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Strandtempel in Mahabalipuram

Von Coromandel bis Malabar

Individualreise Südindien ab 1.570 €
14 Tage / 13 Übernachtungen
Hausboot in den Backwaters von Südkerala

Romantische Hausboot-Kreuzfahrt auf den Backwaters

Individualreise, Schiffsreise Südindien ab 625 €
7 Tage / 6 Übernachtungen
Klassischer Tanz im Malabar House

Paradiesgarten Kerala

Individualreise Südindien ab 1.601 €
13 Tage / 12 Übernachtungen
Südindien
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Reiseinformationen Südindien

Tropisches Schlaraffenland

Das Wechselspiel uralter Kulturstätten vor dem üppigen Hintergrund tropischer Naturlandschaften macht Südindien zu einem Reiseziel der Kontraste. Eine Tour von Küste zu Küste weckt Erinnerungen an Helden- und Schandtaten mächtiger Herrschergeschlechter; zugleich wird die eindringliche Spiritualität eines ebenso ernsthaften wie fröhlichen Götterglaubens lebendig. Palmenhaine, dichte Urwälder, mäandernde Wasserwege und steile Berge bilden die dramatische Kulisse eines exotischen Schlaraffenlands für alle Sinne.

Backwaters in Kerala
Backwaters in Kerala
Schulklasse vor einer Kirche in Old Goa
Schulklasse vor einer Kirche in Old Goa
Bunte Tempeltürme des Meenakshi Tempels in Madurai
Bunte Tempeltürme des Meenakshi Tempels in Madurai

Kerala, ein Stück vom Paradies

Goa, Indiens Strandbad

Tamil Nadu, Hochburg der Tempelkultur

Der kleine Staat im äußersten Südwesten des Subkontinents wird gern als Musterländle bezeichnet: ein fruchtbarer Landstrich, einen weitgehend intakte  Natur, der überdurchschnittlich hohe Bildungsstand der Bewohner und ein mittlerweile weit gefächertes Angebot an Unterkünften für unterschiedlichste Ansprüche machen Kerala zum idealen Ziel für Indien-Einsteiger.  Hauptattraktion ist eine Hausboot-Fahrt auf den Backwaters im Hinterland der Küste, für die man mindestens zwei Übernachtungen vorsehen sollte.          
Ein besonderes Erlebnis ist auch die Übernachtung in einem Baumhaus im Hochland von Wyanad oder der Aufenthalt auf einer Backwater-Insel im touristisch erst allmählich erwachenden Nordkerala, wo Fischerfrauen ein einzigartiges Resort betreuen und die Gäste mit Fisch-, Muschel- und Austergerichten verwöhnen. Schöne Strände gibt es südlich von Trivandrum, bei Varkala, zwischen Cochin und Alleppey sowie bei Bekal in Nordkerala.
Ayurveda wird in Kerala ganz groß geschrieben. Fast jedes Hotel bietet Kuren oder zumindest Anwendungen an.

Die einstige portugiesische Kolonie Goa an der indischen Westküste ist vielleicht für viele Indiens bekanntestes Touristenziel. Kulturell ist Goa vor allem interessant, weil sich hier der Einfluss des Katholizismus portugiesischer Prägung im indischen Umfeld mit Kirchen, Klöstern und mediterran geprägten Dörfern zeigt. 
Bekannt ist Goa aber vor allem als Badedestination und hat entsprechend als einzige Region in Indien ein nennenswertes Angebot an Unterkünften für fast jeden Geschmack und Geldbeutel vorzuweisen. Schon die Beatles gingen hier baden und heute locken Techno-Parties vor allem in Vollmondnächsten Raver von weither an die Strände von Calangute, Anjuna, Baga und Colva.                      
Es gibt aber ruhige Ecken. Deshalb bietet Goa auch gute Angebote für ernsthafte Ayurveda-Kuren in entspannter Urlaubsstimmung.

 
 

Der große Flächenstaat Tamil Nadu wird von Chennai aus (früher als Madras bekannt) regiert.  Seine ausgeprägte Tempelkultur macht ihn zum klassischen Ziel für Studienreisen. Neben den archäologischen Funden zum Beispiel in Mahaballipuram, Dharasuram oder Gangaikondacholapuram, lassen sich in Tamil Nadu auch die Rituale einer gelebten hinduistischen Frömmigkeit  beobachten – besonders an viel besuchten Pilgerorten wie Madurai, Thirucchirappalli, Palani,  Rameshwaram oder Kanya Kumari.
Eine besonders reiche Region in Tamil Nadu war lange außerhalb des Landes kaum bekannt: das Chettinad, wo eine besonders rührige Händlerkaste ihren geschäftlichen Erfolg mit opulenten Prachtbauten feierte. Rund um das Städtchen Karaikudi entstanden riesige, aus teuren Baumaterialien errichtete und mit erlesenem Mobiliar ausgestattete Familienpaläste

Maharajah Palast von Mysore
Maharajah Palast von Mysore
Wilde Elefanen im Nagarhole Nationalpark
Wilde Elefanten im Nagarhole Nationalpark
Die Hotelanlage Orange County Hampi
Sagenhafte Ruinenstadt Hampi

Karnataka, Hort ungehobener Schätze

Wildlife im Nagarhole Nationalpark

Historische Kultstätten

Karnataka erstreck sich vom Hochland des Dekkan bis zur westindischen Küste und ist ein wahrer Hort weitgehend ungehobener Schätze.  Die Hauptstadt Bangalore gilt als die IT-Hochburg Indiens  und wird deshalb von vielen internationalen Fluggesellschaften angeflogen und hat gute Anschlussverbindungen zu vielen Teilen Indiens. Einigermaßen gut ist die glänzende Maharaja-Stadt Mysore zu erreichen: die Stadt der Düfte und der Seide begeistert die Besucher mit einem der schönsten Märkte und einem der protzigsten Paläste Indiens.

Im Nagarhole Nationalpark am Kabini-Staudamm gibt es gute Chancen, vom Boot aus oder bei einer Jeep-Safari große Elefantenherden, Wildrinder, Rotwild, Krokodile, Wildhunde, seltene Vögel aber mit etwas Glück auch Tiger und Leoparden zu sehen. Die Region um Coorg bringt den besten Kaffee Indiens, erstklassigen Pfeffer sowie weitere kostbare Gewürze hervor. Ein für Südindien exotisches Bild bietet sich bei Bylakuppe: Hier leben etwa  4000 tibetische Lamas und Nonnen in einem typisch lamaistischen Umfeld, lernen und lehren in Klöstern und beten in goldglänzenden Tempeln.

Die Hoysala-Tempel von Somnathpur (nahe Mysore) sowie Belur und Halebid (bei Hassan) gehören wegen ihrer einmaligen Grundrisse und ihrer Ausstattung mit reichem Figurenschmuck aus Speckstein zu den harmonischsten Tempelanlagen Südindiens. Den absoluten Höhepunkt der kulturellen Sehenswürdigkeiten von Karnataka bilden jedoch die Ruinen der Hauptstadt des Vijyanagar-Reichs in Hampi. Wer dieses Gebiet auch nur oberflächlich erkunden will, muss eine lange und nicht gerade bequeme Anreise in Kauf nehmen und mindestens drei Übernachtungen einplanen.  Kulturhistoriker stellen die Bedeutung dieser Anlagen auf eine Stufe mit den ägyptischen Pyramiden.