• Sadhus in Orchha
  • Taj Mahal in Agra
  • Die Tempel in Khajuraho sind berühmt für die meist erotischen Darstellungen
  • Jahangir Mahal (Orchha Palace) in Orchha
  • Wasserloch  im Bandhavgarh Nationalpark

Individualreise Zentralindien

Kaleidoskop der Kulturen


Highlights

  • Hindu-Pilgerstätten in Omkareshwar, Maheshwa und Ujjain
  • Festungsstadt Mandu
  • Buddhistisches Weltkulturerbe in Sanchi
  • Steinzeitliche Höhlenmalerien in Bhimbetka
  • Besuch in vier spektakulären Nationalparks in Zentralindien
  • Erotische Tempelkunst in Khajuraho
  • Stadtpalast und Fort in Gwalior
  • Taj Mahal in Agra

 
Bei dieser Reise stehen allein vier Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes auf dem Reiseplan – die steinzeitlichen Höhlenmalereien von Bhimbetka, die buddhistischen Stupas von Sanchi, die erotische Tempelkunst von Khajuraho und das Taj Mahal in Agra. Die mystische Atmosphäre sagenhafter Pilgerorte und die faszinierenden Entdeckungen der unberührter Natur im Reich des Tigers runden das Programm ab.

Indore – Omkareshwar – Maheshwar – Mandu – Ujjain – Bhopal – Sanchi – Bhimbetka – Satpura NP – Pench NP – Kanha NP – Bandhavgarh NP – Khajuraho – Orchha – Gwalior – Agra – Delhi

1. Tag: Indore. Fahrt zum Pilgerort Omkareshwar und nach Maheshwar

Pilgerstätte Omkareshwar am NarmadaS-taudamm
Pilgerstätte Omkareshwar am NarmadaS-taudamm

Nach Ihrer Ankunft in Indore, Weiterfahrt nach Omkareshwar, einem der berühmtesten Pilgerorte Indiens. Die Tempel und heiligen Stätten liegen auf einer Insel am Zusammenfluss von Narmada und Kaveri. Die Insel hat die Form des heiligen Symbols Om, was dem Ort den Namen gab. Die Insel Omkareshwar mit dem der Palast des ehemaligen Maharajas von Omkareshwar ist vom Dorf aus über zwei Brücken erreichbar. Die Insel ist von einem etwa sieben Kilometer langen Pilgerweg durchzogen, den die hinduistischen Pilger abwandern und dabei Gebete zu Ehren Shivas rezitieren.

Danach Weiterfahrt nach Maheshwa. Die Stadt war schon zu Beginn der Hindu-Zivilisation ein wichtiges kulturelles und politisches Zentrum; sie wurde bereits in der Ramayana und Mahabharata unter ihrem früheren Namen – Mahishmati – erwähnt. Die Ghats (Badetreppen) am Ufer des Narmada Flusses werden von den mächtigen Mauern der Festung überragt und von kleinen Gedenktempeln geziert. Dem Andenken an Königin Ahilya Bai sind die Räume ihrer Residenz im Fort gewidmet. Maheshwar ist auch berühmt für Baumwoll-Saris einer Weber-Kooperative, die in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts von der Holkar-Familie zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit gegründet wurde.
Verpflegung: Mittag- und Abendessen

2. Tag: Maheshwar. Besichtigung: Fort, Rajwada, Ghats, Handwebereien

Ahilya Fort in Maheshwar
Ahilya Fort in Maheshwar

Besichtigungen in Maheshwar: Fort, Rajwada, Ghats, Handwebereien
Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen

3. Tag: Fahrt nach Mandu. Besichtung: Festung und Paläste, Weiterfahrt nach Dhar

Palast in der Festung Mandu
Palast in der Festung Mandu

Weiterfahrt zur einst königliche Stadt Mandu, im Mittelalter auch bekannt als „Stadt der Freude“. Noch heute spiegelt sich ihr damaliger Reichtum in verschiedenen historischen Gebäuden wieder. Das berühmte Fort ist von einer 64 km langen mächtigen Mauer mit zehn Toren gesichert und gilt als weltweite größte Festungsanlage. Die gewaltige Stadtanlage innerhalb der Mauern birgt die Ruinen von 75 prachtvollen Bau- und Kunstdenkmälern, Moscheen, Palästen und Pavillons.

Besichtigung von Mandu. Die Stadt liegt innerhalb einer 40 Kilometer langen Befestigungsruine, in der es noch einige erhaltene Tore gibt. Die meisten Fürstenhäuser sind Ruinen. Geprägt wird die Stadt von den vielen Herrschermausoleen mit den typischen Zwiebelhauben. Sehenswert ist die Große Moschee, die Jami Masjid und die Wallfahrtsstätte Nilkanth, die dem Gott Shiva gewidmet ist. Weiterfahrt nach Dhar.

Dhar war einst Fürstenstaat der Central India Agency von Britisch-Indien. Der Jhira Bagh Palast wurde 1860 von Maharaja Ananad Rao Puar III als Gästehaus für ausländische Besucher gebaut. Bis 1943 logierten hier britische Offiziere, General-Gouverneure und Vizekönige. Dann machte der letzte Herrscher von Dhar, Maharaja Ananad Rao Puar IV, den Palast zu seinem privaten Wohnsitz und ließ das Anwesen im Art Deco- und Bauhaus-Stil renovieren. Seit kurzem ist der Jhira Bhag Palace ein nostalgisches Heritage Hotel mit großzügigen Suiten. Übernachtung in Dhar.
Verpflegung: Frühstück

4. Tag: Fahrt nach Indore. Unterwegs Besichtigungen in Ujjain

Frauen beim waschen der Wäsche in Ujjain
Frauen beim waschen der Wäsche in Ujjain

Weiterfahrt nach Ujjain. Ujain an den Ufern des Flusses Shipra ist eine der sieben heiligen Stätten der Hindus, wo alle 12 Jahre im Wechsel mit Haridwar, Allahabad und Nasik die Kumbh-Mela, das größte indische Bade- und Reinigungsfest, stattfindet. Die nächste Kumbh Mela in Ujjain findet 2016 statt. Dazwischen gibt es kleinere Melas. Aber auch während der übrigen „festivalfreien“ Zeit strömen täglich Tausende von Pilgern in die Stadt. Hauptziel ist eine unterirdische heilige Quelle im Mahakaleshwar Tempel, aus der ein Lingam (Phallus-Symbol des Gottes Shiva) ragt.

Besichtigung von Ujjain: Selbst an weniger gut besuchten Tagen muss man hier mit Wartezeiten rechnen, wenn die Gläubigen in langen Schlangen zum Allerheiligsten drängen.
Weitere religiöse Fixpunkte sind der Mangalnath Tempel auf dem hinduistischen Nullmeridian (nach hinduistischen Lehre Geburtsort des Planeten Mars) sowie der Sandipani Ashram, wo der Legende nach Gott Krishna, sein Bruder Balaram und ihr Freund Sudama 64 Tage lang vom Guru Sandipani unterwiesen wurden.

Ein Kuriosum ist der etwas außerhalb von Ujjain gelegene Kal-Bhairava Tempel. Die Verehrer bringen Schapsfläschchen mit, die der Priester unter Gesängen zur Hälfte in eine Schale gießt und dem Gott an den Mund setzt, und dieser trinkt die Schalen leer. Den Rest des Alkohols nimmt der Spender wieder mit. Angeblich verschwindet der dem Gott eingeflößte Schnaps im Inneren der Statue spurlos.

Ausgrabungen nördlich von Ujjain förderten Spuren menschlicher Besiedlung aus dem 8. Jahrhundert v. Chr. zu Tage. An den langen Ghats (Badetreppen) erinnert die Atmosphäre stark an das Treiben in der heiligen Stadt Varanasi. Weiterfahrt nach Indore.
Verpflegung: Frühstück

5. Tag: Fahrt nach Bhopal

Basar in Bhopal
Basar in Bhopal

Weiterfahrt nach Bhopal. Der Name Bhopal steht weltweit für eine verheerende Industrie-Katastrophe: Am 3. Dezember 1984 wurden im Werk der US-Firma Union Carbide rund 40 Tonnen Methylisocyanat (MIC) in die Atmosphäre freigesetzt. Durch diese Katastrophe starben nach offiziellen Angaben 1600 Menschen sofort und rund 6000 weitere an den unmittelbaren Nachwirkungen. Bis heute summiert sich die Zahl der Opfer auf mindestens 20.000 Personen. Trotzdem ist Bhopal heute eine sehenswerte Stadt: Sehenswert ist die im Altstadtviertel aufragende Jami Masjid. Die Moschee mit ihren roten Sandsteinmauern und gedrungenen Minaretten wurde im Jahre 1837 auf Veranlassung von Qudsia Begum (1801-1881), der ersten Herrscherin von Bhopal erbaut.

Im Osten der Stadt steht die Moti Masjid, eine 1860 von Qudsias Tochter Sikander Begum (1818-1858) errichtete Perlen-Moschee. Bemerkenswert sind ihre schlanken Minarette mit goldenen Spitzen und Sandsteinkuppeln.
Das eindrucksvollste Bauwerk der Stadt ist die Taj-Ul-Masjid. Die größte Moschee Indiens mit kolossalen pinkfarbenen Minaretten, die hoch über das Stadtbild hinausragen, trägt nicht zu Unrecht den Beinamen „Mutter aller Moscheen“.

Unbedingt sehenswert ist das an der Ostküste des Sees auf einem Hügel gelegene Adivasi-Zentrum, das in natürlicher Umgebung das Leben der indischen Stämme zeigt, ohne dabei wie ein menschlicher Zoo zu wirken. Angeschlossen ist ein Museum. Touristische Bedeutung hat Bhopal vor allem als idealer Ausgangspunkt zu den Weltkulturerbe-Stätten Sanchi und Bhimbetka sowie den Höhlentempeln von Udaygiri. Übernachtung in Bhopal
Verpflegung: Frühstück

6. Tag: Bhopal. Besichtigung von Udaigiri, Sanchi und Bhopal

Stupa im Weltkulturerbe Sanchi
Stupa im Weltkulturerbe Sanchi

Tagesausflug nach Udaigiri und Sanchit. In Udairgiri besuchen Sie die berühmten Höhlentempel und die Heliodorus-Säule, die im Jahr 140 nach Chr. von einem griechischen Botschafter aus Taxili (heute Pakistan) gestiftet wurde. Die Säule wird von der lokalen Bevölkerung zu mysteriösen Riten genutzt. In Vollmondnächten wird jemand an die Säule gekettet und gewinnt dadurch Kräfte, um böse Geister auszutreiben. Wenn eine Austreibung erfolgreich war, wird ein Nagel in den Stamm eines mächtigen Tamarindenbaums getrieben, an dem eine Limette, ein Stück Kokosnus und eine rote Schnur befestigt werden, die den besiegten Dämon symbolisieren.

Danach Weiterfahrt nach Sanchi. Auf einem Hügel in der Nähe der kleinen Ortschaft Sanchi stehen die ältesten buddhistischen Stupas Indiens. Sie sind über 2000 Jahre alt. Stupas symbolisieren im Buddhismus den heiligen Baum des Lebens und der Erleuchtung. Seit 1989 zählen die Monumente von Sanchi zum Weltkulturerbe der UNESCO. Rückfahrt nach Bhopal.
Besichtigung der Taj-Ul-Masjid, der größten Moschee Asiens und Bummel durch die engen Gassen des Chowk, des Marktes in der historischen Altstadt von Bhopal.
Verpflegung: Frühstück

7. Tag: Höhlenmalereien in Bhimbetka. Fahrt zum Satpura Nationalpark

Steinzeitliche Höhlenmalerei im Weltkulturerbe Bhimbetka
Steinzeitliche Höhlenmalerei im Weltkulturerbe Bhimbetka

Weiterfahrt nach Bhimbetka. 2003 wurden die Felshöhlen von Bhimbetka zum Weltkulturerbe ernannt. Sie liegen am Rand der Vindhyachal-Berge nördlich der Bergketten des Satpuragebirges. Die gesamte Gegend ist von dichten Wäldern bedeckt. Mehr als 700 solcher Grotten konnten bisher identifiziert werden. Davon befinden sich 243 in der Gruppe Bhimbetka und 178 in der Lakha Juar Gruppe.

Archäologische Untersuchungen offenbarten eine kontinuierliche Besiedlung durch Steinzeitkulturen vom Mesolithikum bis zur Mittelsteinzeit, sowie die ältesten Steinmauern und Fußböden der Welt. Die ältesten Felszeichnungen stammen vermutlich aus der Mittelsteinzeit. Eine grobe Datierung der Funde wurde durchgeführt, während eine detaillierte Altersfeststellung noch aussteht. Besichtigung der Höhlenmalereien von Bhimbetka. Danach Weiterfahrt nach Satpura.

Verpflegung: Frühstück und Abendessen

8. Tag Safaris im Satpura Nationalpark

Lippenbär im Satpura Naitionalpark
Lippenbär im Satpura Naitionalpark

 

Der Satpura Nationalpark bildet zusammen mit den benachbarten Schutzgebieten von Bori und Panchmarhi ein einzigartiges Ökosystem, das sich über mehr als 427 km² erstreckt. Das Gelände ist extrem schroff und zerklüftet und reicht von flachen Niederungen bis zum Scheitel des Dhoopgarh, mit 1.400 Metern der höchste Berg der Gegend.
Sandsteingipfel wechseln mit engen Schluchten und dichten Wäldern ab. Der Nationalpark ist vergleichsweise wenig besucht und bietet deshalb einmalige Begegnungen mit einer Vielzahl von Tieren, wovon Tiger, Leoparden und Wildhunde die spektakulärsten sind, die hier reichlich Beute finden. Frühmorgens und spätnachmittags fahren Sie mit dem Jeep in den Nationalpark.

Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen

9. Tag: Fahrt zum Pench Nationalpark

Wildhund im Nationalpark
Wildhund im Nationalpark

Weiterfahrt zum Pench Nationalpark. Der Pench National Park, der sich entlang des Pench Flusses über 275 Quadratkilometer grenzübergreifend in Madya Pradesh und Maharashtra erstreckt, kann mit einigem Recht auch als Originalschauplatz von Rudyard Kipling Dschungelbuch angesehen werden. In relativ kurzer Zeit ist es gelungen, einen sicheren Lebensraum für die Großkatzen zu schaffen. Daneben kommen Leoparden, Wildhunde, Wölfe und Bären vor. Ein großer Bestand von Grasfressern vom mächtigen Gaur (indischer Bison) über Wildschweine, Muntjaks, Vierhornantilopen bis zu großen Herden flinker Axis-Hirsche sorgen dafür, dass die Räuber genug Nahrung finden. Über 280 Vogelarten, darunter verschiedene Arten seltener Geier können in Pench beobachtet werden.
Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen

10. Tag: Safaris im Pench Nationalpark

Pause bei der Safari in Pench
Pause bei der Safari in Pench

Der heutige Tag steht im Zeichen der Tierbeobachtungen im Pench Nationalpark.

Frühmorgens erwarteten Sie Tee und Kekse, bevor Sie zur Morgenpirsch aufbrechen. Danach kehren Sie zum Frühstück zurück in Ihr Hotel. Am Nachmittag erwartet Sie wieder der Jeep und Sie fahren zum zweiten Mal an diesem Tag in den Nationalpark.
Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen

11. Tag: Fahrt zum Kanha Nationalpark

Barasingha (Zackenhirsch) im Kanha Nationalpark
Barasingha (Zackenhirsch) im Kanha Nationalpark

Weiterfahrt zum Kanha Nationalpark. Kanha ist einer der bekanntesten Nationalparks Indiens und wird deshalb auch oft als Originalschauplatz von Kiplings Dschungelbuch bezeichnet. Der Park besitzt eine gute Tigerpopulation. Eine Besonderheit des Parks ist das letzte wildlebende Vorkommen des Hochland-Barasingas (Cervus duvauceli branderi), einer Unterart des Barasinghahirsches, die nur hier vorkommt. Neben dem Barasingha leben noch drei weitere Hirscharten in diesem Gebiet. Weitere größere Säugetiere des Parks sind Rhesusaffe, Goldschakal, Bengalfuchs, Indischer Fischotter, Honigdachs, Kleine Indische Zibetkatze, Indischer Mungo, Indische Rotmanguste, Streifenhyäne, Rohrkatze, Bengalkatze, Fleckenkantschil, Indisches Schuppentier, Palmenhörnchen, Indisches Stachelschwein und Schwarznackenhase. In einer Ecke des Parks jagen auch noch einige Meuten die sehr selten gewordenen indischen Wölfe. Übernachtung in Kanha.
Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen

12. Tag: Safaris im Kanha Nationalpark

Foto-Safari
Foto-Safari

Heute besuchen Sie zweimal den Kanha Nationalpark mit dem Jeep, morgens und nachmittags. Übernachtung in  Kanha.
Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen

13. Tag: Fahrt zum Bandhavgarh Nationalpark

Tiger im Bandhavgarh Nationalpark
Tiger im Bandhavgarh Nationalpark

Weiterfahrt zum Bandhavgarh Nationalpark. Bandavgarh ist das einstige Jagdgebiet des Maharajas von Rewa, es genießt seit 1968 Nationalpark-Status. 1994 wurde das ca. große 450 Quadratkilometer große Areal zum Tigerschutzgebiet erklärt. Die Aussichten, einen Tiger zu Gesicht zu bekommen, sind hier außerordentlich gut. Im Herzen des Parks gibt es eine Vielfalt von wild lebenden Tieren, wie beispielsweise Nilgai-Antilopen, Wildschweine, Schakale, Gaur, Sambar-Hirsche und Stachelschweine, dazu viele Vogelarten.

Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen

14. Tag: Safaris im Bandhavgarh Nationalpark

Lesser Adjutant, ein Vewandter des Marabous, in Bandhavgarh-Nationalpark
Lesser Adjutant, ein Vewandter des Marabous, in Bandhavgarh-Nationalpark

Bandhavgarh ist die Heimat der weißen Tiger. 1915 fing der Maharaja von Rewa ein weißes Tigerjunges und hielt es bis zum Tod. Dann ließ er es präparieren und schickte es als Geschenk an den englischen König Georg V.
Maharaja Shir Martand Sing fing auf der Tigerjagd ebenfalls ein weißes Tigerbaby. Er ließ es an seinen Hof bringen, aber es konnte fliehen. Nachdem es erneut eingefangen wurde, erhielt es den Namen Mohan und wurde mit größter Fürsorge aufgezogen. Der Maharaja hoffte, als erster Mensch der Welt weiße Tiger züchten zu können.

Als Mohan ausgewachsen war, wurde er mit einer normalen Bengaltigerin gepaart. Das Tigerweibchen bekam mehrere Male Junge, aber immer nur normal gefärbte. Dann paarte der enttäuschte Maharadscha den Tiger Mohan mit einer seiner Töchter. Der Wurf bestand aus vier weißen Tieren. Die Mischung des Erbgutes hatte zum Erfolg geführt. Seitdem wurde bei der Zucht von weißen Tigern immer wieder Inzucht betrieben. Die Folgen davon sind verkrümmte Knochen, verkürzte Beine, schielende Augen. Daraus zogen Fachleute für Tigerzucht den Schluss, dass es sicherer ist, weiße Tiger mit gelben zu kreuzen und dann ihre Nachkommen zu paaren, woraus sich weiße Tigerbabys ergeben können. Inzwischen gibt es weltweit 160 weiße Tiger, die alle auf Mohan zurückgehen. Morgens und nachmittags Safari ins Schutzgebiet von Bandhavgarh.
Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen

15. Tag: Safaris im Bandhavgarh Nationalpark

Vushnu auf der Schlange schlafend. Skulptur im Bandhavgarh Nationalpark
Vushnu auf der Schlange schlafend. Skulptur im Bandhavgarh Nationalpark

Morgens und nachmittags Safari ins Schutzgebiet von Bandhavgarh.
Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen

16. Tag: Fahrt nach Khajuraho

Kandariya Mahadeva Tempel
Kandariya Mahadeva Tempel

Weiterfahrt nach Khajuraho. Als die Weltöffentlichkeit Ende des 19. Jahrhunderts von den Tempeln in Khajuraho erfuhr, die bis dahin nur der lokalen Bevölkerung bekannt waren, wurde ernsthaft diskutiert, die Bauwerke völlig zu zerstören. Zu sehr waren die Europäer von den drastischen erotischen Darstellungen schockiert. Heute gelten die Tempel von Khajuraho als Weltkulturerbe der Menschheit.
Verpflegung: Frühstück

17. Tag: Khajuraho. Besichtigung der Tempel

Figuren an den Erotik-Tempeln
Figuren an den Erotik-Tempeln

Besichtigung der Tempelanlagen, die nur wenige Fußminuten vom Ortskern entfernt liegen. Einen Besuch lohnt auch das alte Dorf Khajuraho mit seinen traditionellen sozialen Strukturen und alten Häusern.
Verpflegung: Frühstück

18. Tag: Fahrt nach Orchha. Besichtigungen

Jahangir Mahal Palast in Orchha
Jahangir Mahal Palast in Orchha

Weiterfahrt nach Orcha. Besichtigung von Orcha: Die heute unbedeutende Ortschaft wurde im 16. Jahrhundert gegründet und vereint eine große Zahl unterschiedlichster Stilrichtungen. Besonders imposant ist der Jehangir Mahal Palast, von dessen oberen Stockwerken aus sich ein grandioser Blick über die Landschaft bietet. Der Palast wurde eigens für den Besuch von Kaiser Jehangir im Jahr 1606 gebaut und seither nie wieder bewohnt.
Verpflegung: Frühstück

19. Tag: Fahrt nach Gwalior über Datia und Sonagiri. In Gwalior Besichtigung

Man Singh Palast im Fort von Gwalior
Man Singh Palast im Fort von Gwalior

Weiterfahrt nach Gwalior. Um die Gründung Gwaliors rankt sich eine schöne Legende: Der unheilbar an Lepra erkrankte Fürst Suraj Sena jagte einst auf dem steilen Felsen Gopagiri. Durstig geworden, bat er einen meditierenden Sadhu um einen Schluck Wasser. Die dargebotene Erfrischung löschte nicht nur den Durst, sondern bewirkte auch die sofortige Heilung der Krankheit. Aus Dankbarkeit errichtete Suraj Sena ein Fort und erweiterte den Teich, aus dem er den heilenden Trank erhalten hatte, zum heute noch existierenden Suraj Kund. Mit dem Bau des Forts begann dann eine wechselvolle Geschichte von Verteidigung und Eroberung.

Die Festung steht auf einer Klippe aus Sandstein und erhebt sich 91 Meter über die umliegende Ebene. Der Aufstieg zu diesem mittelalterlichen Bollwerk, mit dessen Bau im 5. Jahrhundert begonnen wurde, führt durch sechs große mit Skulpturen geschmückte Tore. Rings um die Grundmauern der Festung sind riesengroße Tithankara (Jain Heilige) Statuen zu sehen. Innerhalb der Festungsmauern befinden sich Paläste, Tempel und Zisternen. Das imposanteste Gebäude des Gwalior Forts ist der Man Mandir Palast. Besichtigungen des Gwalior Forts mit dem Man Mandir Palast und Museum.
Verpflegung: Frühstück

20. Tag: Fahrt nach Agra. Besichtigung: Taj Mahal, Rotes Fort

Taj Mahal in Agra
Taj Mahal in Agra

Weiterfahrt nach Agra, berühmt für das märchenhafte Taj Mahal. Eine weit verbreitete Legende besagt, dass ursprünglich noch ein gleiches Bauwerk aus schwarzem Marmor als Mausoleum für Shah Jahan selbst auf der anderen Seite des Flusses Yamuna geplant war, das aber nicht verwirklicht wurde. Shah Jahan wurde von seinem Sohn Muhammad Aurangzeb Alamgir entmachtet und verbrachte den Rest seines Lebens als Gefangener. 1666 wurde er neben seiner Gattin beigesetzt. Sein Grab zerstört dabei die Symmetrie des Gebäudes, was als Beleg dafür gilt, dass er tatsächlich vorhatte, sich ein eigenes Grabmal zu errichten. Besichtigung Taj Mahal und Rotes Fort.
Verpflegung: Frühstück

21. Tag: Fahrt nach Delhi

Weiterfahrt nach Delhi. Transfer zum Flughafen
Verpflegung: Frühstück

21-tägige Individualreise ab Indore bis Delhi / 20 Übernachtungen in Hotels Ihrer Wahl
Preisbasis: 2 Teilnehmer (Auf Wunsch planen und kalkulieren wir auch Programme für Einzelreisende)

Preise gelten immer pro Person

SaisonHotelkategorieDoppelzimmer
01.10.2018 – 30.05.2019Luxusklasse5.300 €

Im Reisepreis enthalten

  • 20 Übernachtungen im Doppel- bzw. Einzelzimmer
  • Verpflegung wie im Detailprogramm beschrieben
  • Transfers im klimatisierten Fahrzeug mit Chauffeur
  • Reiseprogramm und Eintrittsgelder gemäß Detailprogramm
  • Lokale, Englisch sprechende Reiseleiter (den Aufpreis für deutsch sprechende Reiseleiter nennen wir Ihnen gerne auf Anfrage)
  • Betreuung durch unsere Partner-Agentur vor Ort
  • 24-Stunden erreichbare Telefonnummer im Reiseland
  • Notfall-Telefonnummer in Deutschland an Wochenenden und Feiertagen
  • Persönliche Infomappe mit allen wichtigen Daten für Ihre Reise

Im Reisepreis nicht enthalten

  • Internationaler Flug (gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot)
  • Visagebühren – zur Botschaft
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Eventuell anfallende obligatorische Zuschläge für Weihnachten und Neujahr
  • Persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder und Kofferträgergebühren
  • Eventuell anfallende Foto- und Videogebühren
  • Optionale Ausflüge
  • Reiseversicherung

Alle Infos auf einen Blick

Reiseziel: Zentralindien
Reiseart: Individualreise
21 Tage / 20 Übernachtungen
Von-bis: Indore – Delhi
Schwerpunkt: Familienfreundlich, Kultur & Geschichte, Land & Leute, Natur & Wildlife
Sprache: englisch

ab 5.300 €

Wir beraten Sie gerne

Das Comtour Team
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