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Nordost Indien
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Reiseinformationen Nordost-Indien

Königliche Berge und geheimnisvolle Schwestern

Der Nordosten Indiens ist wahrscheinlich die am wenigsten bekannte Region des Landes. Tatsächlich unterscheidet er sich kulturell und ethnisch deutlich vom Rest Indiens. Während sich die meisten Inder stolz zu „Mutter Indien“ bekennen, pochen die Volksgemeinschaften und Stämme in den Grenzregionen zwischen Indien, China, Nepal, Bhutan und Bangladesh auf ihre Eigenständigkeiten. Erst mit dem Ende der britischen Kolonialherrschaft wurden sie eher unfreiwillig der Indischen Union zugeschlagen.

Fischer am Brahmaputra
Fischer am Brahmaputra
Teepflückerinnen in Assam
Teepflückerinnen in Assam
Typisches Langhaus in Nagaland
Typisches Langhaus in Nagaland

Die „sieben Schwestern“ Nordost-Indiens

Malerische Teeplantagen und Nationalparks

Indiens größtes Kloster und Nagavölker

An den Grenzen zu China, Myanmar, Bangladesh und Bhutan liegen sieben kleinere indische Bundesstaaten – die sogenannten „sieben Schwestern“ – zu denen Arunachal Pradesh, Assam, Meghalaya, Nagaland, Manipur, Tripura und Mizoram gehören. Seit der Gründung Bangladeshs im Jahr 1971 liegen sie ein wenig isoliert vom Rest des Landes und werden völlig zu Unrecht eher selten von Touristen besucht. Nicht nur die Landschaft der Region, vom weiten Tal des Brahmaputra bis in die 7.000er des Himalayas, bleibt dem Reisenden unvergesslich. Über 350 verschiedene indigene Volksstämme mit eigenen Sprachen, Kulturen, Traditionen und Religionen leben hier.
Es gibt viele interessante Nationalparks und eine Sakralarchitektur, die sich vom restlichen Indien völlig unterscheidet.

Assams Hauptstadt Guwahati ist das Tor zur Region. Von hier aus kann man mehrtägige Schiffsfahrten auf dem Brahmaputra unternehmen, z. B. zum idyllisch gelegenen Ganesh Pahar oder den schönen Tempelruinen Da Parbatia. Assam fasziniert mit seinen bunten Märkten, der unberührten, üppig-grünen Natur, malerischen Teeplantagen und einer außergewöhnlichen Artenvielfalt in Wildschutzgebieten wie dem Nashornrefugium und UNESCO Weltnaturerbe Kaziranga Nationalpark, dem Manas Nationalpark , bekannt durch die Goldenen Languren, den roten Panda, den Doppelhornvogel und die Bartrappe, oder dem kaum besuchten Orang Nationalpark. Dibrugarh ist das Teezentrum Assams. Eine informative Tee-Tour darf bei keiner Assam-Reise fehlen.

Besonders faszinierend ist die ethnische Vielfalt der „Sieben Schwestern“. Die farbenprächtigen handgewebten Stoffe, die unterschiedlichen Tänze und Gesänge sowie die unzähligen Riten und Gebräuche, die es so nirgendwo auf der Welt gibt, hinterlassen bei Besuchern einen tiefen Eindruck. So gehören über 60 Prozent der Bevölkerung von Arunachal Pradesh zu den indigenen Völkern, den sogenannten Adivasi. Allein in diesem Bundesland gibt es etwa 100 verschiedene Stämme.                                  
Ebenfalls im Bundesstaat Arunachal Pradesh liegt auf fast 3000 Metern Höhe bei Tawang das faszinierende Lama-Kloster Galden Namgyal Lhatse, das auf eine 400-jährige Geschichte zurückblickt. Es gilt als das größte buddhistische Kloster im heutigen Indien. Auch die Nagas in Nagaland, bis vor wenigen Jahrzehnten noch Kopfjäger, sind nicht einfach ein einziger Stamm, sie unterscheiden sich in ihren noch weitgehend traditionellen Lebensweisen und ihrem reichen kulturellen Erbe voneinander. In der Hauptstadt Kohima sind die alten hölzernen Stadttore mit den geschnitzten Kopfjagd-Motiven noch erhalten. Das Museum der Stadt gibt einen umfassenden Überblick über Geschichte, Lebensweise, Kleidung, Handwerk und Musik der Stämme der Region.