore und Dharasuram

Brihadeeswara-Tempel in Tanjore

Brihadeeswara-Tempel in Tanjore

In Swamimalai wohnen Sie im Indeco Anandham Swamimalai Hotel, einem liebevoll restaurierten, über 100 Jahre alten typisch tamilischen Brahmanen-Haus. Trotz des Alters bietet es dem Gast viele Annehmlichkeiten. Es ist kein Hotel – hier kann man sich wie Zuhause fühlen.

Morgens Möglichkeit zur Teilnahme an Meditations- und Yoga-Kursen, danach ayurvedische Massage. In Swamimalai selbst lohnt ein Besuch in der Werkstatt eines weltberühmten Bronzegießers, der nach uralten Methoden arbeitet. Auch viele zeitgenössische Künstler aus USA und Europa lassen Skulpturen hier anfertigen.

Von Swamimalai aus starten Sie eine Tagestour nach Tanjore und Dharasuram: In Tanjore sehen Sie den berühmten Tempel sowie den Palast mit der Bibliothek und einer Manuskriptsammlung. Wenn Zeit beibt, sollten Sie auch eine Werkstatt sehen, in der die üppig und aufwändig verzierten Bilder der Thanjavur-Schule hergestellt werden. Auch der Besuch bei einem Musikinstrumentenmacher lohnt.

Der selten besuchte Tempel von Dharasuram hat die Form eines Prozessionswagens und zählt gewiss zu den außergewöhnlichsten Tempelanlagen Indiens. Der Shiva geweihte Airavateshvara-Tempel aus dem 12. Jahrhundert besticht durch seinen guten Zustand, der die vielen kunstvollen Skulpturen und Reliefs sehr gut erkennen lässt – die archäologische Gesellschaft Indiens hat hier erhebliche Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Im Hauptschrein steht ein mächtiger Lingam, das Phallussymbol Shivas. Eine große Skulptur zeigt wie ein Löwe einen Elefanten angreift. Es ist die symbolische Darstellung des Sieges des Hinduismus über den Buddhismus. Die UNESCO hat diesen Temple in die Liste des Weltkultur-Erbes aufgenommen.
Verpflegung: Frühstück


7. Tag: Weiterfahrt über Thiruchirapally ins Chettinad

Tempel in der Tempelsstadt Srirangam bei Trichy

Tempel in der Tempelsstadt Srirangam bei Trichy

Weiterfahrt nach Thiruchirapally, kurz Trichy genannt. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde der Ort im 10. Jahrhundert von den Cholas erobert und fiel nach deren Niedergang in die Hände der Herrscher von Vijayanagar aus Hampi. Später war die Gegend um Trichy ein Schauplatz der karnatischen Kriege zwischen Engländern und Franzosen um die Vorherrschaft in Indien.

Die Stadt wird von einem 83 Meter hohen Felsen dominiert, auf dem sich ein Tempel des Gottes Ganesh (hier auch Vinayaka genannt) befindet, der Rock Fort Tempel. Man erreicht die Spitze nach einem anstrengenden Aufstieg über 437 Stufen. Unterwegs finden sich noch mehrere kleine Felsentempel und Schreine. Von oben hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt und die etwas entfernt liegende Insel Srirangam, auf der der gewaltige Tempelkomplex Sri Ranganathaswamy liegt.

Mit 21 Tempeltürmen und über 100 Tempeln und Schreinen, ist diese Tempelstadt eine der großartigsten und vollständigsten Tempelanlagen Südindiens, der größte Tempel in Südindien überhaupt. Wahrscheinlich im 10. Jahrhundert von den Cholas erbaut, haben alle nachfolgenden Herrscherhäuser weitere Teile hinzugefügt, so dass sie ihre heutige Größe erreichen konnte. Der letzte und mit 73 Meter höchste Tempelturm wurde erst Ende des 20. Jahrhunderts errichtet. Wenige Kilometer östlich liegt der Shiva und seiner Gattin geweihte Sri Jambukeshwara Tempel aus der gleichen Periode. Fünf Höfe umgeben das Allerheiligste, einen Shivalingam unter Wasser.

Nach der Besichtigung Weiterfahrt ins Chettinad.
Verpflegung: Frühstück


8. Tag: Besichtigungen im Chettinad

Innenhof eines Wohnpalasts im Chettinad

Innenhof eines Wohnpalasts im Chettinad

Das Chettinad im südlichen Tamil Nadu ist die Heimat des Kaufmanns-Clans der Chettiars. Bereits in vorkolonialer Zeit gründeten sie Niederlassungen in ganz Asien. Viele Chettiars häuften durch den Handel mit Holz aus Burma und Indonesien aber auch als Geldverleiher unermesslichem Reichtum an, den sie mit Prachtbauten in ihrer Heimat zur Schau stellten. Die Chettinad-Küche vereint neben typisch tamilischen Elementen Einflüsse aus Burma, Indonesien aber auch aus Europa.

Heute sind viele dieser Paläste zwar schon etwas angestaubt und heruntergekommen und doch strahlen sie eine erhabene Atmosphäre aus. Sie werden oft nur noch zu Familienfesten genutzt, zu denen man sich gerne im Hause der Ahnherren versammelt. Clans, die es sich nicht mehr leisten können (oder wollen), diese Paläste in Stand zu halten, schlachten die Kulturdenkmale aus und verkaufen sie als Antiquitäten. Säulen und Truhen, mit Schnitzereien verzierte Prunktüren, Stühle, Tische, Liegen, Kacheln, Vasen, Kerzenleuchter, ja sogar Statuen der Familiengottheiten werden in ungezählten Antiquitätenläden versilbert.

Menakshi Meyyappan stammt aus einer der ehrwürdigsten Familien des Chettinad, sie war die erste, die sich für den Erhalt des Kulturerbes aktiv eingesetzt hat. Vor wenigen Jahren baute Sie das ehemalige Gästehaus der Familie The Bangala zum schmucken Hotel aus. Inzwischen wurden weitere Prachtbauten für Gäste hergerichtet, so das Chettinadu Mansion und das Visalam der vorbildlichen Hotelgruppe CGH Earth.

Das Besichtigungsprogramm beginnt mit einem Bummel über den Basar. Anschließend haben Sie Gelegenheit, durch die Werkstätten der örtlichen Handwerker (z.B. Goldschmiede und Weber) zu streifen und das vielfältige Angebot des Basars zu bewundern. Im 15 km entfernten Dorf Athankudi besuchen Sie die Werkstätten, in denen die berühmten traditionellen Art-Deko-Fliesen der Region in einem einmaligen Verfahren hergestellt werden.

Im Ort haben Sie Gelegenheit, einen der größten Paläste der Gegend zu besichtigen und besuchen anschließend den Ganesha geweihten Pillayairpatti-Tempel mit einer gigantischen Monolith-Statue des Elefanten-Gottes und herrlichen Deckenmalereien.

In Kanadukathan besichtigen Sie den Palast des Raja von Chettinad. In einem kleinen, sehr liebevoll gestalteten Museum bekommen Sie einen Eindruck vom Leben und Alltag in einem Chettiar-Haus. Einen Besuch lohnt der kleine Bahnhof von Chettinad, der nur dem Maharaja und seinen Gästen vorbehalten war. Aus dem kleinen, mit Ruheräumen und Bädern ausgestatteten Pavillon führt ein besonderer Bahnsteig direkt zum Zug.

Weiter geht es zum Ayyannar Tempel in Ilangudipatti. Das dem dörflichen Schutzgott geweihte Heiligtum liegt in einem heiligen Hain, der Weg zum Allerheiligsten wird von einer imposanten Reihe großer, bunter Terracotta-Pferde gesäumt. Schließlich steht der Besuch des ältesten Shiva-Tempels der Region in Ayadyarkoil auf dem Programm, bevor es durch sattgrüne Reisfelder zurück zum Hotel geht.
Verpflegung: Frühstück


9. Tag: Weiterfahrt nach Madurai

Meenakshi Tempel Madurai mit Elefant

Meenakshi Tempel Madurai mit Elefant

Nächste Station der Reise ist Madurai, eine der ältesten Städte Südasiens. Das kulturelle Zentrum des tamilischen Volkes hat ein reiches, vermutlich mehr als 2500 Jahre altes kulturelles Erbe. Seit vorchristlicher Zeit ist die Stadt wichtiges Religions- und Handelszentrum. Madurai war mindestens 1000 Jahre ohne Unterbrechung die Hauptstadt des Königreichs der Pandyas und unterhielt nachweisbare Handelsbeziehungen mit Griechen, Römern und Chinesen.

Madurai fiel im 10. Jahrhundert an den Chola-König Parantaka. Die Pandyas erlangten während des 13. Jahrhunderts zwar noch einmal die Herrschaft zurück, doch zu Beginn des 14. Jahrhunderts befehligte Malik Kafur während eines Raubzugs durch den Süden einen nicht provozierten Angriff, plünderte und zerstörte einen Großteil der Stadt. Kurz darauf wurde Madurai ein unabhängiges Sultanat. Im Jahre 1364 schloss sich Madurai dem hinduistischen Vijayanagar-Reich an, das von Nayaks verwaltet wurde. 1565 erlangten die Nayaks ihre Unabhängigkeit – unter ihrem Schutz erlebte Madurai eine Renaissance und wurde (im Lotusblütenmuster) rund um den Minakshi-Tempel wieder aufgebaut.

Teile des Palastes der Nayaks, des Thirumalai (1623-1655), sind noch erhalten. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts blieb Madurai unter der Kontrolle der Nayaks, bis die Briten allmählich die Herrschaft übernahmen.
Das bekannteste Bauwerk und das Wahrzeichen der Stadt ist der große Sri Minakshi-Sundareshvara-Tempel im Zentrum der Altstadt, Ziel von zahlreichen Pilgern und Touristen.
Nachdem Sie sich in Ihrem Hotel frisch gemacht, können Sie bei einer Tour mit einer Fahrrad-Rikscha das bunte Treiben auf den Straßen zu beobachten.
Verpflegung: Frühstück


10. Tag: Besichtigung von Madurai

Gangaikondacholapuram

Gangaikondacholapuram

Zunächst statten Sie heute dem bunten Blumenmarkt vor den Stadttoren einen Besuch ab. Hier werden Blumenketten aus Jasmin und Lotus geknüpft und zum Kauf angeboten. Die Blumen dienen als Opfergaben im Tempel. Hauptattraktion ist der renovierte Sri Minakshi-Sundareswarar-Tempel (auch Meenakshi-Tempel) mit seinen fünf riesigen, figurengeschmückten Tortürmen. Der höchste Gopuram ist 55 Meter hoch und mit 1055 einzelnen Götterfiguren und Fabelwesen in grellen Farben geradezu atemberaubend üppig beladen. Die Tempel werden von einer hohen Mauer umgeben, was dem etwa 300 x 270 Meter großen Bereich eine große Ruhe verleiht. Ein Tempel ist Shiva geweiht, der andere der Königstochter Meenakshi, die er hier heiratete, die aber in Wirklichkeit seine Frau Parvati war.

In der Hochzeitshalle ist die Geschichte aus dem Ramayana figürlich dargestellt. Im April und Mai wird die Hochzeit des Götterpaares Meenakshi und Sundareswara gefeiert und Tausende von Pilgern finden sich im Tempel ein. Die Tausend-Säulen-Halle beherbergt zwischen ihren „nur“ 997 Säulen ein kunsthistorisches Museum. Die Musiksäulen, von denen jede einen Ton der Tonleiter erklingen lässt, wenn man sie anschlägt, befinden sich hier.
Der Eintritt in das Allerheiligste der beiden Tempel ist nur Hindus gestattet. Von 12 bis 16 Uhr ist der gesamte Tempelkomplex geschlossen. Achtung: Shorts und schulterfreie Oberteile sind im Tempel nicht gestattet. Die Mitnahme von Foto- uns Videokameras ist verboten.

Am Abend statten Sie dem großartigen Minakshi-Tempel einen weiteren Besuch ab. Allabendlich wird die Statue des Gottes Shiva in feierlicher Prozession zum Schrein der Göttin Parvati getragen, dort teilt das göttliche Paar das Liebeslager. Sie dagegen übernachten vergleichsweise profan aber komfortabel im Hotel.
Verpflegung: Frühstück


11. Tag: Fahrt von Madurai zum Periyar Nationalpark und Bummel über die Gewürzstraße

Elefanten-Herde im Periyar Park

Elefanten-Herde im Periyar Park

Weiterfahrt zum Periyar Nationalpark. Schon 1895 stauten die britischen Kolonialherren den Fluss Periyar zu einem 26 Quadratkilometer großen See auf, um Gebiete im heutigen Bundesstaat Tamil Nadu bewässern zu können. Das Gebiet rund um den Stausee stellte man 1934 auf Grund seines unberührten Waldbestandes und der beachtlichen Artenvielfalt unter Naturschutz. 1950 wurde es auf die heutige Größe von 777 Quadratkilometer erweitert und zum Schutzgebiet (Periyar Wildlife Sanctuary) erklärt. Seit 1978 gehört es zu den mittlerweile 28 Tigerreservaten Indiens.

Im Periyar-Tierschutzgebiet wird schonender Umwelttourismus betrieben. Die 430 Quadratkilometer große Kernzone des Parks ist nicht zugänglich. Die 55 Quadratkilometer umfassende Tourismuszone liegt im Wesentlichen am Ufer des Sees. Dort werden Bootsfahrten angeboten, bei denen man, besonders während der Trockenzeit, viele Tiere beobachten kann, die zur Tränke ans Seeufer kommen. Daneben werden eine Reihe anderer Aktivitäten angeboten, beispielsweise Dschungelwanderungen mit Führung, Trekkingtouren oder Fahrten auf Bambusflößen.

Insgesamt 62 Säugetierarten wurden in Periyar gezählt, darunter auch eine Reihe bedrohter Arten. Die berühmteste ist wohl der Tiger, von dem aber auf Grund seiner großen Reviere und seiner Vorliebe für weniger dicht bewachsene Lebensräume nur 35 bis 40 Exemplare im Park leben. Des Weiteren kommen in Periyar Elefanten, Gaur (Indischer Bison), Sambars (Hirsch), Nilgiri-Thare (Wildzeigen), Mungos, Fischotter und Bartaffen vor. Gelegentlich streifen auch Leoparden durch Periyar. Der Elefantenbestand liegt bei 900 bis 1000 Tieren.

Bisher wurden in Periyar 320 verschiedene Vogel-Arten gezählt, darunter Greif-, Wasser-, Hühner-, Tauben-, Specht-, Nashorn-, Papageien-, und Sperlingsvögel. Am „spektakulärsten“ ist sicher der auffällig gefärbte Doppelhorn-Vogel mit einer Spannweite von bis zu 1,50 Meter.

Unter den 45 Reptilienarten des Naturschutzgebietes finden sich 30 Schlangen-, 13 Eidechsen- und zwei Schildkrötenarten. Zu den in Periyar lebenden Giftschlangen gehören u.a. die Königskobra und die Kettenviper. Häufig vorkommende Eidechsen sind Warane, Geckos und Schönechsen.

Nachmittags Besuch auf der Gewürzstraße in Thekkady. Hier ist eine Riesenauswahl an frischen Gewürzen zu bestaunen: Pfeffer, Ingwer, Kardamom, Safran und mehr.
Verpflegung: Frühstück


12. Tag: Besuch im Elefantencamp, leichte Trekking-Tour, Plantagenspaziergang, optionale Bootsafari

Familienspaß mit Elefanten

Familienspaß mit Elefanten

Frühmorgens optionale Boot-Safari auf dem Periyar-See. Achtung: Es ist nicht möglich die Boots-Tickets vorab zu buchen, der Fahrer kann sie erst vor Ort kaufen.

Anschließend Besuch im Elefanten-Camp am Rande einer Plantage. Hier erwartet Sie bereits Ihr Elefant. Sie reiten ca. eine Stunde durch die tropisch grüne Plantagenlandschaft. Beim Elefantenbad legen Sie Hand an und erhalten auch eine Dusche (natürlich nur, wenn Sie das wünschen). Die Elefanten können fotografiert und gefüttert werden.

Im Anschluss: Spaziergang durch die Plantagen. Dort können Sie sehen, welche Gewürze, Kräuter, Obst und Gemüse in der Region gedeihen. Sie besuchen eine Kardamom Produktionsstätte und haben Zeit für kleine Snacks und einen Kaffee.

Nachmittags leichte Trekkingtour mit einem Wildhüter in den Dschungel. Achtung: Für Kinder unter 11 Jahren ist dieses Programm nicht geeignet.
Verpflegung: Frühstück


13. Tag: Weiterfahrt nach Kumarakom

Backwaters in Kerala, Bezauberndes Südindien

Backwaters in Kerala

Weiterfahrt ins Tiefland von Kerala nach Kumarakom . Das Dorf Kumarakom besteht aus einer Ansammlung von kleinen Inseln auf dem Vembanad-See und ist Teil der Backwaters in der Kuttanad Region.

Das Vogelschutzgebiet, das sich hier über 14 Hektar ausbreitet, ist ein beliebter Treffpunkt der Zugvögel und ein Paradies für Ornithologen. Silberreiher, Schlangenhalsvögel, Fischreiher, Krickenten, Wasservögel, Kuckuck, Wildenten und Zugvögel wie der Sibirischen Storch, kommen in Schwärmen hierher und faszinieren die Besucher. Am Besten kann man die Vögel des Kumarakom Vogelschutzgebiets bei einer Bootsfahrt rund um die Insel beobachten.
Verpflegung: Frühstück


14. Tag: Romantische Hausboot-Kreuzfahrt auf den Backwaters

Hausboot in den Backwaters von Kerala

Hausboot in den Backwaters von Kerala

Weiterfahrt zur Anlegestelle des Hausboots. Boote, wie das, auf dem Sie reisen, wurden schon von Vasco da Gama im 15. Jahrhundert beschrieben. Nachdem es vor 20 Jahren fast so aussah, als seien seine Tage gezählt, erlebte das Handwerk des traditionellen Bootsbaus mit dem von COMTOUR entwickelten Hausboot-Tourismus eine neue Blüte.

Auf Malayalam, der Sprache Keralas, nennt man ein solches Boot Kettuvallom; („Kettu“ bedeutet „nähen“; „vallom“ „Boot“) wörtlich also „genähtes Boot“. Die Schiffszimmerleute verwenden keinen einzigen Nagel, sondern nur Holz und Kokos-Schnüre, mit denen die einzelnen Planken miteinander fest verzurrt werden. Kettuvalloms (Hausboote) sind zwischen Cochin und Alumkadavu auf ungezählten Wasserwegen unterwegs. So kann Ihre Fahrtroute individuell geplant und auch unterwegs Ihren Wünschen angepasst werden. Die abendlichen Anker- und Liegeplätze in Seen und Kanälen sind malerisch gelegen und sehr abwechslungsreich.

Sie können an Bord wirklich entspannen und einfach die Umgebung genießen oder aber immer wieder aussteigen und am Dorfleben teilhaben, Kirchen und Märkte besuchen oder zusehen, wie Seile aus Kokosfasern hergestellt werden. In Absprache mit ihrem englischsprachigen Guide sind eine Vielzahl von kleinen Landausflügen möglich. Freuen Sie sich auf die leckeren landestypischen Mahlzeiten, die der Koch an Bord aus frischen Zutaten zaubert.
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen


15. Tag: Weiterfahrt nach Kochi, Besichtigung mit Kathakali Tanztheater

Im Judenviertel von Kochi

Im Judenviertel von Kochi

Nach dem Frühstück nehmen Sie Abschied vom Hausboot und fahren nach Kochi (früher Cochin). Die Hafenstadt hat im Laufe der Jahrhunderte Besucher und Einflüsse der verschiedensten Kulturkreisen erlebt. Chinesische Kaufleute brachten die Technik des Fischens mit riesigen Senknetzen. Später prägten nacheinander Araber, Portugiesen, Holländer und schließlich Briten das Bild der über mehrere Inseln verteilten Stadt.

Abends besuchen Sie eine Aufführung des weltbekannten Kathakali-Tanztheaters. Kathakali (katha steht für Geschichte, kali für Darbietung oder Schauspiel) ist eine expressive Form des indischen Tanzes oder Tanzdramas. Kathakali gilt als eine der ältesten Tanzformen. Es ist eine spektakuläre Mischung aus Drama, Tanz, Musik und Ritual.

Charaktere mit traditionell geschminkten Gesichtern und aufwändigen Kostümen erzählen Geschichten aus den Hindu-Epen Mahabharata und Ramayana. Weder Darstellung noch Inhalte von Kathakali-Aufführungen sind sonderlich naturalistisch; so werden fast ausschließlich Dämonen oder Götter aus der hinduistischen Mythologie dargestellt. Mimik und Gestik sind künstlich überhöht und zeigen deutliche Ausdrucksformen und Charaktäre: mutig, wütend, liebreizend, eifersüchtig. Typisch für Kathakali ist, dass alle Rollen, auch die weiblichen, von männlichen Darstellern gespielt werden.
Verpflegung: Frühstück


16. Tag: Stadtrundfahrt

Chinesische Fischernetze in Kochi

Chinesische Fischernetze in Kochi

Die Sehenswürdigkeiten der Stadt verteilen sich über die Inseln: Fort Cochin mit der St. Francis Kirche, der ältesten europäischen Kirche auf indischem Boden und den eindrucksvollen Villen holländischer und portugiesischer Handelsherren ist der historisch bedeutsamste Stadtteil.

überdimensionale Holzkonstruktionen beherrschen den Blick auf den alten Hafen: chinesische Fischernetze, die es nur noch in Kerala gibt, ein Erbe der Zeit, als die Maharajas von Cochins rege Beziehungen zum Hof des Kublai Khan unterhielten. Auch die aus Palmblättern geflochtenen, konisch zulaufenden Dächer der Fischerhütten erinnern daran, dass es in Kochi einst eine blühende chinesische Kolonie gab. Hinter den chinesischen Netzen liegen die Gebäude und Alleen, die aus Kolonialzeit übrig geblieben sind, als hier nacheinander Portugiesen, Holländer und Briten in Kochi residierten.

Im jüdischen Viertel von Mattancherry besichtigen Sie die älteste jüdische Synagoge im Britischen Commonwealth und den Maharaja-Palast mit seinen berühmten Wandmalereien. In Kerala wurden die Juden (von einer kurzen Zeit während der portugiesischen Herrschaft abgesehen) nie verfolgt. Sie standen sogar unter ausdrücklichem Schutz des Maharajas. Heute ist die Gemeinde jedoch bis auf weniger als 20 Mitglieder zusammengeschrumpft, weil nach der Unabhängigkeit viele Familien nach Israel ausgewandert sind – in der Hoffnung, dort für alle Zeiten in Frieden leben zu können. So kommt es, dass nur wenige der zahlreichen Antiquitäten-Läden des Judenviertels (meist mit Kostbarkeiten aus dem Chettinad) noch von jüdischen Händlern betrieben werden. Viele sind heute in der Hand von geschäftstüchtigen Kashmiris.

Anschließend Rundgang in Ernakulam, der modernen Schwesterstadt Cochins auf dem Festland. Bummel mit einem kundigen Führer über den „Broadway“, die Basarstrasse in Ernakulam.
Die Synagoge ist freitags, samstags und an hohen jüdischen Feiertagen geschlossen.
Verpflegung: Frühstück


17. bis 20. Tag: Strandurlaub in Mararikulam

Strand am Marari Beach Resort in Mararikulam

Strand am Marari Beach Resort in Mararikulam

Weiterfahrt nach Mararikulam. Rund um das Fischerdorf sind in den letzten Jahren eine Reihe von Strandhotels entstanden. Anders als in Kovalam und Varkala ist der Sandstrand hier recht flach und das Baden somit nicht so gefährlich wie an anderen Strandabschnitten der Südküste von Kerala.

Genießen Sie Strand und Pool, lassen Sie in der großzügigen Anlage des Marari Beach Resort die Seele baumeln und die Eindrücke einer abwechslungsreichen Reise Revue passieren. Sie können das Ayurveda-Angebot des Hauses ausprobieren oder mit Fahrrädern des Hotels die Dörfer der Umgebung erkunden.
Verpflegung: Frühstück


21. Tag: Transfer zum Flughafen Kochi

Am Morgen bringt Sie Ihr Fahrer zum Flughafen Kochi von wo aus Sie die Heimreise antreten.




22-tägige Individualreise ab Chennai bis Kochi / 21 Übernachtungen in Hotels Ihrer Wahl
Preisbasis: 2 Teilnehmer (Auf Wunsch planen und kalkulieren wir auch Programme für Einzelreisende)

Preise gelten immer pro Person

SaisonHotelkategorieDoppelzimmer
01.07.2017 - 30.09.2017Luxusklasse2.970 €

Gerne arbeiten wir Ihnen ein konkretes Angebot für andere Hotelkategorien und natürlich auch für Ihre Wunschhotels aus. Sprechen Sie uns einfach an!

Im Reisepreis enthalten

  • 22 Übernachtungen im Doppel- bzw. Einzelzimmer
  • Verpflegung wie im Detailprogramm beschrieben
  • Transfers im klimatisierten Fahrzeug mit Chauffeur
  • Reiseprogramm und Eintrittsgelder gemäß Detailprogramm
  • Lokale, Englisch sprechende Reiseleiter (den Aufpreis für Deutsch sprechende Reiseleiter nennen wir Ihnen gerne auf Anfrage)
  • Betreuung durch unsere Partner-Agentur vor Ort
  • 24-Stunden erreichbare Telefonnummer im Reiseland
  • Notfall-Telefonnummer in Deutschland an Wochenenden und Feiertagen
  • Persönliche Infomappe mit allen wichtigen Daten für Ihre Reise

Im Reisepreis nicht enthalten

  • Internationaler Flug (gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot)
  • Visagebühren
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder und Kofferträgergebühren
  • Eventuell anfallende Foto- und Videogebühren
  • Optionale Ausflüge
  • Reiseversicherung

Vorgesehene Hotels

  • Radisson Temple Bay (Mahabalipuram)
  • Palais de Mahé (Pondicherry)
  • Indeco Anandham Swamimalai (Swamimalai)
  • Visalam (Chettinad)
  • Heritage (Madurai)
  • Spice Village (Periyar)
  • Coconut Lagoon (Kumarakom)
  • Heritage Hausboot (Backwaters)
  • Eigths Bastion (Kochi)
  • Marari Beach Resort (Mararikulam)

Bei Buchung der Reise prüfen wir, ob die Hotels und Programme zu der gewünschten Zeit verfügbar sind. Falls dies nicht der Fall ist, bemühen wir uns um Alternativen. Dadurch können Preisanpassungen notwendig werden. Wir halten dann Rücksprache mit Ihnen. 



Anfrage

zurück