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Gruppenreise Indien

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Big Five Indiens – eine Reise zu Tigern, Leoparden, Lippenbären, Wildhunden und Wildrindern

14 Übernachtungen / 15 Tage vom 16. 02.- 02. 03. 2019

Frankfurt oder München – Mumbai – Nagpur – Tadoba Nationalpark – Pench Nationalpark – Satpura Nationalpark – Bhopal – Delhi – Frankfurt oder München

Highlights

  • Geheimtipp Nationalpark Tadoba und Satpura
  • Jeep- und Boots-Safaris ins Schutzgebiet
  • Tiger, Leoparden, Lippenbären, Wildhunde und Goldschakale
  • Eine reiche Vogelwelt
  • Erfahrene Reisebegleitung aus Deutschland



Tourverlauf "Big Four in Indien"

Tourverlauf „Big Five in Indien“

Nicht nur mit Blick auf die Bevölkerung, Ausdehnung, sprachliche und religiöse Vielfalt ist Indien ein Land der Superlative. Eigentlich gibt es viele Indien. Natur und Landschaften inbegriffen. Das Wort Dschungel (Jangal) stammt aus der Hindi-Sprache und bedeutet Wald. Seit den siebziger Jahren ein globales Vorbild beim Artenschutz. Den Anfang machten die Tiger (Project Tiger). Heute bewahren Naturschutzgebiete und Nationalparks landesweit eine überaus reiche Flora und Fauna. Gebirge, Regenwälder, Savannen, Wüsten und Feuchtgebiete bieten vierzig Großwildarten, über 1.200 Brutvogelarten (176 endemisch) und einem Zehntel aller Reptilien/Amphibien geeignete Lebensräume. Elefanten, Gaur, Axis, Sambar und Barasingha  zeigen stabile Bestände. Antilopen und Affen halten sich fast überall auf. Zu den seltenen Erlebnissen gehören Begegnungen mit Tigern, Leoparden, Lippenbären oder Wildhunden. Zwar gibt es keine festen Sprechstunden, doch gerade die weniger bekannten Nationalparks Tadoba, Pench und Satpura versprechen Beobachtungen, die anderswo nicht zu erwarten sind. Eine besondere Naturreise auf ausgefeilter Route. Ein ungewöhnliches Indienerlebnis, die Big Five Indiens.

Die COMTOUR-Gruppenreisen sind feste Programme zu bestimmten Terminen, deren Tourverläufe nicht individuell veränderbar sind. Sie können jedoch durch individuelle Anschlussprogramme vor und nach der Reise ergänzt werden.

Selbstverständlich können Sie aber auch das Programm einer Gruppenreise als individuelle Privatreise buchen, zu Ihrem Wunschtermin. In diesem Fall sind individuelle Änderungen möglich. Bitte sprechen Sie uns darauf an, damit wir Ihnen ein entsprechendes Angebot unterbreiten können.

1. Tag: Flug Frankfurt oder München nach Mumbai

Beginn der Reise „Big Five Indiens“ mit dem Flug von Frankfurt oder München nach Mumbai.


2. Tag: Nagpur und Tadoba Nationalpark

Ein Lippenbär im Tadoba Nationalpark

Ein Lippenbär im Tadoba Nationalpark

Am Vormittag kommen Sie in Napur an. Hier erwartet Sie das Fahrzeug, das Sie zum Tadoba Nationalpark bringt. An einem kleinen See abseits des Dorfes Maasal überrascht die erste Unterkunft mit komfortabler Gastlichkeit. Der Auftakt könnte nicht angenehmer verlaufen. Nach langer Anreise aus Deutschland und damit verbundener Umstellung dürften bis zum Mittag Erholung und Entspannung angebracht sein. Nachhaltigkeit wird hier gelebt. Die Küche beeindruckt mit schmackhaften regionalen und lokalen Gerichten, die freundlichen Mitarbeiter stammen bis auf wenige Ausnahmen aus dem Umland.

Balkon Bamboo Forest Lodge

Balkon Bamboo Forest Lodge

Am frühen Nachmittag Beginn des Abenteuers Tadoba Nationalpark. Ohne großes Aufsehen konnte sich das Gebiet durch konsequente Unterschutzstellung seit 1955 entwickeln. Einen entscheidenden Schub erfuhr der Park durch die Einbeziehung in das Projekt Tiger. Zwei unterschiedlich beschaffene Rechtecke bilden das Herz des Nationalparks, der zusammen mit Tadoba Andhari Tiger Reserve. Die Chancen zur Wildbeobachtung stehen denen international berühmter Parks mit entsprechend hohem Besucheraufkommen nicht nach. Im Gegenteil! Mit mehr Gelassenheit und einer geringeren Anzahl an Fahrzeugen geht es üblicherweise hier zu.

Jeeps im Nationalpark

Jeeps im Nationalpark

Von den drei wichtigen Eingängen in das Schutzgebiet befinden sich für die Pirschfahrten mit offenen Geländewagen zwei in Reichweite der Lodge. Den Auftakt dürfte das 6 Kilometer entfernte Kolara Gate machen. Mit Fahrer, kundigem Naturführer (Naturalist) und einem Parkwildhüter (so die Vorschrift!). Kurioserweise stauben die Pisten im Tadoba Park mehr als anderswo. Andererseits zieht sich ein schmales, gepflegtes Asphaltband am Tadoba See entlang bis zum Forstcamp an der Grenze zum Nachbarstaat. Die nächsten Tage stehen morgens und nachmittags ganz im Zeichen der landschaftlichen Schönheiten und naturkundlichen Schätze des Parks. Woran auch der zweite Zugang, das Navegaon Gate (30 Fahrminuten auf nur teilweise geteerten Nebenwegen), seinen Anteil haben wird. Erst seit zwei Jahren überhaupt zugänglich, mit gänzlich anderer Topografie. Ein „offener Geheimtipp“. Spätestens mit Einbruch der Dunkelheit Rückkehr zur Unterkunft. Tadoba dürfte einen Eindruck verschafft haben, was an großen und kleinen Begegnungen mit etwas Glück denkbar ist.

Verpflegung: Mittag- und Abendessen


3. & 4. & 5. Tag: Zweimal täglich Jeepfahrten ins Schutzgebiet von Tadoba

Wildrind im Dschungel

Wildrind im Dschungel

Die beiden Tage stehen ganz im Zeichen der Erkundungen im Nationalpark. Die lichten Tropenwälder mit ihren beachtlichen Teakholz Vorkommen und Bambushaine konnten aufgrund der frühen Schutzmaßnahmen erhalten werden. Einige Seen wie der Irai Lake sind Heimat von Krokodilen. Das erstaunliche Spektrum an Landschaftsräumen schafft einer reichen Tier- und Pflanzenwelt geeignete Lebenslagen. Die ausgedehnte Hügellandschaft ist stets für Überraschungen gut. Außerhalb der wenigen Forstcamps darf während der Pirschfahrten im offenen Jeep nicht ausgestiegen werden! Es sind die unerwarteten Momente und Anblicke, auf die sich Parkbesucher  freuen können. Da wäre zuvorderst der Tiger als „König der Tiere“. Die Zahlenangaben schwanken. Fünfzig dürften mindestens zutreffend sein.  Auch Leoparden sind im Park zuhause. Sie aufzuspüren und zu sichten, wird in den bewaldeten Gebieten nicht einfach sein. Zu den Besonderheiten zählen die scheuen Wildhunde und raren  Lippenbären (Melursus ursinus). Sehr verbreitet sind die Beutetiere der eleganten Großkatzen, zu denen Rotwildarten und Antilopen gehören. Die größte Rotwildart ist der einzelgängerisch oder in Kleingruppen lebende Sambar (Cervus unicolor), der bis zu 300 Kilogramm wiegen und dessen Geweih 120 Zentimeter lang werden kann. Kleiner und geselliger sind Axis Hirsche (Axis axis), die sich häufig in Herden aufhalten und von Languren begleitet werden. Auch das indische Wildrind (Gaur) fehlt nicht. Man muss kein gelernter Vogelkundler sein, um an den gefiederten Vertretern im Park Gefallen zu finden. Fast ohne Zutun lassen sich unauffällige und herrlich bunte Vögel zwischen Zweigen oder freien Flächen blicken. Im März/April fallen die weißen Blüten des Mahua Baumes herab. Der süße Nektar zählt zu den Leibspeisen der zottigen, leider auch stark gefährdeten Lippenbären. Nicht verwunderlich, dass sich zudem eine Reihe seltener Schmetterlinge einfindet.

Wildhunde in freier Wildbahn

Wildhunde in freier Wildbahn

Generell dürfen nur lizensierte Geländefahrzeuge die einzelnen Zugänge (Gates) jeweils halbtags passieren.  Der Parkaufenthalt macht näher mit den Zeichen der Natur bekannt: Spuren, Geräusche, Pflanzen und Tiere, die nur als Ganzen überdauern. Kamerafallen verdeutlichen, wie sehr die Bewohner des Parks „Gewohnheitstiere“ sind. Einheimische Dorfbewohner offenbaren, wie die Menschen dieser Gegend seit alters her in und mit der Wildnis gelebt haben, dass Maßnahmen notwendig sind, ihre Bedürfnisse und die Notwendigkeiten des Naturschutzes unter einen Hut zu bringen. Im Park gibt es für Profis gut getarnte Verstecke (Hides), in denen man sich mit der Kamera auf die Lauern legen kann. Die wenigen Anwesen, die sich noch innerhalb des Reservats befinden, werden langfristig in Randbereiche umgesiedelt. Kein leichter Schritt für die Betroffenen, die sich nur schweren Herzens darauf einlassen (müssen). Ihre Lebensweise wird eine völlig andere sein; es bedarf neuer Chancen zum Broterwerb. Honigernte, Pflanzensammeln und Holzeinschlag fallen weg. Felderwirtschaft und Viehzucht treten außerhalb des Parks an ihre Stelle. Es gibt auch Erfolgsgeschichten. Einstige Wilderer, die als Fährtenleser, als ausgezeichnete Beobachter und Betreuer der im Gelände angebrachten Kameras einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz leisten. Sie kennen die Routen der großen Katzen, sehen die Vögel und hören die Laute des Parks lange vor allen Außenstehenden.

Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen


6. Tag: Jeepfahrt am Morgen, danach Fahrt vom Tadoba-Schutzgebiet zum Pench Nationalpark

Rotwild am frühen Morgen

Rotwild am frühen Morgen

Morgens unternehmen Sie eine letzte Jeep-Safari im Tadoba-Nationalpark bevor die Fahrt weitergeht zum Pench Nationalpark. Die Fahrt führt vorbei an einer weiten, trockenen Ebene (Vidarbha), die dem Großraum Nagpur zuzuordnen ist. Die Mehrheit der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft. Anbauprodukte sind Zuckerrohr, Baumwolle, Erdnüsse, Sonnenblumen, Tabak, Hülsenfrüchte, Wein, Obst und Gemüse. Nach und nach löst ein bewaldeter Mittelgebirgsriegel das Tiefland ab. Die Teerstraße erschließt serpentinenreich eine abwechslungsreiche Landschaft, in der sich heimische Fauna und Flora behaupten konnte. Zum Teil bedecken Salbäume die Hügelketten und Hochflächen. Affen schauen gelegentlich neugierig am Straßenrand vorbei, jagen einander oder spielen mit ihrem Nachwuchs. Bevor die Route erneut auf eine offene, ziemlich trockene Ebene zuläuft, erinnert das grüne Längstal beim Dorf Vyanhatesh an das 19. Jahrhundert, als  die Briten ihre Bergstationen (Hill Station) erfanden, um der Schwüle und Hitze weiter unten zu entfliehen. Ihre Geschichte und ihr altmodischer Charme ziehen indische Urlauber magisch an. Vieh- und Felderwirtschaft mit auffallend starkem Baumwollanteil beherrschen nunmehr die Kulisse (Chattapur). Ankunft in der Ortschaft Turia. Im Zentrum zeigt ein unscheinbarer Wegweiser die Richtung zur gebuchten Unterkunft und zum Haupteingang des Pench Nationalparks an. Einige Kilometer außerhalb abseits der schmalen Nebenstraße verbirgt sich die nächste Unterkunft. Eine gepflegte, weiträumige Bungalowanlage inmitten eines lichten Bambushains. Gepflasterte, im Dunkeln dezent erleuchtete Fußwege, verbinden die geräumigen Doppelhäuser mit der Rezeption und dem Restaurantbereich. Indische Kost und aufmerksames Personal dürften den Tag in angenehmer Weise abrunden.

Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen


7. & 8. & 9. Tag:Tierbeobachtungen per Jeep im Pench Nationalpark

Elefanten-Safari im Pench Nationalpark

Elefanten-Safari im Pench Nationalpark

Mit einiger Wahrscheinlichkeit darf vermutet werden, dass der englische Autor Rudyard Kipling, der die meiste Zeit seines Lebens in Indien verbrachte, hier im Pench seine  Landschafts- und Tierimpressionen fand, die ihn zum „Dschungelbuch“ inspirierten. Die berühmte Geschichte vom Waisenjungen Mogli (Mowgli), der bei Wölfen aufwuchs und mit einem Bären und Panther befreundet war. Weshalb der Park gelegentlich auch als  Mogli-Land bezeichnet wird. Vormittags und nachmittags Pirschfahrten mit offenem Geländewagen (Jeep) im Pench Nationalpark. Wie schon im vorherigen Nationalpark gibt es mehr als einen Zugang (Gate). Das gerade mal fünf Fahrminuten von der Lodge entfernte Turia Gate nimmt aber mit Informationsbüro und Verwaltung eindeutig den vordersten Rang ein. Fahrzeuge und Fahrer werden meistens von den Unterkünften bereitgestellt, sofern das Standard und Qualität erlauben. Was auch für die vorgesehene Lodge zutrifft. Der einheimische Naturführer (Naturalist) steigt beim Parkeingang hinzu. Die Auswahl erfolgt nach Rotation und liegt in den Händen der Administration. Der Vorgang wiederholt sich vor jeder Pirschfahrt. Ebenso die Zuteilung der Zone (Route), die im Parkgebiet jeweils genommen werden darf. Wobei sich dann aber während der Pirsch durchaus Abweichungen ergeben können. Die Karriere des Parks begann 1977, als erste Teilgebiete offiziell unter Naturschutz gestellt wurden. Bis 1983 erheblich erweitert, erklärte ihn die Regierung offiziell zum Nationalpark und 1992 zum Tiger Reservat. Mit seiner Umbenennung 2002 in Indira Priyadarshini Pench Nationalpark erhielt der den Tigern zugedachte Bereich den Namen Mowgli Pench Sanctuary (275 qkm). Namensgeber ist der Pench River, der das Gelände  von Norden nach Süden durchzieht, in der Regel aber Ende April ausgetrocknet ist. Einige Wasserlöcher finden sich jedoch immer. Frühjahr (Februar bis April) ist die beste Reisezeit. Mit angenehmen Temperaturen und blauem Himmel.

Sambar Antilope

Sambar Antilope

In relativ kurzer Zeit gelang es, nicht nur den schwarzbraun gestreiften Großkatzen, sondern einer Vielzahl weiterer Vertreter der heimischen Tierwelt geeignete Lebensräume zu verschaffen. Erwachsene Tiger können  bis zu einem Meter Schulterhöhe erreichen. Sie leben als Einzelgänger und gelten als exzellente Schwimmer. Dank ihrer gewaltigen Kraft scheuen sie sich nicht, auch junge Elefanten, Wasserbüffel und Krokodile anzugreifen. Bei der Geburt wiegen sie 1 bis 1,5 Kilogramm. Mit etwa vier Jahren sind sie ausgewachsen.  An die fünfundfünfzig Tiger sollen sich im Park aufhalten.

Elefanten-Safari im Pench Nationalpark

Elefanten-Safari im Pench Nationalpark

Dichte Mischlaubwälder bedecken große Flächen des Nationalparks. In den südlichen Ecken gibt es Waldungen mit seltenen Tropenbäumen wie Teak oder Moyan. In einigen Talsenken halten sich kleine Bambusbestände. Zwar ist die Sichtung eines Tigers ein herausragender Höhepunkt, aber auch Leoparden lassen sich gelegentlich blicken. Weitere 39 Wildtierarten durchstreifen das abwechslungsreiche Gelände: Wildhunde, Lippenbären, der extrem scheue indische Wolf. Dazu ein großer Bestand an Grasfressern wie das mächtigste Wildrind der Erde (Gaur), Wildschweine, Muntjaks, Vierhornantilopen und Herden von Axis-Hirschen, die beliebtesten Beutetiere der Großkatzen. Unterstützt von der Bevölkerung werden regelmäßige Patrouillen durchgeführt und dadurch potentielle Wilderer und Holzdiebe abgeschreckt. Wildelefanten kommen nicht vor. Arbeitselefanten mit einem Führer (Mahout) werden zur Kontrolle und Wartung eingesetzt. Ein imposantes Bild, wenn sie in aller Ruhe durch Wald oder Flussbetten ziehen. Über 280 Vogelarten, darunter verschiedene Arten von Geiern, haben hier ihr Zuhause. Auch einige Amphibien und immerhin dreizehn Reptilien Vertreter zählen zu den ständigen Parkbewohnern.

Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen


10. Tag: Morgens Pirschfahrt im Pench Nationalpark, Weiterfahrt zum Satpura Nationalpark

Der Tiger

Der Tiger

Am frühen Morgen Aufbruch zur letzten Pirschfahrt im Pench Nationalpark. Auch nach mehreren Beobachtungstouren sind Neuentdeckungen nicht ausgeschlossen. Selbst so beliebte Beutetiere der Großkatzen wie Hirsche, Gazellen und Antilopen geben bei Wiederbegegnung  hübsche Anblicke und Fotomotive her. Ebenso Goldschakale und Wildhunde, die auch nicht gerade überall zu finden sind. Affen schon. Rückkehr zur Lodge am späten Vormittag. Wahrscheinlich wird das Mittagessen ein Verpflegungspäckchen (Packed Lunch) sein. Immerhin misst die Fahrstrecke annähernd 300 Kilometer (Dauer: ca. 7 Stunden). Am Autofenster wechseln die Landschaftsbilder. Mal überwiegen Grün und halbwüstenhafte, trockene Ebenen, dann schraubt sich die Straße in vielen Kurven durch bewaldete, hintereinander gestaffelte Bergzüge auf ein Hochplateau, um sich anschließend wieder der nächsten  landwirtschaftlich genutzten Talsenke zuzuwenden. Auffällig die beachtlichen Investitionen im Straßenbau und die vielen Affen nordwestlich des Bergstädtchens Tamia, wo Schilder auf das ‚Wild Valley‘ hinweisen und  vereinzelt wohl auch Tiger vorkommen. Matkuli gehört zu den typischen Landstädten, die zur Versorgung der dörflichen Bevölkerung wichtig sind. Von Autobahnen und einigen Nationalstraßen abgesehen, sind die Straßen in ländlichen Regionen nicht auf höhere Geschwindigkeiten ausgelegt. Mit Unerwartetem muss immer gerechnet werden. In Indien herrscht Linksverkehr, aber kaum jemand hält sich an die Verkehrsregeln. Im Zweifelsfall hat der Stärkere Recht.

Ochsenkarren auf dem Weg

Ochsenkarren auf dem Weg

Kunterbuntes Chaos herrscht bei Durchquerung größerer Ortschaften. Autos scheren ohne Warnung ein und aus. Fußgänger, Radfahrer, Karren und Kühe bewegen sich sorglos mitten auf der Straße. Verkaufsstände, Geschäftsauslagen, ins Freie verlagerte Werkstätten und Handwerksbetriebe verstärken noch die Engpässe. Indischen Alltagsleben. Völlig überladene ‚Tata‘ Lastwagen, die Niemandem weichen, ruinieren den dünnen Asphaltbelag. Ochsengespanne und Ziegenherden belegen ganze Breitseiten mit Beschlag. Um zu überholen, wird gehupt. Besteht die Möglichkeit, gibt der vordere Fahrer ein Signal. Wenn nicht, bewegt er seine Hand mit der Innenfläche nach unten auf- und abwärts. Zahllose Schlaglöcher halten das Tempo niedrig. Ungeachtet solcher Gegebenheiten bieten Überlandfahrten viele Eindrücke der enormen Gegensätzlichkeit und Vielfalt des Landes. Gut möglich, dass sich in irgendeinem abgelegenen Marktflecken Momente ergeben, die einfach nur noch Staunen lassen. Die Geschichtsschreibung dieser Region beginnt im 2. Jh. v. Chr. mit dem Bau der ersten buddhistischen Höhlen. Stille, landschaftlich reizvolle Plätze, die ohne den Wohlstand durch die Karawanenwege zwischen Nord- und Südindien niemals hätten geschaffen werden können.

Gästezimmer in der Reni Pavi Lodge

Gästezimmer in der Reni Pavi Lodge

Ein letztes Stückchen Piste, dann ist am Abend die Unterkunft der nächste Tage erreicht. Reni Pani als Dorf zu bezeichnen wäre übertrieben. Ein paar Häuser zwischen offenen und bewaldeten Flächen verteilt war alles, was die Eigentümer der Bungalowanlage vorfanden, als sie nach einem geeigneten Platz suchten. Einen Namen hatte der Flecken nicht, also gaben sie ihm den Namen ihrer Familie. Eine ruhige Naturoase im Nirgendwo. Da spielt es keine entscheidende Rolle, dass der Haupteingang (Gate) zum Satpura Nationalpark noch etwa zehn Kilometer entfernt liegt.

Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen


11. & 12. & 13. Tag: Pirschfahrten per Jeep & Boot im Satpura Nationalpark

Rotwild

Rotwild

Der Überlieferung nach verkörpert Madhya Pradesh, der größte aller indischen Einzelstaaten (442.841 qkm), Geist und Seele des Landes. Weshalb auch hier das wahre Indien erlebbar ist, der unverfälschte Zauber der Wälder, die zurückhaltende Pracht der Baudenkmäler, der freudige Überschwang der Menschen bei Festlichkeiten und der wahre Frieden, den Stille und Einsamkeit mit sich bringen. Inmitten der Mahadeo Hills erstreckt sich am Südostufer des Tawa Sees der 1981 gegründete Satpura Nationalpark . Ein Kleinod unter den Schutzgebieten des  Zentralen Hochlandes (Central Indian Highlands), das vom World Wildlife Fund (WWF) zu den artenreichsten in Indien gezählt wird (Biodiversity Hotspot). Dschungel bedeckt 34 Prozent der Fläche. Tropischer und subtropischer  Trockenwald. 17 Prozent aller weltweit freilebenden Tiger sind in diesem Bundesstaat zu Hause. Nationalparks, Reservate und andere Naturrefugien stehen als Garanten indischen Naturerbes.  Mächtige Flüsse wie Narmada, Tapti, Chambal, Sone, Betwa, Mahanadi und Indravati, trutzige Bergfesten und Monumente wie der Tempel von Khajuraho mit seinen erotischen Skulpturen ergänzen das vielgestaltige Angebot. Das gemäßigte Klima hat seine Auswirkungen. Alle wichtigen Religionen Indiens (Hinduismus, Islam, Jainismus, Buddhismus) sind vertreten und entfalten sich ungehindert. Unter muslimischer Herrschaft (1820 und 1926) waren weibliche Fürstinnen an der Macht. Uralte Stammeskulturen unterstreichen die breite Vielfalt. Aufgrund der zentralen Lage kreuzen sich in Madhya Pradesh mehrere wichtige Handelsstraßen. Blühender Handel und natürlicher Reichtum der Böden und Flüsse brachten Wohlstand. Die Region blieb von Plünderungen und Besetzungen weitgehend verschont. Weshalb über 1.000 Monumente und Altertumsschätze vom Neolithikum bis zur Kolonialzeit, erhalten sind.

Boots-Safari im Satpura Nationalpark

Boots-Safari im Satpura Nationalpark

Satpura Nationalpark & Tiger Reserve erhielt seinen Namen vom nahegelegenen Bergzug, der aus den sandigen Talniederungen und dichten Wäldern hervorragt und im Dhoopgarh den höchsten Gipfel besitzt (1.400 m NN). Mit den beiden angrenzenden Schutzgebieten Bori und Panchmarhi ein einzigartiges Ökosystem. Dennoch von ausländischen Gästen vergleichsweise wenig besucht. Eine „offene Schatztruhe mit kaum gehobenem Deckel“, was spannende Begegnungen mit einer Vielzahl von Parkbewohnern in Aussicht stellt. Die Trennlinie zwischen dem Kernbereich des Nationalparks und seiner Pufferzone (Buffer Zone) bilden Denwa River mit seinen Backwaters und das riesige Tawa Reservoir (225 qkm), das den Bauern im weiten Umkreis zur Bewässerung der Felder dient. 1978 begann der Aufstau. Geht am Ende der Monsunzeit und durch stete Wasserentnahme der Pegel zurück, erscheinen nach und nach kleine Inseln, die bald unterschiedliche Zugvogelarten magisch anziehen. Die heimischen Vögel brauchen sich hinten den gefiederten Gästen keineswegs zu verstecken. Einige Arten sind so rar, dass über ihr Vorkommen in anderen Landesteilen nichts bekannt ist. Ein Ereignis also für Vogelkundler. Über 250 Vogelarten wurden bislang im Park nachgewiesen. Krokodile (Crocodylus palustris) nutzen die Ufer zum Sonnenbaden. Das Gebiet kann zu Fuß, mit Geländewagen (Jeeps) und per Boot erkundet werden. Da nur eine begrenzte Zahl an Fahrzeugen verfügbar ist, empfiehlt sich eine möglichst frühzeitige Reservierung.  Zu mindestens gilt das für Beobachtungen im besucheroffenen Kernbereich des Parks. Der Zugang erfolgt über das Madhai Gate, rund 10 Kilometer von der Unterkunft entfernt. Hin- und Rückfahrt jeweils mit Fahrzeugen der Lodge . Am Büro der Nationalparkverwaltung bleiben die Wagen zurück. Es folgen ein kurzes Stück Fußweg und die Überfahrt im schmalen Außenborder zum gegenüberliegenden Seeufer. Oberhalb der Böschung stehen hinter dem Forstcamp der Parkmitarbeiter offene Geländewagen zur Pirschfahrt bereit. Mit Fahrer, Nationalparkführer und/oder dem eigenen Naturführer (Naturalist). Der Tagesverlauf folgt dem bekannten Muster. In den frühen den frühen Morgenstunden Fahrt zum Eingang des Park. Gegen Mittag zurück zur Unterkunft. Nachmittags erneute Aufbruch und Parkexkursion bis zur Abenddämmerung. Vorgesehen sind  eine abendliche Erkundung der teils bewaldeten, teils offenen Pufferzone, die durchaus für Überraschungen gut sein kann, tägliche Geländewagenfahrten im Herz des Nationalparks und eine nachmittägliche Bootsexkursion (in Abhängigkeit vom Wasserstand) am Seeufer entlang bis zum Flussübergang.

Krokodile im Satpura Nationalpark

Krokodile im Satpura Nationalpark

Eine sehr abwechslungsreiche Oberflächenstruktur kennzeichnet den Park, neben  engen Schluchten und rauen,  zerklüfteten Sandsteinwänden auch flache Niederungen und dichte, immergrüne Wälder (Sal, Teak, Bambus).  Dank seiner Vegetation Heimat einer ungeahnten Anzahl von Wildtieren und Vögeln. Vom Tiger abgesehen, fühlen sich hier auch Größen wie Leopard, Indischer Wildhund, Büffel (Gaur),  Vierhornantilopen, Nilgai, Sambar und Axishirsche wohl. So etwas wie das Markenzeichen des Parks aber sind die Lippenbären (Melursus ursinus), die nur auf dem indischen Subkontinent (Indien, Nepal, Bangladesch, Bhutan) und Sri Lanka vorkommen. Wohl nirgendwo zeigen sich die zotteligen Insektenfeinschmecker so häufig und suchen unbeirrt von begeisterten Besuchern ihren Weg durchs Gelände. Das Fell ist meist schwarz gefärbt, mit braunen und grauen Haaren durchsetzt. Es gibt auch rotbraune Exemplare. Sie leben auf großem Fuß. Ihre langen, sichelförmigen Krallen ähneln denen eines Faultiers, was den Bären neben fehlenden Schneidezähnen den Namen Faultierbär (Sloth Bear) einbrachte. Ihre unbehaarten, sehr beweglichen Lippen sind verlängert und können ausgefahren werden. Verlängert ist auch die schmale Zunge, die weit herausgestreckt werden kann. Bei Bedarf können die Nasenlöcher geschlossen werden. Anpassungen an ihre Ernährungsgewohnheiten. Erwachsen schaffen sie eine Schulterhöhe von 60 bis 90 Zentimeter, eine Körperlänge von 140 bis 180 Zentimeter und ein Gewicht von 55 bis 95 Kilogramm (Weibchen). Männliche Tiere schaffen an die 95 Kilogramm. Der Schwanz gleicht wie bei allen Bären einem Stummel von zehn bis zwölf Zentimetern. Ob feuchtes oder trockenes Grasland, Laubwälder oder tropischer Dschungel, Lippenbären kommen in unterschiedlichen Verhältnissen klar. Sie können tagsüber und in der Nacht aktiv sein. Winterruhe halten sie nicht, fallen aber in der Monsunzeit in eine Phase hoher Passivität. Eigentlich Einzelgänger, überlappen sich ihre Streifgebiete jedoch oftmals erheblich. Termiten gehören zu ihrer Lieblingskost, die sie durch Einziehen der Luft einem Staubsaueger ähnlich aus den Bauten ziehen oder mit der Zunge auflecken. Honig, Aas, zu bestimmten Jahreszeiten auch Früchte, ergänzen den Speiseplan. Die Paarung erfolgt in Indien zwischen Mai bis Juli. Nach sechs bis sieben Monaten Tragezeit kommen in einer Erdhöhle durchschnittlich zwei Jungtiere zur Welt. Verlassen sie nach weiteren fünf Wochen ihre Wiege, lassen sie sich oft auf dem Rücken der Mutter tragen. Ein herrlicher Anblick! Zwei bis drei Jahre bleiben Mutter und Nachwuchs beisammen. Unter idealen Bedingungen schaffen Lippenbären an die dreißig  Lebensjahre. Sie stehen auf der ‚Roten Liste gefährdeter Arten‘ der Weltnaturschutzunion (IUCN). Ihre Zahl wird auf 7.000 bis 10.000 geschätzt (vereinzelt werden auch 20.000 Tieren genannt). Ein Drittel bis die Hälfte der indischen Lippenbären leben in geschützten Gebieten. Sie sind vor Nachstellungen und Naturzerstörungen weitgehend geschützt.

Diese Tiere wurden gesichtet

Diese Tiere wurden gesichtet

Die Ursprünglichkeit des Parks sichert auch Tieren wie Riesenhörnchen (Indian Giant Squirrel), Flughörnchen (Flying Squirrel) Foxes), Stachelschweinen (Porcupine) und kleineren Katzen (Common Palm Civet, Jungle Cat, Leopard Cat) das Überleben. Einst britischen Kolonialoffizieren als exklusives Wildreservat vorbehalten, sind noch immer nicht alle Ecken ausreichend erforscht. Botaniker würden gewiss auch noch fündig werden. Gerade die meterhohen Bäume, die neben Gras, Bambushainen und Sträuchern in den Himmel ragen und schattige Plätze ausbilden, lassen am Boden Pflanzen gedeihen, die in der Naturmedizin Anwendung finden.

Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen


14. Tag: Pirschfahrt, Weiterfahrt zu den Höhlen von Bhimbetka, Rückflug von Bhopal via Delhi nach Frankfurt oder München

Eine Schulklasse besucht den Nationalpark

Eine Schulklasse besucht den Nationalpark

Früh am Morgen Start zur letzten Beobachtungsfahrt im Nationalpark. Bestimmt haben die zurückliegenden Tage schöne und spannende Erlebnisse gebracht. Trotzdem könnten sich noch unerwartete Neuentdeckungen ergeben. Natürlich wäre es ein krönender Abschluss, einem Tiger nahe zu kommen oder einem Lippenbären mit Nachwuchs auf dem Rücken zu begegnen. Gegen Mittag  Rückkehr zur Lodge. Dann geht die Fahrt weiter nach Bhopal, der Hauptstadt von Madhya Pradesh. Wäre da nicht noch eine lange Reihe von Felsblöcken nördlich der Satpura Range am oberen Rand der Vindhyachal Berge. Eine Landschaft mit reichen Naturressourcen, dichten Wäldern und beständigen Wasserquellen. Mit Höhlen, Überhängen und Felsspalten, die sich über Jahrmillionen im weichen Sandstein ausgebildet haben und einzigartige Beispiele prähistorischer Felsenkunst beherbergen. 2003 zum Weltkulturerbe ernannt. Erstmals als buddhistische Stätte  in frühen archäologischen Aufzeichnungen erwähnt, die sich auf mündliche Angaben lokaler Stämme stützten, erblickte der indische Altertumsforscher V.S. Wankaner 1957 während eines Zugausfluges zufällig außerhalb des Marktortes Obaidullagani Zeichnungen, die an ähnliche Abbildungen in Frankreich und Spanien erinnerten. Seither wurden nahezu tausend Nischen und Grotten über eine Länge von zehn Kilometer katalogisiert. Davon enthielten etwa die Hälfte Felsenzeichnungen, die aus drei unterschiedlichen Epochen mit jeweils eigenen Stilen stammen. Untersuchungen deuten auf eine ständige Besiedlung durch Steinzeitkulturen hin. Steinmauern und  Fußböden gehören zu den ältesten der Welt. Die frühesten Malereien lassen sich mutmaßlich auf ein Alter von 10.000 Jahren datieren. Sie zeigen zwei Motivkategorien: Grüne Konturzeichnungen menschlicher Figuren und große rote Tierbilder. Die fruchtbarste Schaffensperiode, die den größten Teil der Felskunst hervorbrachte, fällt in die Mittelsteinzeit (8.000 bis 5.000 v.Chr.). Auf eindrucksvolle Weise werden Jagdszenen, Initiationsriten, Begräbnisse, Tänze, sportliche und kriegerische Aktivitäten sowie deren natürliche Umgebung dargestellt. Uralte Zeugnisse menschlichen Lebens in Indien. Eine der Nischen, umgangssprachlich als ‚Zoo Fels‘ bezeichnet, zeigt Elefanten, Bisons, Antilopen und Sambar. An anderer Stelle sind Pfau, Schlange, Hirsch und Sonne abgebildet. Die Farben der Zeichnungen wirken erstaunlich kräftig und nicht verblasst. Wahrscheinlich wurden sie aus farbiger Erde, pflanzlichen Farbstoffen, Wurzeln und Tierfetten hergestellt. Als Pinsel dienten Naturfasern.

Felsenmalereien Bhimbetka

Felsenmalereien Bhimbetka

Vom Parkplatz auf der Anhöhe windet sich ein gepflasterter Pfad durch die Felsen mit interessanten und leicht zugänglichen Malereien. Der Rundweg führt zu paläolithischen Skizzen, zu wundervollen, mit geometrischen Mustern ausgemalten Tierfiguren sowie wiederkehrende Darstellungen eines Bullen, der einen Menschen und eine  Krabbe verfolgt.

Nach diesem Abstecher in die Geschichte Weiterfahrt nach Bhopal. Wenn überhaupt, dürften die meisten Menschen bei der Erwähnung des Namens an die Giftkatastrophe von 1984 denken. Die Hauptstadt des Bundesstaates Madhya Pradesh hat sich jedoch durch rasantes Wachstum zu einer bedeutenden Wirtschafts- und Kulturmetropole entwickelt. Sie erstreckt sich am Ostufer eines künstlichen Sees, gesäumt von  grünem Hügelland. Moderne Betonvorstädte rahmen die ummauerte Altstadt. Mit ihren Museen und Galerien, den Parkanlagen, Gewässern und überfüllten Basaren, den Moscheen aus dem 19. Jahrhundert und den teilweise stark renovierungsbedürftigen Zeugnissen des muslimischen Erbes eine durchaus sehenswerte Metropole. Der Weg zum Tageshotel verschafft einen flüchtigen Eindruck vom Stadtbild. Bis zur Dämmerung Zeit für eigene Unternehmungen, zur Erholung und zur Vorbereitung auf den Rückflug nach Europa. Am Abend erwartet Sie das Abschluss-Dinner im Hotel, bevor es zum Flughafen von Bhopal geht. Flug nach Delhi und dann Weiterflug nach München oder Frankfurt.

Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen


15. Tag: Ankunft in Deutschland am Morgen.

Ankunft in Deutschland am Morgen. Ende der Reise Big Five Indiens.




15-tägige Gruppenreise Big Five Indiens ab Frankfurt oder München bis Frankfurt oder München  / 14 Übernachtungen
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen

Preise gelten immer pro Person

TermineDoppelzimmerEinzelzimmerzuschlagStatus
16.02.- 02.03.2019 5.170 €1.348 €

Im Reisepreis enthalten

  • Internationaler Flug von Frankfurt oder München nach Mumbai und zurück von Delhi
  • Inlandsflüge von Mumbai nach Nagpur und von Bhopal nach Delhi
  • Steuern & Sicherheitsgebühren
  • Innerdeutsche Zubringerflüge oder Zug zum Flug (Rail & Fly) auf Wunsch und Anfrage.
  • 14 Übernachtungen im Doppel- bzw. Einzelzimmer
  • Verpflegung wie im Detailprogramm Big Five Indiens beschrieben
  • Deutsch sprechende kundige Reiseleitung während der gesamten Reise
  • Englisch sprechende lokale Reiseleiter und Naturalisten
  • Transfers im klimatisierten Fahrzeug mit Chauffeur
  • 8 exklusive Jeep-Safaris im Tadoba Nationalpark
  • 7 exklusive Jeep-Safaris im Pench Nationalpark
  • 5 Jeep-Safaris und 1 Boots-Safari im Satpura Nationalpark
  • Reiseprogramm und Eintrittsgelder gemäß Detailprogramm Big Five Indiens
  • Betreuung durch unsere Partner-Agentur vor Ort
  • 24- Stunden erreichbare Telefonnummer im Reiseland
  • Notfall-Telefonnummer in Deutschland an Wochenenden und Feiertagen
  • Persönliche Infomappe mit allen wichtigen Daten für Ihre Reise

 

Im Reisepreis nicht enthalten

  • Visagebühren
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder und Kofferträgergebühren
  • Eventuell anfallende Foto- und Videogebühren
  • Optionale Ausflüge
  • Reiseversicherung


Vorgesehene Hotels Big Five Indiens

  • The Bamboo Forest Safari Lodge (Tadoba)
  • Tuli Tiger Corridor (Pench)
  • Denwa Backwater Escape (Satpura)
  • Jehan Numan Palace (Bhopal)

Die Rundreise „Big Five Indiens“ ist eine Gruppenreise. Die Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung der Reise beträgt 8 Personen. Sollte diese nicht erreicht werden, kann die Reise spätestens 21 Tage vor Reiseantritt abgesagt werden. Wenn dies notwendig werden sollte, versuchen wir, die Reise dennoch durchzuführen oder Ihnen frühzeitig ein passendes Alternativangebot zu machen.
Programm- und Hoteländerungen vorbehalten. Äußere Umstände erfordern gelegentlich Änderungen des Reiseverlaufs. Wir achten darauf, dass diese Änderungen den Charakter der Reise nicht beeinträchtigen und in Ihrem Sinne vorgenommen werden.

Entfernungsangaben dienen nur zur Orientierung. Veränderte Straßenzustände können zu längeren Fahrzeiten führen.



Anfrage

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