Individualreise Indien, Westindien

Gujarat Privatreise


Highlights

  • Ashram von Mahatma Gandhi in Ahmedabad
  • Hirtennomaden in der Salzwüste Little Run of Kutch
  • Dörfliches Gujarat mit Besuch von Künstler-Häusern und Werkstätten
  • Stufenbrunnen – Tempel unter Wasser
  • Portgiesisches Erbe und Strände in Diu
  • Asiens letzte Löwen im Gir Nationalpark
  • Sagenhafte Jain-Tempelstadt Palitana

 

Gujarat Privatreise: Hier ging Mahatma Gandhi zur Schule, hier jagen Asiens letzte Löwen, hier feiern die asketischen Jains ihren Glauben in prachtvollen Tempelstädten, hier weben Hirten-Nomaden in der Einöde der Salzwüste die buntesten Stoffe und hier kommen die raffiniertesten vegetarischen Genüsse auf den Tisch.

Die Attraktionen des westindischen Bundesstaats Gujarat stehen den Sehenswürdigkeiten des benachbarten Rajasthan nicht nach, sind jedoch vergleichsweise wenig besucht. Gujarat ist durchaus eine eigene Reise wert, kann aber auch gut mit einer Tour durch Rajasthan kombiniert werden. Und zum Ausspannen locken die wenig bekannten Strände der einst portugiesischen Insel Diu. Hier finden Sie einen Vorschlag zu einer Gujarat Privatreise, den wir nach Ihren Wünschen modifizieren können.


Ahmedabad – Palanpur – Patan – Modhera – Little Run of Kutch – Bhuj – Gondal – Junaghad Gir Nationalpark – Diu – Bhavnagar – Palitana – Lothal – Ahmedabad

Gujarat Privatreise

1. Tag: Ankunft in Ahmedabad

Gujarat Privatreise
Ahmedabad, Heritage Walk in der Altstadt

Nach Ihrer Ankunft in Ahmedabad beginnt Ihre Gujarat Privatreise. Sie werden abgeholt und zu Ihrem Hotel gebracht. Ihr Hotelzimmer steht Ihnen ab mittags zur Verfügung. Die einstige Hauptstadt von Gujarat ist heute noch kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Staates, während Verwaltung und Regierung 1971 in die Satellitenstadt Gandhinagar umgezogen ist.

Die beiden Namen Ahmedabad (nach Sultan Ahmed Shah, der der Stadt im 15. Jahrhundert seinen Namen gab) und Gandhinagar (nach Mahatma Gandhi, der hier im 20. Jahrhundert seinen ersten Ashram gründete) stehen bis heute für die beiden großen Religionsgemeinschaften, die Gujarat prägen: Muslime und Hindus. Eine besondere Stellung nehmen in Gujarat die streng asketisch lebenden Jains ein, deren Tempel zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten in Gujarat zählen.
Verpflegung: keine

2. Tag: Besichtigungen in Ahmedabad

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Wohnhaus des Mahatma Gandhi im Ashram am Sabarmati

Während Ihrer Gujarat Privatreise: Bummel durch die Basare der Altstadt, die von großen Herrenhäusern mit einst prächtigen Schnitzereien geprägt werden. Leider präsentieren sich viele der wunderschönen Häuser nicht gerade im besten Zustand, da die wohlhabenden Familien heute in ganz Indien blühende Unternehmen betreiben, die eigene Heimat aber nur selten noch zu Familienfesten besuchen. Eines der wenigen wirklich gut gepflegten traditionellen Gebäude ist das Haus des Mangaldas Girdhardas (kurz House of M.G. genannt), heute ein stilvolles Heritage-Hotel. Am 9. Juli 2017 hat das Welterbe-Komitee der UNESCO die Altstadt von Ahmedabad in Liste des Welttkulturerbes aufgenommen. Deshalb müssen jetzt auch Mittel für die Erhaltung und Restaurierung eingesetzt werden, damit der Ehrentitel nicht verspielt wird.

Die größte und schönste Moschee der Stadt ist die Freitags-Moschee aus dem Jahr 1423. Auch Le Corbusier, der große Architekt der Moderne, hat in Ahmedabad Spuren hinterlassen, unter anderem das Verwaltungsgebäude des Spinnerei-Verbandes, das städtische Museum und etliche private Wohnhäuser. Ahmedabad war ein wichtiges Zentrum der Textilindustrie, gewissermaßen ein Manchester Indiens. Daran erinnert das Calico-Museum inmitten der schönen Shahi Bagh Gärten. Zu seinen Ausstellungsstücken zählen schwere Brokatstoffe, filigrane Stickereien, farbenfrohe Saris, Teppiche, Turbane, Mogulzelte und Gewänder der Maharajas.

Ein Höhepunkt ist der Besuch im Satyagraha-Asharam (auch Harijan-Ashram genannt). Hier lebte Mohandas Karamchand Gandhi, genannt Mahatma Gandhi, von 1918 bis 1930. Der Mann, der die Idee des gewaltlosen Widerstands „Ahimsa“ gegen die britische Besatzung predigte und bei vielen Gesprächen mit indischen und internationale Persönlichkeiten erläuterte. Gandhis bescheidenes Wohnhaus im Ashram ist jetzt ein Museum. Dort können sein Zimmer, das Spinnrad, die „Satyagraha-Tafel“ und andere persönliche Gegenstände des Mahatma besichtigt werden. Außerdem gibt es eine umfangreiche Bibliothek, eine Bildergalerie und die illustrierte Lebensgeschichte des Friedens- und Freiheitskämpfers.
Verpflegung: Frühstück

3. Tag: Fahrt über Vadnagar und Taranga nach Palanpur

Gujarat Privatreise
Berg Taranga bei Vadnagar

Auf dem Weg nach Palanpur besichtigen Sie während der Gujarat Privatreise die Festungsstadt Vadnagar und den in einer bizarren Felsen-Hügellandschaft versteckten Jain-Tempel in Taranga. Dieser Tempel wurde im 13. Jahrhundert von König Kumarpal aus Patan gegründet, der die Patola-Weber aus ihrer Heimat Südindien nach Gujarat rief. Er zog jeden Tag ein neues Patola-Gewand an, wenn er zum Tempel ging. Als die Muslime in die Gegend einbrachen wurde der Tempel zur Tarnung neutral verputzt. Erst im vergangenen Jahrhundert wurde die ursprüngliche Fassade wieder freigelegt.

Am Abend erreichen Sie Palanpur und checken im Balaram Palast ein. Der Palast wurde in den 20-er Jahren des 20. Jahrhunderts als komfortables Jagdschloss gebaut.
Verpflegung: Frühstück

4. Tag: Weiterfahrt über Patan und Modhera in den Little Rann of Kutch

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Modhera Sun Temple

Weiter geht es auf der Gujarat Privatreise nach Patan zu einem Juwel hinduistischer Steinmetzkunst: Ranini-Vav. Vavs, auch Baori genannt, sind Stufenbrunnen, die Mensch und Tier mit Schatten und Wasser versorgen sollten – für die wasserarmen Staaten Gujarat und Rajasthan typische Bauwerke. Der Ranini-Vav, erbaut im 11. Jahrhundert, hat sieben Stockwerke und ist mit mehr als 800 Skulpturen verziert.

In Patan gibt es außerdem eine der letzten Patola-Webereien in Gujarat. Patolas sind sogenannte „doppelte Ikats“. Bei der Ikat-Technik werden die einzelnen Fäden so mit Farben gemustert, das sich beim Weben das Design des Stoffes ergibt. Bei den Patolas muss die Färbung noch raffinierter geplant werden, damit der fertige Stoff auf beiden Seiten das gleiche Muster aufweist.

Die nächste Station ist wenige Kilometer weiter in Modhera. Der dem Sonnengott Surya gewidmeten Tempel ist mit seinen gut erhaltenen Skulpturen – teils erotische Darstellungen – eines der schönsten Beispiele für die Sakralarchitektur seiner Zeit – älteste Datierung von 1026. Gleich neben dem Tempel können Sie in einen weiteren Stufenbrunnen hinabsteigen.

Tagesziel ist Dasada am Rande der Salzpfannenwüste Little Rann of Kutch. Das Little Rann of Kutch die Heimat des indischen Wildesels. Das auch als Onager bezeichnete Tier ist eigentlich ein Halbesel und kommt nur hier vor. Neben den Wildeseln leben im Schutzgebiet auch Flamingos, verschiedene Reptilien, Antilopen und Leoparden. Auch der extrem seltene indische Wolf ist hier gelegentlich anzutreffen.
Verpflegung: Frühstück und Abendessen

5. Tag: Safari in das Naturschutzgebiet und Dorf-Besichtigungen

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Onager – Wildesel in der Salzwüste des Little Rann of Kutch

Heute ist während der Gujarat Privatreise der Tag der Wildsafaris und Dorf-Besichtigungen. Bei der Fahrt durch das Schutzgebiet kommen Sie auch zu Siedlungen verschiedener hier lebender Volksstämme. Die Wüstenregion des Kutch wirkt auf den ersten Blick unfruchtbar und öde, ist aber tatsächlich Lebensraum vieler Volksgemeinschaften, die sich untereinander durch jeweils verschiedene ästhetische Ausdrucksformen unterscheiden.

Rabari, Mutwa, Jat, Mehgwal und Sodha (stammen vorwiegend von asiatischen Nomadenvölkern ab) sind die Namen der wichtigsten Stämme. Ihre Jahrhunderte alte Nomaden-Traditionen, ermöglichen ihnen das Überleben in dieser unwirtlichen Gegend. Die Kunst der Stickerei gehört zu diesen Traditionen. Sie ist zum Mittel geworden, um Meinungen auszudrücken und um die eigene Rolle innerhalb des Stammes festzulegen. Die Handarbeiten aus Kutch gelten als die farbenfrohsten in ganz Indien, zumal wenn sie zusätzlich mit Spiegeln verziert sind.
Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen

6. Tag: Fahrt nach Bhuj

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Kamelnomaden unterwegs in Kutch

Nach dem Frühstück Fahrt auf der Gujarat Privatreise nach Bhuj, der Hauptstadt des Distriktes Kutch, malerische zwischen zwei Flüssen gelegen. Die Fahrtstrecke ist mit rund 300 Kilometern eine der längsten Etappe dieses Reiseprogramms. Je nach Zustand der Straßen sind Sie bis zu sieben Stunden unterwegs. Unterwegs begegnen Ihnen meist Nomaden, die mit Ihren Viehherden umherziehen. Oft sehen Sie auch Kamelkarawanen, zu denen sich mehrere Familien zusammenschließen, um gemeinsam zu neuen Weideplätze zu ziehen.
Verpflegung: Frühstück

7. Tag: Bhuj Besichtigung: Stadtmauer, Altstadt, Paläste

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Spiegelsaal im Prag Mahal Palast in Bhuj

Im mittelalterlichen Stadtbild erhebt sich die von Mauren umringte Festung mit dem alten und neuen Palast der Maharaos von Kutch. Wie in vielen Palästen indischer Fürsten treffen auch hier Kunst und Kitsch aufeinander, steht man vor delikaten Schöpfungen einheimischer Künstler und dann wieder vor geschmacklosem Abklatsch.

Aina Mahal, der alte Palast, jetzt ein Museum, wurde im 18. Jahrhundert von Ram Singh Malam gestaltet; sein fürstlicher Förderer hatte ihn zum Kunststudium nach Europa geschickt. Hundert Jahre später kam ein italienischer Architekt nach Bhuj und entwarf für die damaligen Herrscher einen Palast im neo-romanischen Stil einschließlich eines Campanile.

Große Teile der historischen Anlagen bei mehreren Erdbeben zerstört, die die Region im Lauf der Geschichte immer wieder heimgesucht haben. Bhuj war Epizentrum des verheerenden Erdbebens, bei dem im Januar 2001 etwa 50.000 Menschen ums Leben kamen. Auch die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt, der Aina Mahal-Palast aus dem 18. Jahrhundert mit dem prächtigen Spiegelsaal hat stark unter dem Erdbeben gelitten.
Verpflegung: Frühstück

8. Tag: Dörfliches Gujarat mit Besuch von Künstler-Häusern und Werkstätten

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Souverirhändlerin im Little Rann of Kutch

Heute erkunden Sie während der Gujarat Privatreise die Umgebung von Bhuj. Die Region wird wenig von Touristen besucht, man wird dennoch überall sehr gastfreundlich empfangen. Sie werden die unterschiedlichsten Dörfer und Werkstätten sowie die Lebensweisen der Bewohner kennen lernen. So wird der Tag zu einer Fahrt durch ein riesiges Freiluftmuseum.

Zum Kunsthandwerk, das in den Dörfern gepflegt wird, zählen die unterschiedlichsten Stickereien, Lederverarbeitung, Holzschnitzerei, Messing- und Bronzearbeiten, Malerei, Töpferhandwerk oder auch die Herstellung von Spiegelglas sowie feinste Seidenwebereien. Besonders eindrucksvoll sind die Dörfer der Meghwal. Die Angehörigen dieses Stammes, die geschickte Handwerker sind, stammen ursprünglich aus Rajasthan, leben in bunt bemalten Häusern.

Besuch eines Projektes von Chandaben Shroff. Die Tochter einer einflussreichen Industriellen-Familie aus Bhuj hat dieses Netzwerk von Kunsthandwerkerinnnen gegründet, dem heute fast 3.000 Frauen aus knapp 100 Dörfern angehören. Chandaben Shroff zeigte so vielen Familien einen Weg aus der Armut, sie wurde – als eine von 20 Frauen, mit dem Ehrentitel Tochter Indiens ausgezeichnet.
Verpflegung: Frühstück

9. Tag: Fahrt nach Gondal

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Gondal Orchard Palace

Weiterfahrt auf der Gujarat Privatreise nach Gondal, heute ein eher verschlafener Ort. Im frühen 20. Jahrhundert war Gondal Zentrum eines der fortschrittlichen indischen Fürstentümer, dessen Herrschergeschlecht sich bis auf den Gott Krishna herleitet. Sir Bhagwatsinhji, der 20. König der Dynastie, machte sich als Sozialreformer ebenso einen Namen wie als Gesetzgeber, Mediziner und Verfasser der ersten Grammatik der in Gujarat gesprochenen Sprache.
Von seiner Technikbegeisterung zeugt eine umfangreiche Sammlung von Oldtimern und ein Eisenbahnzug mit noblen Salon-, Speise- und Schlafwagen, die im Garten des Orchard Palace zu bewundern sind.

Der Akshardham Tempel der einflussreichen und wohlhabenden Swami Nararayn-Sekte (die in London den größten Hindu-Tempel außerhalb Indiens errichtet hat) ist eine viel besuchte Pilgerstätte und ein Beispiel für die Gewinnbringende Verbindung von Geschäftstüchtigkeit und Spiritualität.
Verpflegung: Frühstück

10. Tag: Tagestour nach Junagadh

Gujarat Privatreise
Mahabat Maqbara in Junaghad

Tagestour während der Gujarat Privatreise nach Junagadh: Das Gebiet des hiesigen Herrschers hat sich erst nach der Unabhängigkeit der indischen Union angeschlossen. Weil der moslemische Nawab (Herrschertitel) sein kleines Reich Pakistan eingliedern wollte, fand eine Abstimmung über die Zugehörigkeitsfrage statt. Die hinduistische Bevölkerungsmehrheit stimmte für Indien. Der letzte Nawab von Junagadh flüchtete daraufhin nach Pakistan. Hauptsehenswürdigkeit im Ort selbst sind die Maqbara Mausoleen: Dort liegen die Nawabs, die letzten Herrscher Junagadhs, begraben.

Die Stadt wird überragt vom uralten Uparkot-Fort mit einer bewegten Geschichte. Zu sehen sind außer den mächtigen Mauern eine riesige Kanone, eine Moschee, zwei Zisternen und aus dem vierten nachchristlichen Jahrhundert stammende buddhistische Höhlentempel. In über 1000 Jahren wurde die Festung 16-mal vergeblich belagert – die beiden Stufenbrunnen innerhalb der Mauern lieferten genügend Wasser, um nicht nur die Bewohner, sondern auch Pferde und Elefanten innerhalb der Mauern zu versorgen.
Verpflegung: Frühstück

11. Tag: Fahrt über Jetpur zum Gir-Nationalpark

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Löwe im Gir Nationalpark

Fahrt während der Gujarat Privatreise nach Jetpur. Der Ort ist ein Zentrum der handwerklichen Stoffproduktion in Gujarat und vor allem für seine Färbereien und den Blockdruck berühmt. Die traditionellen Muster wurden in Holzblöcke geschnitzt und seit Generation auf Stoffbahnen gestempelt. Nach der Besichtigung einer Werkstatt fahren Sie weiter zum Gir-Nationalpark in Sasan Gir.

Das Schutzgebiet, ist das letzte Refugium des asiatischen Löwen. Neben den etwa 300 Löwen bieten die Trockenwälder von Gir auch Lebensraum für eine ähnlich große Population von Leoparden. Hauptbeutetiere der Großkatzen sind die gefleckten Axishirsche. Außerdem kommen im Gir Schutzgebiet Sambar-Hirsche, Nilgai-Antilopen, Wildschweine, Gazellen und Vierhornantilopen vor.
Die Löwenpopulation ist mit mittlerweile wieder rund 300 Tieren zwar immer noch sehr klein, aber doch zu zahlreich für das beschränkte Schutzgebiet, so dass viele Raubkatzen außerhalb des Parks nach Nahrung suchen. Selbst am rund 80 Kilometer entfernten Strand von Somnath wurden schon vereinzelt Löwen gesehen. Pläne, überzählige Löwen aus Gir in anderen Nationalparks Indiens neu anzusiedeln, scheiterten bisher am Veto der Landesregierung von Gujarat.
Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen

12. Tag: Morgens und abends Safaris

Gujarat Privatreise
Gir Nationalpark

Morgens und nachmittags unternehmen Sie während der Gujarat Privatreise Jeep-Safaris in den Nationalpark. Unterwegs Möglichkeit zum Besuch in Dörfern der einheimischen Volksstämme: Die Maladhari leben von der Viehzucht und führen bis heute ein Leben ganz im Einklang mit der Natur – auch mit den Löwen, obwohl die Großkatzen gelegentlich Rinder und Kamele reißen.

Die Sidhis sind eindeutig schwarzafrikanischer Herkunft. Ihre Vorfahren wurden im 19. Jahrhundert vom Nawab von Junagadh als Sklaven nach Indien gebracht und bei der Jagd auf Löwen als Fährtensucher und Treiber eingesetzt. Heute leben sie in Dörfern mitten im Schutzgebiet, sprechen das lokale Gujarati, bewahren aber viele afrikanische Traditionen.
Der Gir Nationalpark ist auch ein Paradies für Vogelfreunde. 284 verschiedene Vogelarten kommen hier vor
Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen

13. Tag: Fahrt über Somnath nach Diu

Gujarat Privatreise
Sonnentempel in Somnath

Fahrt auf der Gujarat Privatreise nach Somnath an der Küste von Gujarat. Der Sonnentempel von Somnath ist Shiva geweiht und liegt direkt am Meer. Das jetzige Bauwerk aus dem Jahre 1950 steht an der Stelle, an der bis zur Zerstörung durch Aurangzeb im Jahre 1706 ein Jahrtausende alter, legendenumwobener Tempel stand. Leider ist von diesen Legenden nicht mehr viel zu spüren, wenngleich der Tempel zu den zwölf wichtigen Schreinen der Shiva-Anhänger gehört. Im Tempel prägt heute religiöser Kommerz die Stimmung, während es am Strand wie auf einem Rummelplatz zugeht.

Nach einem kurzen Stopp geht es während der Gujarat Privatreise weiter nach Diu. Ein schmaler Meeresarm, über den eine Brücke führt, trennt Diu vom Festland. Die Grenzstation befindet sich mitten auf der Brücke. Diu gehörte bis 1961 (wie Goa) zum portugiesischen Kolonialreich. Portugiesische Einflüsse sind überall spürbar. Diu wird vor allem am Wochenende gerne von Gästen aus Gujarat besucht, denn während dort Alkohol tabu ist, werden in Diu Bier, Wein und Hochprozentiges ausgeschenkt. Weil kein Alkohol nach Gujarat ausgeführt werden darf, kommen vor allem am Wochenende etliche Inder zum Zechen nach Diu, was mitunter zu wenig appetitlichen Begegnungen führt.
Verpflegung: Frühstück

14. Tag: Besichtigungen und Freizeit am Strand

Gujarat Privatreise
Indische Touristen am Nagoa Beach Diu

Morgens besichtigen Sie während der Gujarat Privatreise die Altstadt und des Forts von Diu. Das imposante Diu-Fort erhebt sich auf einer Klippe direkt am Meer. Die weitläufige Anlage mit mächtigen Mauern, Wehrgängen und Wachtürmen wurde zwischen 1535 und 1541 erbaut und war lange verfallen. Derzeit werden einig Teile notdürftig restauriert. Von den Zinnen bieten sich tolle Ausblicke auf die See und auf die Vorburg auf einer kleinen Insel.

An die Zeit der Portugiesen erinnern zwei katholische Kirchen. Die St. Pauls Kirche aus dem 17. Jahrhundert wird heute noch als Gotteshaus genutzt. Die St. Thomas-Kirche wenige Meter daneben ist heute Museum. In der Altstadt am Fuß des Forts sind ebenfalls noch wenige (schlecht erhaltene) Gebäude aus der Kolononialzeit zu sehen. An Markttagen lohnt ein Bummel durch die Straßen, wo ein buntes Angebot an Obst, Gemüse aber auch Gebrauchsartikeln für den Alltag und Souvenirs liebevoll ausgebreitet wird.
Nachmittags Freizeit am Sandstrand von Nagao, der durch vereinzelte Fächerpalmen geprägt wird.
Verpflegung: Frühstück
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15. Tag: Fahrt nach Bhavnagar

Gujarat Privatreise
Straßenverkehr in Bhavnagar

Für die ca. 220 Kilometer lange Strecke von Diu nach Bhavnagar muss eine Fahrzeit von knapp vier Stunden während der Gujarat Privatreise kalkuliert werden. Die Straße führt durch eine ländliche Region von Gujarat, gelegentlich bieten sich Ausblicke auf die Küste. Bhavnagar hat eine berühmte Universität und ist ein Zentrum des indischen Diamantenhandels. Zahlreiche Schleifereien und andere Veredlungsbetriebe sind hier angesiedelt. Bedeutung als Touristenziel hat Bhavnagar wegen der Nähe zum Black Buck National Park in Velavadar und den Jain-Pilgerstääten von Palitana.
Verpflegung: Frühstück

16. Tag: Tagesausflug nach Palitana. Besichtigung der Jain-Tempelstadt

Träger in der Tempelstadt Palitana
Träger in der Tempelstadt Palitana

Frühmorgens  unternehmen Sie während Ihrer Gujarat Privatreise einen Tagesausflug nach Palitana . Hier thront auf dem Shetrunji Berg die heilige Tempelstadt der Jains. 3309 Stufen führen 600 Höhenmeter hinauf. Die Anstrengung lohnt sich aber, denn die Tempelanlage ist wirklich einmalig. Um dem Samsara, dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt, zu entgehen, gehört es zu den Pflichten der Jains, einmal in ihrem Leben einen Tempel zu stiften. So entstanden die vielen kleinen Tempel neben den hundert großen. Es sollen 863 Tempel sein. Dazu sind Tausende von Skulpturen zu sehen und mehr als 10.000 Padukas, in Stein gehauene Fußabdrücke der Jain-Lehrer.

Von hier oben hat man einen wunderbaren Ausblick auf die umliegende Gegend. Für den Aufstieg zum Gipfel braucht man etwa 1,5 Stunden. Man kann sich auch von Trägern auf den Hügel bringen lassen. Der Preis richtet sich nach dem Komfort des Trage-Stuhles und nach dem eigenen Gewicht.

Die Tempel wurden über einen Zeitraum von neun Jahrhunderten gebaut. Aus heimischem Marmor ist der Haupttempel der Anlage, der Adishvara (Adinatha). Der zweistöckige Tempel steht innerhalb einer mit kleineren Kapellen ausgestatteten Ummauerung und hat einen mit mehrfarbigem Marmor gepflasterten Hof. Seine hyperstilisierte Mandapa ist mit fein geschnitzten Statuen und wunderbaren Deckenornamenten versehen. Dieser am heiligsten Ort Shatrunjayas stehende Tempel gehört zu den schönsten des gesamten Komplexes. Nachmittags Rückfahrt nach Bhavnagar.
Verpflegung: Frühstück

17. Tag: Fahrt über Lothal nach Ahmedabad

Ausgrabungen eines Marktviertel aus der Harrapa Kultur in Lothal
Ausgrabungen eines Marktviertel aus der Harrapa Kultur in Lothal

Morgens fahren Sie während der Gujarat Privatreise nach Lothal, wo 1954 Ruinen einer Siedlung der Induskultur (ca. 2500 vor Christus) entdeckt wurden. In alten Zeiten lag hier ein lebhaftes und florierendes Handelszentrum, von wo aus Perlen, Edelsteine und wertvolle Schmuckstücke bis nach Vorderasien gehandelt wurden. Nach der Besichtigung kehren Sie zum Ausgangspunkt Ihre Reise, nach Ahmedabad zurück. Transfer zum Flughafen oder Beginn eines Anschlussprogramms.
Verpflegung: Frühstück

Gujarat Privatreise

17-tägige Individualreise ab/bis Ahmedabad / 16 Übernachtungen in Hotels Ihrer Wahl
Preisbasis: 2 Teilnehmer (Auf Wunsch planen und kalkulieren wir auch Programme für Einzelreisende)

Preise gelten immer pro Person

ReisezeitHotelkategorieDoppelzimmer
01.10.2018 – 30.09.2019Mittelklasse2.789 €
01.10.2019 – 30.09.2020gehobene Mittelklasse2.990 €

Gujarat Privatreise

Im Reisepreis enthalten

  • 16 Übernachtungen im Doppel- bzw. Einzelzimmer
  • Verpflegung wie im Detailprogramm beschrieben
  • Transfers im klimatisierten Fahrzeug mit Chauffeur
  • Reiseprogramm und Eintrittsgelder gemäß Detailprogramm
  • Lokale, Englisch sprechende Reiseleiter (den Aufpreis für deutsch sprechende Reiseleiter nennen wir Ihnen gerne auf Anfrage)
  • Betreuung durch unsere Partner-Agentur vor Ort
  • 24-Stunden erreichbare Telefonnummer im Reiseland
  • Notfall-Telefonnummer in Deutschland an Wochenenden und Feiertagen
  • Persönliche Infomappe mit allen wichtigen Daten für Ihre Reise

Gujarat Privatreise

Im Reisepreis nicht enthalten

  • Internationaler Flug (gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot)
  • Visagebühren – zur Botschaft
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Eventuell anfallende obligatorische Zuschläge für Weihnachten und Neujahr
  • Persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder und Kofferträgergebühren
  • Eventuell anfallende Foto- und Videogebühren
  • Optionale Ausflüge
  • Reiseversicherung

Alle Infos auf einen Blick

Reiseziel: Indien, Westindien
Reiseart: Individualreise
17 Tage / 16 Übernachtungen
Von-bis: Ahmedabad – Ahmedabad
Schwerpunkt: Aktivurlaub, Kultur & Geschichte, Land & Leute, Natur & Wildlife
Sprache: englisch

ab 2.789 €

Wir beraten Sie gerne

Das Comtour Team
Das Comtour Team (zum Vergrößern klicken)
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Telefon: 02054-95470 (Rückrufservice)
Fax: 02054-954711
E-Mail: info@comtour.de

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